Headline: Abgeschlossene Projekte seit 2017

Blue Carbon: Klimaschutz durch Meeresnatur

Dauer:
bis

Marine Ökosysteme wie Mangroven, Seegraswiesen und Salzwiesen haben die Eigenschaft, Kohlenstoff in ihrer Biomasse und Sedimenten zu speichern. Ihre Erhaltung und Wiederherstellung kann somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und darüber hinaus für einen intakten Ozean liefern. IASS-Forschende legen Handlungsempfehlungen vor, wie Deutschland das Potential dieser Blue-Carbon-Ökosysteme für nationale und globale Klimaschutzziele besser nutzen kann.

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Unterstützung des BMU bei den Verhandlungen über ein UN-Seerechtsübereinkommen

Dauer:
bis

Im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft 2020 unterstützt das IASS das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit bei den laufenden Verhandlungen über die Entwicklung eines neuen völkerrechtlich verbindlichen Instruments im Rahmen des UN-Seerechtsübereinkommens (UNCLOS) zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt des Meeres in Gebieten außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse (BBNJ).

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Scoping-Studie zum Monitoring der globalen Wasserstoffwirtschaft

Dauer:
bis

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Konzeptes für das systematische Monitoring der globalen Wasserstoffwirtschaft. Es soll als Grundlage für eine strategische Innovations- und Marktförderung im Rahmen der internationalen Wasserstoffpolitik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie dienen.

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Die Rolle regionaler Governance bei der Bekämpfung von Meeresmüll

Dauer:
bis

Plastikmüll ist zu einem weit verbreiteten Problem im Ozean geworden. In diesem Projekt analysierten IASS-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler, welche Rolle regionale Akteure bei der Bekämpfung von Plastikmüll im Meer spielen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und wie Synergien zwischen einem neuen globalen Abkommen und Maßnahmen auf regionaler Ebene entstehen können.

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Ein EU-Fahrplan für grünen Wasserstoff

Dauer:
bis

Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft - sowohl in der deutschen als auch in der europäischen Politik. Er soll künftig aus erneuerbaren Energien gewonnen werden und der Industrie helfen, ihren Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Der Ausschuss der Regionen der EU hat beschlossen, sich mit einer Initiativstellungnahme in die Debatte zur politischen Gestaltung der europäischen Wasserstoffwirtschaft einzubringen. Das IASS hat dabei eine unterstützende Rolle.

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Berücksichtigung von Methanemissionen bei der Modellierung von Ozonkonzentrationen in Chemie-Transport-Modellen

Dauer:
bis

Methan ist ein Treibhausgas sowie ein Vorläufer des troposphärischen Ozons, eines Luftschadstoffs, der unsere Gesundheit und unsere Ökosysteme gefährdet. Die globalen Methanemissionen, von denen etwa ein Drittel aus der Landwirtschaft stammt, tragen wesentlich zur Ozon-Hintergrundbelastung bei. Das Projekt bewertet und vergleicht die Abbildung der Ozonproduktion durch Methan in einer Reihe von Chemie-Transport-Modellen.

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Nachhaltigkeitsplattform BB - Pilotphase

Dauer:
bis

Ziel der Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg ist es, ein Kommunikationsforum und ein effektives und breites Netzwerk für die vielfältigen Initiativen zur Nachhaltigkeit im Land Brandenburg zu schaffen. Die Plattform wurde im Januar 2019 gegründet und wird vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg finanziert. Das Sekretariat ist am IASS beheimatet. Es koordiniert die tägliche Arbeit der Plattform, betreut die Webseite und entwickelt innovative Formate zur Vernetzung.

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Mineralische Ressourcen der Tiefsee - das gemeinsamen Erbe der Menschheit in der globalen Nachhaltigkeits-Agenda

Dauer:
bis

Das Interesse am Abbau mineralischer Rohstoffe in Meeresgebieten jenseits nationaler Grenzen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Im Vordergrund der internationalen Diskussion über den Tiefseebergbau stehen die technische Machbarkeit, Profitabilität und mögliche Umweltauswirkungen - und weniger die Frage, ob Tiefseebergbau überhaupt stattfinden sollte und welche alternativen Entwicklungspfade möglich wären. Diesen Fragen geht die Studie „Eine zeitgemäße Vision für den globalen Meeresboden - das gemeinsame Erbe der Menschheit" im Auftrag der Heinrich Böll-Stiftung nach.

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Marktaufnahme von Strom aus konzentrierter Solarthermie durch Kooperation (MUSTEC)

Dauer:
bis

Projekte für konzentrierte Solarthermie in Südeuropa sind in der Lage, regelbaren erneuerbaren Strom auf Nachfrage zu liefern, und zwar sowohl für die heimischen Märkte als auch für mittel- und nordeuropäische Länder. Allerdings behindern verschiedene Faktoren ihren Einsatz. Das Forschungsprojekt MUSTEC schlägt politische Maßnahmen zur Überwindung dieser Hindernisse vor.

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Digitale Daten als Gegenstand eines transdisziplinären Prozesses (DiDaT)

Dauer:
bis

Die Digitalisierung verändert unser Leben und hat einen grundlegenden Wandel vieler Bereiche zur Folge - in Form von Vorteilen, aber auch von unerwünschten Nebenwirkungen. Die Nachhaltigkeitsforschung steht nun vor der Herausforderung, die unbeabsichtigten Nebenwirkungen der digitalen Transformation zu identifizieren. Sie soll Strategien entwickeln, die den Gesellschaften einen angemessenen Umgang mit diesen unerwünschten Effekten ermöglichen. Das Projekt DiDaT wird in einem transdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis die Vulnerabilitäten verschiedener Stakeholder-Gruppen untersuchen und bewerten.

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Verknüpfung dezentraler erneuerbarer Energien und digitaler Technologien zur produktiven Nutzung in Afrika

Dauer:
bis

Der Zugang zu bezahlbarem und sauberem Strom ist ein zentraler Baustein für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in ländlichen Regionen Subsahara-Afrikas. Gleichzeitig gewinnen digitale Technologien immer mehr an Bedeutung für den Zugang zu Bildung und Informationen, Dienstleistungen und Einkommensmöglichkeiten. Das Projekt erforscht das Zusammenspiel zwischen dezentraler Energieversorgung und der Anwendung digitaler Technologien.

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Gesellschaftliche Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster im Umgang mit Plastik

Dauer:
bis

Trotz moderner Müllentsorgung und Recycling geraten Kunststoffe in die Umwelt, zum Beispiel, weil Menschen Abfall in der Natur liegen gelassen wird oder Landwirte Sekundärrohstoffdünger einsetzen. Am IASS untersuchen Forscherinnen die Wahrnehmung der Problematik von Plastik in der Umwelt sowie das Kauf-, Nutzungs- und Entsorgungsverhalten. Auf dieser Grundlage erarbeiten sie transdisziplinäre Lösungsansätze.

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Geo.X: Auswirkungen atmosphärischer Blockierung auf extreme Luftverschmutzung in Europa

Dauer:
bis

Der Klimawandel wird das Risiko von Extremwetterereignissen künftig deutlich erhöhen. Zu den Auslösern gehören atmosphärische Blockierungen - ortsfeste Hochdruckgebiete. Sie können auch zu starker Luftverschmutzung führen. Dieses Projekt nutzt statistische Methoden, um den Einfluss von Blockierungen auf Luftverschmutzung angesichts des Klimawandels zu bewerten.

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Dreidimensionale Observierung atmosphärischer Prozesse in Städten

Dauer:
bis

Das Projekt misst die Luftverschmutzung und Klimaparameter in Berlin, Hamburg und Stuttgart. Wie variiert die Schadstoffbelastung? Wie repräsentativ sind einzelne Messergebnisse? Und welche Folgen ergeben sich daraus für die Modellbildung? Das will das Forschungsteam herausfinden und damit zur Entwicklung innovativer Stadtklimamodelle beitragen.

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CO2Plus - Stoffliche Nutzung von CO2 zur Verbreiterung der Rohstoffbasis

Dauer:
bis

Weltweit wird daran geforscht, wie es möglich ist, CO2 sinnvoll zu nutzen - zum Beispiel in der Chemieindustrie, der Kraftstofferzeugung oder als Energiespeicher. Das Projekt untersucht Faktoren, die Diffusion und Akzeptanz der CO2-Abscheidung und Nutzung beeinflussen, und entwickelt Informations- und Dialogformate für eine klima- und sozialverträgliche Umsetzungsstrategie.

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PROG Marine Regions Forum - Internationales Forum zur Stärkung regionaler Meeres-Governance

Dauer:
bis

Meeresverschmutzung und wandernde Arten machen nicht an Grenzen von Hoheitsgewässern Halt. Für diese Probleme braucht es nicht nur globale Abkommen, sondern auch ineinandergreifende regionale Lösungsansätze. Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die Entwicklung von effektiven Konzepten zur sektorübergreifenden regionalen Governance für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Ozeane.

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Demokratisches Anthropozän

Dauer:
bis

Wie müssten Organisationen aussehen, die eine stark auf Legislaturperioden fokussierte politische Zeit in Einklang bringen mit der planetaren Zeit und ihren sich über Jahrhunderte aufbauenden natürlichen Lebensgrundlagen? Fragen wie dieser geht das Projekt nach. Es erkundet neuartige Herausforderungen im Anthropozän und wie diese demokratisch gestaltet werden können.

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Arktische Auswirkungen auf Wetter und Klima (Blue-Action)

Dauer:
bis

Der Klimawandel führt zu rapiden und tiefgreifenden Änderungen in der Arktisregion und wirkt sich dort doppelt so stark aus wie im globalen Durchschnitt. Das Projekt analysiert, wie sich die Klimaänderungen in der Arktis und die dadurch bedingte Zunahme menschlicher Aktivitäten in der Region auf das Klima und das Wetter der gesamten Nordhalbkugel auswirken.

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Bergbau am Tiefseeboden - Versuchsbergbau und fairer Vorteilsausgleich

Dauer:
bis

Das Projekt analysiert den Regulierungsrahmen für mögliche Tiefseebergbau-Aktivitäten im Gebiet jenseits nationaler Grenzen. Im Dialog mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IASS Beiträge und Impulse für den internationalen Verhandlungsprozess unter dem Dach der Internationalen Meeresbodenbehörde.

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COST-Aktion „Meeres-Governance für Nachhaltigkeit - Herausforderungen, Möglichkeiten und die Rolle der Wissenschaft"

Dauer:
bis

Die vorhandenen rechtlichen und politischen Regulierungssysteme für die Meere und Küsten sind fragmentiert und lückenhaft. Lösungsorientierte Impulse für Forschung und Politik setzt die „COST-Aktion", ein transdisziplinäres Netzwerk aus 58 Akteuren, das sich als Plattform für Partner aus Forschung, Politik und Zivilgesellschaft versteht.

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Entwicklung von standardisierten Leitlinien für die technisch-wirtschaftliche Bewertung von CO2-Recycling-Prozessen

Dauer:
bis

Die Forschung zum CO2-Recycling gewinnt in der Industrie, Wissenschaft und Politik zunehmend an Bedeutung. Das führt zu einer großen Zahl neuer Technologien, zum Beispiel in den Bereichen Chemie, Treibstoffe und Mineralien. Eine umfassende und standardisierte technisch-wirtschaftliche Bewertungsmethode fehlt jedoch bislang. Mit dem Projekt wird diese Lücke geschlossen.

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Zukunftsstadt Norderstedt - Projektphase II

Dauer:
bis

Wie kommt eine wirtschaftsstarke 80.000-Einwohner-Stadt in einer Metropolregion zu weniger Autoverkehr? Wie kann öffentlicher Raum reaktiviert werden? Fragen wie diese stellen sich bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und lokaler Leitbilder in Norderstedt. IASS-Forschende unterstützen die Stadt dabei, sie effektiv und handlungsorientiert zu beantworten.

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CO2-Capturing durch mineralische Rohstoffe - Erzeugung marktfähiger Produkte bei gleichzeitiger Sequestrierung von CO2 der Zementindustrie (CO2Min)

Dauer:
bis

Die natürlichen Mineralien Olivin und Basalt sind in der Lage, CO2 über ihren gesamten Lebenszyklus zu binden. Allerdings dauert dies bei natürlicher Absorption über viele Jahrzehnte. Wie kann man diesen Prozess technisch beschleunigen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Welche gesellschaftlichen Potenziale und Risiken sind damit verbunden?

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Kopernikus-Projekt Energiewende-Navigationssystem (ENavi)

Dauer:
bis

Das Projekt versteht die Energiewende als einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungsprozess. Es untersucht, welche technologischen, wirtschaftlichen, politischen und sozialen Systeme auf die Umsetzung der Energiewende Einfluss nehmen und wie sie in den Prozess einer effektiven und partizipativen Gestaltung der Kontextbedingungen eingebunden werden können.

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Akzeptanzfördernde Faktoren erneuerbarer Energie

Dauer:
bis

Für das Gelingen der Energiewende ist es von zentraler Bedeutung, dass die Bevölkerung den Ausbau der erneuerbaren Energien mitträgt. Im Fokus dieses Projektes steht die Frage, ob ein natur- und umweltverträglicher Ausbau zu einer höheren Akzeptanz von erneuerbaren Energien führen kann.

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Bewertung des Einflusses von Ruß auf die Luftqualität und das Klima im Kathmandutal und Umgebung - eine Modellstudie

Dauer:
bis

Teile Nepals gehören zu den Gebieten, die weltweit am stärksten unter Luftverschmutzung leiden. In einer Modellstudie bewertet das Projekt den Einfluss von Ruß auf die dortige Luftqualität und das regionale Klima. Im Dialog mit lokalen Wissenschaftlern und Experten wird geprüft, welche Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen die Luftqualität wirksam verbessern.

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Governance und Partizipation

Dauer:
bis

Das Projekt untersucht Phänomene der politischen und ökonomischen Teilhabe im Kontext von sozial-ökologischen Transformationen wie der Energie- oder der Agrarwende. Zentrale Fragestellungen des Projektes zielen auf ein besseres Verständnis der Wechselwirkung von Akteuren und Strukturen im Wandel.

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Umsetzung des Paris-Abkommens - Hindernisse überkommen und Treiber für eine effektive Klima-Governance identifizieren

Dauer:
bis

Seit November 2016 ist das Pariser Klimaabkommen in Kraft. Die Staaten sind nun aufgefordert, das Regelwerk für die Umsetzung zu entwerfen und ihre nationalen Klimaschutz-Beiträge zu realisieren und weiterzuentwickeln. Das Projekt analysiert die zentralen Hindernisse und Triebkräfte für die Umsetzung und untersucht Handlungsoptionen verschiedener Akteure.

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Über den neuesten Stand hinausgehende Technologien für das Nachrüsten von Wechselstrom-Korridoren und Multi-Terminal-HGÜ-Systemen (BEST PATHS)

Dauer:
bis

Das IASS und Partner untersuchen im Rahmen einer europaweiten Forschungsinitiative das Potenzial von Supraleitern zur Energieübertragung. Eignen sich diese besonders leitfähigen Materialien in Hochspannungsleitungen dazu, die Kapazität der Stromnetze zu erhöhen und so eine stabile Stromversorgung zu sichern?

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Ökologische Leitplanken für den Tiefseebergbau

Dauer:
bis

Die Tiefsee birgt nicht nur weitgehend unbekannte Ökosysteme, sondern in einigen Gegenden auch mineralische Bodenschätze. Der Abbau ist technisch schwierig und bislang nicht wirtschaftlich. Umweltuntersuchungen machen klar, dass die verursachten Schäden irreversibel sein können. Trotz niedriger Rohstoffpreise und damit ungewisser ökonomischer Gewinne wird jedoch weiter auf einen Abbau hingearbeitet. Für die Förderung von Bodenschätzen außerhalb der von Staaten kontrollierten Gewässer gibt es bislang kein umfassendes Regelwerk. Das Projekt „Ökologische Leitplanken für den Tiefseebergbau" beschäftigt sich mit möglichen Umweltfolgen und berät das Umweltbundesamt bei der Entwicklung von Umweltstandards für einen nachhaltigen kommerziellen Tiefseebergbau unter dem Dach der zuständigen Internationalen Seebodenbehörde.

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Bodenschutz und Bodenrehabilitierung für Ernährungssicherheit

Dauer:
bis

Fehlende finanzielle Mittel, unsicherer Landbesitz oder mangelnde Beratung ‒ die Faktoren, die eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung in Entwicklungsländern verhindern, sind gut erforscht. Doch wie können diese Hindernisse auf lokaler Ebene überwunden werden? Dieser Frage geht das begleitende Projekt „Bodenschutz und Bodenrehabilitierung für Ernährungssicherheit“ nach. Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren und der lokalen Bevölkerung wollen die Wissenschaftler bessere Bedingungen für eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung schaffen. Der Fokus liegt dabei auf den Ländern Benin, Burkina Faso, Äthiopien, Kenia und Indien.

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Global Soil Week

Dauer:
bis

Die Global Soil Week – die weltweite Woche des Bodens – macht auf die endliche und überstrapazierte Ressource Boden aufmerksam. Böden bilden die Grundlage für über 95 % der weltweiten Nahrungsproduktion und beherbergen eine enorme Vielfalt an Lebewesen. Doch durch Versiegelung und Erosion gehen jedes Jahr Milliarden Tonnen wertvollen Bodens verloren. Hunger und die Zuspitzung von Landnutzungskonflikten sind nur einige der Folgen. Die Global Soil Week bringt Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, dass Böden möglichst nachhaltig bewirtschaftet werden. Dabei stehen Möglichkeiten einer verantwortungsvollen Steuerung und Organisation durch Staaten, Verwaltungen und Gemeinden im Vordergrund.

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Ökosysteme des Arktischen Ozeans - Angewandte Technologien, biologische Interaktionen und Konsequenzen eines rapiden Klimawandels (ArcticABC)

Dauer:
bis

Wie wirkt sich das Abschmelzen der Eisdecke in der Arktis auf den Fischbestand aus? Und was folgt daraus für die Regulierung der Fischerei in der arktischen Region? Das sind Leitfragen dieses Projektes. Die Arbeit ist Teil des Arktis-Forschungsprojekts „Globaler Wandel und nachhaltige Transformationen der Arktis" und untersucht, welche arktischen und nichtarktischen Akteure Interessen am Fischfang in der Arktis haben. Bestehende rechtliche Regulierungen werden daraufhin überprüft, inwieweit sie geeignet sind, eine friedliche und nachhaltige Fischerei zu sichern. Das Projekt zielt darauf ab, Beziehungen zwischen den verschiedenen lokalen und internationalen Interessengruppen der Fischerei in der Arktis aufzudecken und Lücken bei der Regulierung zu identifizieren.

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Zukunftsstadt Norderstedt - Projektphase I

Dauer:
bis

Wie kommt eine wirtschaftsstarke 80.000-Einwohner-Stadt in einer Metropolregion zu weniger Autoverkehr? Wie kann öffentlicher Raum reaktiviert werden? Fragen wie diese stellen sich bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und lokaler Leitbilder in Norderstedt. IASS-Forschende unterstützen die Stadt dabei, sie effektiv und handlungsorientiert zu beantworten.

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AGORA – Gemeinsam handeln für armutsorientierte Strategien gegen Boden- und Landdegradierung

Dauer:
bis

Ausgelaugte Böden, Erosion, Versalzung – riesige Gebiete gehen jährlich für die landwirtschaftliche Nutzung verloren. In Afrika sind heute schon 67 Prozent der Anbauflächen bedroht. Wie lässt sich diese Entwicklung aufhalten oder sogar Boden zurückgewinnen? Was muss geschehen, damit sich die Lebensgrundlagen der armen Landbevölkerung verbessern? Das wird im Projekt „AGORA – Gemeinsam handeln für armutsorientierte Strategien gegen Boden- und Landdegradierung“ („Acting Together Now for Pro-Poor Strategies Against Soil and Land Degradation”) erforscht. In Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen, politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie der lokalen Bevölkerung werden Strategien für eine nachhaltige Bewirtschaftung entwickelt.

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