Headline: Abgeschlossene Projekte

Kürzlich abgeschlossene Projekte

Mineralische Ressourcen der Tiefsee - das gemeinsamen Erbe der Menschheit in der globalen Nachhaltigkeits-Agenda

Dauer:
bis

Das Interesse am Abbau mineralischer Rohstoffe in Meeresgebieten jenseits nationaler Grenzen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die zuständige Internationale Meeresbodenbehörde entwickelt derzeit das gesetzliche Regelwerk für den Abbau mineralischer Ressourcen der Tiefsee. Im Vordergrund der internationalen Diskussion über den Tiefseebergbau stehen die technische Machbarkeit, Profitabilität und mögliche Umweltauswirkungen - und weniger die Frage, ob Tiefseebergbau überhaupt stattfinden sollte und welche alternativen Entwicklungspfade möglich wären. Diesen Fragen geht die Studie „Eine zeitgemäße Vision für den globalen Meeresboden - das gemeinsame Erbe der Menschheit" im Auftrag der Heinrich Böll-Stiftung nach.

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Verknüpfung dezentraler erneuerbarer Energien und digitaler Technologien zur produktiven Nutzung in Afrika

Dauer:
bis

Der Zugang zu bezahlbarem und sauberem Strom ist ein zentraler Baustein für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in ländlichen Regionen Subsahara-Afrikas. Gleichzeitig gewinnen digitale Technologien immer mehr an Bedeutung für den Zugang zu Bildung und Informationen, Dienstleistungen und Einkommensmöglichkeiten. Das Projekt erforscht das Zusammenspiel zwischen dezentraler Energieversorgung und der Anwendung digitaler Technologien.

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Demokratisches Anthropozän

Dauer:
bis

Wie müssten Organisationen aussehen, die eine stark auf Legislaturperioden fokussierte politische Zeit in Einklang bringen mit der planetaren Zeit und ihren sich über Jahrhunderte aufbauenden natürlichen Lebensgrundlagen? Fragen wie dieser geht das Projekt nach. Es erkundet neuartige Herausforderungen im Anthropozän und wie diese demokratisch gestaltet werden können.

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Entwicklung von standardisierten Leitlinien für die technisch-wirtschaftliche Bewertung von CO2-Recycling-Prozessen

Dauer:
bis

Die Forschung zum CO2-Recycling gewinnt in der Industrie, Wissenschaft und Politik zunehmend an Bedeutung. Das führt zu einer großen Zahl neuer Technologien, zum Beispiel in den Bereichen Chemie, Treibstoffe und Mineralien. Eine umfassende und standardisierte technisch-wirtschaftliche Bewertungsmethode fehlt jedoch bislang. Mit dem Projekt wird diese Lücke geschlossen.

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Zukunftsstadt Norderstedt - Projektphase II

Dauer:
bis

Wie kommt eine wirtschaftsstarke 80.000-Einwohner-Stadt in einer Metropolregion zu weniger Autoverkehr? Wie kann öffentlicher Raum reaktiviert werden? Fragen wie diese stellen sich bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und lokaler Leitbilder in Norderstedt. IASS-Forschende unterstützen die Stadt dabei, sie effektiv und handlungsorientiert zu beantworten.

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Akzeptanzfördernde Faktoren erneuerbarer Energie

Dauer:
bis

Für das Gelingen der Energiewende ist es von zentraler Bedeutung, dass die Bevölkerung den Ausbau der erneuerbaren Energien mitträgt. Im Fokus dieses Projektes steht die Frage, ob ein natur- und umweltverträglicher Ausbau zu einer höheren Akzeptanz von erneuerbaren Energien führen kann.

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Bewertung des Einflusses von Ruß auf die Luftqualität und das Klima im Kathmandutal und Umgebung - eine Modellstudie

Dauer:
bis

Teile Nepals gehören zu den Gebieten, die weltweit am stärksten unter Luftverschmutzung leiden. In einer Modellstudie bewertet das Projekt den Einfluss von Ruß auf die dortige Luftqualität und das regionale Klima. Im Dialog mit lokalen Wissenschaftlern und Experten wird geprüft, welche Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen die Luftqualität wirksam verbessern.

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Governance und Partizipation

Dauer:
bis

Das Projekt untersucht Phänomene der politischen und ökonomischen Teilhabe im Kontext von sozial-ökologischen Transformationen wie der Energie- oder der Agrarwende. Zentrale Fragestellungen des Projektes zielen auf ein besseres Verständnis der Wechselwirkung von Akteuren und Strukturen im Wandel.

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Umsetzung des Paris-Abkommens - Hindernisse überkommen und Treiber für eine effektive Klima-Governance identifizieren

Dauer:
bis

Seit November 2016 ist das Pariser Klimaabkommen in Kraft. Die Staaten sind nun aufgefordert, das Regelwerk für die Umsetzung zu entwerfen und ihre nationalen Klimaschutz-Beiträge zu realisieren und weiterzuentwickeln. Das Projekt analysiert die zentralen Hindernisse und Triebkräfte für die Umsetzung und untersucht Handlungsoptionen verschiedener Akteure.

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Über den neuesten Stand hinausgehende Technologien für das Nachrüsten von Wechselstrom-Korridoren und Multi-Terminal-HGÜ-Systemen (BEST PATHS)

Dauer:
bis

Das IASS und Partner untersuchen im Rahmen einer europaweiten Forschungsinitiative das Potenzial von Supraleitern zur Energieübertragung. Eignen sich diese besonders leitfähigen Materialien in Hochspannungsleitungen dazu, die Kapazität der Stromnetze zu erhöhen und so eine stabile Stromversorgung zu sichern?

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Ökologische Leitplanken für den Tiefseebergbau

Dauer:
bis

Die Tiefsee birgt nicht nur weitgehend unbekannte Ökosysteme, sondern in einigen Gegenden auch mineralische Bodenschätze. In geringen Mengen enthalten die Erze auch Minerale, die zum Beispiel für die Produktion von Akkus für Elektroautos oder von elektronischen Geräten wie Handys verwendet werden. Der Abbau ist technisch schwierig und bislang nicht wirtschaftlich. Umweltuntersuchungen machen klar, dass die verursachten Schäden großflächig und irreversibel sein können. Trotz niedriger Rohstoffpreise und damit ungewisser ökonomischer Gewinne wird jedoch weiter auf einen Abbau hingearbeitet. Für die Förderung von Bodenschätzen außerhalb der von Staaten kontrollierten Gewässer gibt es bislang kein umfassendes Regelwerk, um den Schutz mariner Ökosysteme vor Auswirkungen des Tiefseebergbaus sicherzustellen. Das Projekt „Ökologische Leitplanken für den Tiefseebergbau" beschäftigt sich mit möglichen Umweltfolgen und berät das Umweltbundesamt bei der Entwicklung von Umweltstandards für einen nachhaltigen kommerziellen Tiefseebergbau unter dem Dach der zuständigen Internationalen Seebodenbehörde.

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Bodenschutz und Bodenrehabilitierung für Ernährungssicherheit

Dauer:
bis

Fehlende finanzielle Mittel, unsicherer Landbesitz oder mangelnde Beratung ‒ die Faktoren, die eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung in Entwicklungsländern verhindern, sind gut erforscht. Doch wie können diese Hindernisse auf lokaler Ebene überwunden werden? Dieser Frage geht das begleitende Projekt „Bodenschutz und Bodenrehabilitierung für Ernährungssicherheit“ nach. Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren und der lokalen Bevölkerung wollen die Wissenschaftler bessere Bedingungen für eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung schaffen. Der Fokus liegt dabei auf den Ländern Benin, Burkina Faso, Äthiopien, Kenia und Indien.

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Global Soil Week

Dauer:
bis

Die Global Soil Week – die weltweite Woche des Bodens – macht auf die endliche und überstrapazierte Ressource Boden aufmerksam. Böden bilden die Grundlage für über 95 % der weltweiten Nahrungsproduktion und beherbergen eine enorme Vielfalt an Lebewesen. Doch durch Versiegelung und Erosion gehen jedes Jahr Milliarden Tonnen wertvollen Bodens verloren. Hunger und die Zuspitzung von Landnutzungskonflikten sind nur einige der Folgen. Die Global Soil Week bringt Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, dass Böden möglichst nachhaltig bewirtschaftet werden. Dabei stehen Möglichkeiten einer verantwortungsvollen Steuerung und Organisation durch Staaten, Verwaltungen und Gemeinden im Vordergrund.

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Ökosysteme des Arktischen Ozeans - Angewandte Technologien, biologische Interaktionen und Konsequenzen eines rapiden Klimawandels (ArcticABC)

Dauer:
bis

Wie wirkt sich das Abschmelzen der Eisdecke in der Arktis auf den Fischbestand aus? Und was folgt daraus für die Regulierung der Fischerei in der arktischen Region? Das sind Leitfragen dieses Projektes. Die Arbeit ist Teil des Arktis-Forschungsprojekts „Globaler Wandel und nachhaltige Transformationen der Arktis" und untersucht, welche arktischen und nichtarktischen Akteure Interessen am Fischfang in der Arktis haben. Bestehende rechtliche Regulierungen werden daraufhin überprüft, inwieweit sie geeignet sind, eine friedliche und nachhaltige Fischerei zu sichern. Das Projekt zielt darauf ab, Beziehungen zwischen den verschiedenen lokalen und internationalen Interessengruppen der Fischerei in der Arktis aufzudecken und Lücken bei der Regulierung zu identifizieren.

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Zukunftsstadt Norderstedt - Projektphase I

Dauer:
bis

Wie kommt eine wirtschaftsstarke 80.000-Einwohner-Stadt in einer Metropolregion zu weniger Autoverkehr? Wie kann öffentlicher Raum reaktiviert werden? Fragen wie diese stellen sich bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und lokaler Leitbilder in Norderstedt. IASS-Forschende unterstützen die Stadt dabei, sie effektiv und handlungsorientiert zu beantworten.

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AGORA – Gemeinsam handeln für armutsorientierte Strategien gegen Boden- und Landdegradierung

Dauer:
bis

Ausgelaugte Böden, Erosion, Versalzung – riesige Gebiete gehen jährlich für die landwirtschaftliche Nutzung verloren. In Afrika sind heute schon 67 Prozent der Anbauflächen bedroht. Wie lässt sich diese Entwicklung aufhalten oder sogar Boden zurückgewinnen? Was muss geschehen, damit sich die Lebensgrundlagen der armen Landbevölkerung verbessern? Das wird im Projekt „AGORA – Gemeinsam handeln für armutsorientierte Strategien gegen Boden- und Landdegradierung“ („Acting Together Now for Pro-Poor Strategies Against Soil and Land Degradation”) erforscht. In Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen, politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie der lokalen Bevölkerung werden Strategien für eine nachhaltige Bewirtschaftung entwickelt.

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