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Im Blog des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) schreiben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des Instituts. Die Themen reichen von Forschungsergebnissen über Veranstaltungsberichte bis hin zu Kommentaren über politische Entwicklungen. Die Autorinnen und Autoren äußern auf dem IASS-Blog ihre persönliche Meinung.

 

Strukturen im Wandel – Lausitz aus der Nähe

Seit 2020 findet der Künstler und Fotograf Sven Gatter in der Niederlausitz Spuren des Zerfalls, die gleichzeitig Neuanfang und Diskursanlass sind. Die Ergebnisse seiner Arbeit möchte er nun in dem Künstlerbuch "ECHO TEKTUR. Ruinen und Modelle" zusammenführen. Begleitet wird er dabei von Johannes Staemmler, dessen Textbeitrag für das Publikationsvorhaben hier in gekürzter Fassung veröffentlicht wird. Vom 10. September bis 21. November 2021 sind Sven Gatters Arbeiten im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst zu sehen.

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Wirtschaftswachstum ohne BIP-Wachstum

Es mag paradox klingen, aber es ist möglich, dass die Wirtschaft wächst ohne dass das Bruttoinlandsprodukts (BIP) wächst, wenn wir die Definition von Wirtschaft so ändern, dass es um menschliches Wohlergehen, Grundwerte und intakte Natur geht, sagt Christian Felber, Gründer der Gemeinwohl-Ökonomie.

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Frauen, Gender und Mobilität

Seit 2019 sind Frauen und Mobilität vermehrt Thema unterschiedlicher Medienformate, Veranstaltungen und der Politik. Die Kernaussage der Debatten ist dabei immer wieder: „Frauen bewegen sich anders fort als Männer“. Aber was heißt das genau? Wie ist das unterschiedliche Mobilitätsverhalten zu erklären und was bedeutet das für die (Planung der) Mobilitätswende?

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Workshop-Bericht

Der Globale Süden - Von der Konzeption zum Handeln?

Am 31. Mai 2021 lud das Institute for Advanced Sustainability Studies zu der Veranstaltung „The Global South: Where and what is it?“ ein. Für Planung und Organisation zeichneten Alexandra Tost, Artur Sgambatti Monteiro, Flávio Lira, Natalia Realpe Carrillo, Pradeep Singh und Achim Maas verantwortlich. Die Online-Diskussion war das Ergebnis mehrmonatiger Vorbereitung von Fellows und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen am IASS, die das Potenzial des Themas erkannt hatten.

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Katastrophe als Transformationsimpuls?

Die Bewältigung der Pandemie hat zu vormals undenkbar scheinenden Veränderungen geführt. Dem Staat als vorsorgendem Akteur wird gestattet, zum Schutz der Gesundheit seiner Bürgerinnen und Bürger deren verbriefte Freiheiten zu begrenzen. Der Massentourismus ebbt ab und Pendlerströme versiegen. Mit der Wirtschaftsleistung gehen auch Treibhausgasemissionen zurück, weshalb die Bundesrepublik Deutschland nun doch noch ihre Klimaziele 2020 erreicht hat. Um uns gegenseitig über Wasser zu halten, helfen wir uns beim Einkaufen, sammeln Spenden für das geschlossene Kino um die Ecke und machen parteiübergreifend den Weg frei für Überbrückungs- und Neustarthilfen, die Betrieben und Menschen in der Krise zugutekommen sollen.

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Hoffnungsträger Methan? Viel Potenzial, aber noch wenig Ehrgeiz in der EU

Im Jahr 2021 steht so einiges auf der internationalen klimapolitischen Agenda. Besonders wichtig ist, dass die Länder nun endlich ihre verbesserten nationalen Beiträge unter dem Pariser Abkommen (Nationally Determined Contributions, kurz NDCs) einreichen müssen. Der von der EU aufgesetzte Green Deal trägt hierzu bei, er soll die EU mit neuen Klimaschutzzielen und vielen weiteren Maßnahmen in eine Ära des kohlenstoffarmen Wirtschaftens führen. Um ihre Treibhausgas-Emissionen weiter zu verringern, bemüht sich die EU nun auch um das Thema Methan.

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Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit | FÄN

Einmischen ermöglichen – Kultur und Nachhaltigkeit verbinden

Wir brauchen andere, nachhaltigere, übergreifende Finanzierungsformen, um das Potential von Kunst und Kultur auszuschöpfen, die Gesellschaft mit neuen Ideen voranzubringen und die Kooperation mit der Wissenschaft zu ermöglichen.
Das Ziel des Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit |FÄN ist es, diese Lücke zu schließen. Der FÄN soll einen weiteren Möglichkeitsraum eröffnen und den künstlerischen Aktionsradius erweitern.

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Infokrieg. Fehlwissen als Ressource politischer Mobilisierung

„Stop the steal!“, „Plandemie“, „Klimalüge“ - drei Schlagwörter, die für eine unheimliche politische Dynamik stehen: in den letzten Jahren ist die politische Mobilisierung von Fehlwissen zu einer relevanten und zum Teil bestimmenden Größe geworden. Nachweislich falsches Wissen, das von einer Gruppe für wahr gehalten wird, wurde zum Dreh- und Angelpunkt politischer Auseinandersetzungen. Die Strategie ist dabei über die verschiedenen Themen hinweg die gleiche: gesichertes Wissen wird in Frage gestellt und durch widersprechende Erzählungen relativiert. Das Infragestellen dieses Fehlwissens gilt dann als Angriff auf die Meinungsfreiheit und Beleg der „Meinungsdiktatur“. Im Zusammenspiel von sozialen Medien und Protesten auf der Straße hat diese Strategie in den letzten Jahren eine neue Dynamik angenommen, auf die es bislang keine überzeugende Antwort gibt.

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Eine Bank für den Ozean und eine nachhaltige Zukunft

Heute vor 30 Jahren kamen Staats- und Regierungschefs aus aller Welt zusammen, um die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) zu gründen - eine kühne Initiative, um den Wandel eines Wirtschaftssystems zu fördern, das sowohl die Umwelt als auch ganze Gesellschaften zerstörte. Heute, da der Ozean stärker denn je bedroht ist, brauchen wir eine ähnlich mutige Initiative.

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Der Amazonas – von der Peripherie ins Zentrum der Diskussionen

Die Verhaltens- und Produktionsmuster der Menschheit haben die Welt auf Kollisionskurs mit unseren planetarischen Grenzen gebracht. Während uns die globale Erwärmung in Richtung einer großen Katastrophe führt, werden die Ökosysteme von Tag zu Tag fragiler, und die soziale Ungleichheit wächst rasant. Wir müssen uns dringend in Richtung einer nachhaltigeren und gerechteren kollektiven Existenz bewegen. In diesem Text geht es um die Folgen der aktuellen Nicht-Nachhaltigkeit, nicht um ihre Ursachen.

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Stellungnahme

Vorschläge zur Berücksichtigung von Umweltproblemen im Assoziierungsabkommen EU-Mercosur

Im Rahmen einer interdisziplinären Gruppe von akademischen Expertinnen und Experten wurden wir eingeladen, eine Reihe von praktischen Vorschlägen für komplexe Umweltfragen zu entwickeln, die durch das EU-Mercosur-Assoziierungsabkommen (EUMAA) aufgeworfen werden. Unter Berücksichtigung des breiteren entwicklungspolitischen und menschenrechtlichen Kontextes, in dem das EUMAA stattfindet, konzentriert sich die Stellungnahme auf fünf vorrangige Themen.

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