Headline: Ko-Kreation

Verkehrswende

Stadtraum neu denken: Temporäre Umwandlung einer Berliner Kreuzung

Insbesondere in Städten ist öffentlicher Raum knapp. Mit der Verkehrswende kann die Verteilung öffentlichen Raums neu gedacht werden. Welche Möglichkeiten und Vorstellungen gibt es für eine Neuverteilung? Welche Wünsche haben Menschen in urbanen Räumen bezüglich ihrer Umgebung? Wie würden sie beispielsweise ihre direkte öffentliche Umgebung umgestalten, wenn sie dürften? Auf diese und andere Fragen möchte das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und das DLR Institut für Verkehrsforschung im Rahmen der Forschungsgruppe EXPERI mit einem Realexperiment in Berlin nun Antworten finden.

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UN-Klimakonferenzen

Ehrgeiziger Klimaschutz braucht neue Denkweisen

Der Klimawandel schreitet voran und die Ergebnisse der UN-Klimakonferenzen bleiben regelmäßig hinter dem Notwendigen zurück. Liegt dies auch an der Art und Weise, wie diese internationalen Konferenzen organisiert sind? Könnten wir mit einer neuen Geisteshaltung größere Fortschritte im Klimaschutz erzielen? Welche innere Haltung und Denkweisen ermöglichen neue Wege in der Kommunikation und Zusammenarbeit?

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Sammelband

Die Öffentlichkeit an der Energiewende beteiligen: Ratschläge für internationale Akteure

Diskussionen über Energiepolitik sind häufig auf die Frage fixiert, wie die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger technisch machbar ist. Doch energiepolitische Maßnahmen sind nur dann gesellschaftlich erfolgreich, Änderungen im Lebensstil nur dann von Dauer, wenn eine breite Öffentlichkeit sie mitträgt. Der Sammelband „The Role of Public Participation in Energy Transitions“, herausgegeben von IASS-Direktor Ortwin Renn und Mitwirkenden des Kopernikus-Projektes „E-Navi“, bietet sowohl theoretische Einsichten als auch viele praktische Beispiele, wie Beteiligungsprozesse gelingen können.

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Workshop zu Lab-Methoden

Nachhaltigkeit und Demokratie: Was können Labs leisten?

Die heutige Zeit ist geprägt von komplexen Problemen, die die etablierten Formen demokratischen Regierens gefährden. Wie können Labs – kollaborative Räume zum Ausprobieren innovativer Ideen – zu demokratischen Innovationen und zu Nachhaltigkeit beim Regieren beitragen? Beim Workshop „Toward Democratic Transformation: A Lab on Labs“ am IASS beschäftigten sich internationale Fachleute mit Lab-Methoden und -Grundsätzen, die Demokratie und Nachhaltigkeit fördern.

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Begegnung und Ko-Kreation

IASS lädt bei Klimakonferenz zu Dialog und Reflexion ein

Bei der Klimakonferenz in Madrid bietet das IASS einen „Dialog- und Reflexionsraum“ an, um eine alternative Art von Begegnung und Diskussion zu ermöglichen. Täglich gibt es dort Veranstaltungen mit angeleiteter Reflexion und Diskussion in unterschiedlichen interaktiven Formaten. Hinter dem Angebot steht das Anliegen auszuprobieren und zu erforschen, wie eine Kultur des Miteinanders die Klimaverhandlungen auf der COP fördern kann.

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Desinformation und Klimawandel

Zeit für eine neue Kommunikation der Klimathemen

Falschmeldungen über Klimathemen haben zugenommen, mit Verschwörungstheorien werden wissenschaftliche Fakten in Frage gestellt. In welcher Art und Weise kommt Desinformation in die Welt, zu welchem Zweck und wer sind die Akteure? Zu diesen und weiteren Fragen hat am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) ein Workshop mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern stattgefunden.

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Blog Posts

Europäische Energiewende: Welche Wünsche haben Entscheidungsträger*innen an Modellierungen?

Die Energiewende bringt viele Fragen mit sich, wie man Energiesysteme mit Netto-Null-Emissionen erreichen und diese gestalten kann. Energiemodelle können Entscheidungsträger*innen unterstützen: Als eine Art virtuelles Labor ermöglichen sie es, verschiedene Energiezukünfte zu untersuchen. Aber was sind die Anforderungen der verschiedenen Interessengruppen an diese Energiemodelle? Welche Herausforderungen der Energiewende sollten sie angehen? Welche Fragen sollten diese Modelle beantworten können? Um die Anforderungen zu identifizieren und die Erwartungen an die Energiemodellierung im Rahmen des Projekts „Sustainable Energy Transition Laboratory“ (SENTINEL) zu diskutieren, führten wir im Sommer eine Online-Umfrage durch und veranstalteten am 1. Oktober einen Online-Expertenworkshop.

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Technocratic Residues in Transdisciplinary Research? A Reflection on the Methods and Political Roles of Sustainability Scholars

For scholars it is always hard to reflect about their role in sustainability transformations and conflicts. This predicament is tackled in a new special issue of the journal Social Epistemology that Ulli Vilsmaier (Leuphana) and I have just published. Contributors from several disciplines discuss the dilemma of control in transdisciplinary research in this special issue and consider how scholars can deal with their own involvement in power-ridden constellations.

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Stark betroffen, schwach repräsentiert: Zukünftige Generationen in der Politik

„Zukünftige Generationen“ sind aus Diskussionen um Nachhaltigkeit nicht mehr wegzudenken. Dies reicht zurück bis zur Definition der nachhaltigen Entwicklung im Brundtland-Bericht „Unsere gemeinsame Zukunft“, hat aber mit dem enormen Zulauf der Jugendumweltbewegungen, den wir in den letzten Jahren erlebt haben, neue Bedeutung gewonnen. In der breiten öffentlichen Meinung scheint Einigkeit darüber zu bestehen, dass zukünftige Generationen bei politischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden sollen. Immer mehr Menschen verstehen, dass das Leben ihrer Kinder oder ihrer Enkelkinder durch unsere Entscheidungen und mangelnde Maßnahmen gegen Umweltzerstörung, Klimawandel und eine Reihe anderer Nachhaltigkeitsthemen gefährdet ist.

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Strukturwandel in der Lausitz: Blühende Landschaften reloaded?

Ärmel hochkrempeln, Chancen sehen, die Zukunft bei den Hörnern packen! Ist das nicht der Weg, den Strukturwandel in der Lausitz zu bewältigen? Ohne diese optimistische Einstellung, die politisch präsentiert wird, kann es nicht gehen. Aber ohne ein Verständnis für Erfahrungen der Bürger und Institutionen in der Region auch nicht. Gerade wir als Wissenschaftler*innen, denen Nachhaltigkeit ein Anliegen ist, müssen uns mit den sozialen Gegebenheiten beschäftigen, auf deren Grundlage bzw. durch deren Weiterentwicklung ressourcenschonendes Leben und Wirtschaften möglich wird.

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Neue Horizonte für Öffentlichkeitsbeteiligung auf der COP24

Beteiligung spielte auf der diesjährigen UN-Klimakonferenz COP24 in Kattowitz eine zentrale Rolle.
Am zweiten Tag der COP24 stellte Sir David Attenborough, eine weltweit wohlbekannte Stimme, vor der Vollversammlung der COP Botschaften der Menschen vor – die People’s Seat Address. Sie bestand aus einer zweiminütigen Collage aus Videoaufzeichnungen aus den sozialen Medien, Tweets und Posts, die in den vorhergehenden Monaten unter dem Hashtag #TakeYourSeat erschienen sind und sich an die Entscheidungsträger auf dem Klimagipfel richten.

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Visual Scribing begegnet Wissenschaft

Was passiert, wenn Visual Scribing und Wissenschaft sich begegnen? Was geschieht, wenn die Welt der Bilder und die Welt der Worte zusammenkommen? Forscherinnen und Forscher am IASS setzen sich derzeit mit diesen Fragen auseinander. Sabine Soeder, Graphic Facilitator und Gründerin von CoCreativeFlow, wurde vom Institut eingeladen, als IASS-Fellow in dem Forschungsprojekt „Ko-Kreation und zeitgemäße Politikberatung“ mitzuarbeiten.

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Wie können Partnerschaften zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Stadt aussehen?

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Stadt aussehen? Das war eine zentrale Frage, die sich quer durch vier Diskussionsrunden der Konferenz „Co-producing sustainable cities“ zog. Veranstaltet wurde die Konferenz von der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin. Sie diente als Diskussionsforum zur Vorbereitung der „New Urban Agenda“, die für die kommenden 20 Jahre eine nachhaltige Stadtentwicklung lenken wird.

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