Dr. Stefan Schäfer

Dr. Stefan Schäfer

Wissenschaftlicher Projektleiter

Stefan Schäfer wurde nach dem Studium der Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte an der Universität Tübingen und der Cornell Universität im Rahmen des Promotionsprogramms der Berlin Graduate School for Transnational Studies (BTS) am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin promoviert. Während seiner Promotionszeit war er von 2009 bis 2012 Gastwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), seitdem ist er am IASS. Hier war er zuerst als Projektwissenschaftler, dann als wissenschaftlicher Referent und zuletzt als Programm- und Arbeitsgruppenleiter tätig. In den Jahren 2014 und 2015 war er Fellow des Global Governance Futures Programms der Robert Bosch Stiftung. 2017 war er als Oxford Martin Visiting Fellow zu Gast am Institute for Science, Innovation and Society der Universität Oxford, mit dem er auch weiterhin als Associate Fellow affiliiert ist. Zurzeit ist er als Visiting Fellow zu Gast im Science, Technology and Society Programm der Harvard Universität.

In seiner Forschung beschäftigt sich Dr. Schäfer mit der Rolle von Wissenschaft und Technologie in der zeitgenössischen Politik, mit dem Schwerpunkt Demokratie und Nachhaltigkeit. Hier hat er neben Veröffentlichungen in begutachteten Fachzeitschriften auch als Ko-Autor an der Erstellung des fünften Sachstandberichts des IPCC mitgewirkt und in Tageszeitungen Kommentare veröffentlicht. Er ist Principal Investigator eines DFG-geförderten Forschungsprojekts, Erstautor des Abschlussberichts eines EU FP7-Projekts, das 14 Institutionen aus 5 europäischen Ländern zusammengeführt hat und sitzt er dem Steering Committee der Konferenzreihe „Climate Engineering Conferences“ [CEC] (www.ce-conference.org) vor. Er hat Forschungsaufenthalte am University College London (2013) und an der Harvard Universität (2015 und 2016) verbracht.

Am IASS leitet Stefan Schäfer das Projekt Climate Engineering in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik, sowie das DFG-geförderte Projekt Climate Engineering im Kontext von Emissionsminderungsstrategien: Illusion, Komplement, oder Substitut?