Headline: Energiewende

Technologie

CO2-Nutzung kann UN-Nachhaltigkeitsziele voranbringen

Die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele ist unerlässlich für eine gesunde und gerechte Zukunft. Daher sollten technologische Innovationen daraufhin überprüft werden, ob sie diese Ziele voranbringen können. Technologien zur Abscheidung und Nutzung von Kohlenstoffdioxid (Carbon Capture and Utilisation, CCU) können laut einer neuen Studie unter anderem einen Beitrag zur Energiewende leisten.

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Strukturwandel

Mehr Bürgerpower für die Zukunft in den Revieren

Im Juli 2020 haben Bundestag und -rat die Gesetze zum Kohleausstieg bis 2038 und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beschlossen. Wie können zwei vom Kohleausstieg besonders stark betroffene Regionen – die Lausitz und das Rheinische Revier – den Strukturwandel demokratisch, ökologisch und sozial umsetzen? Das IASS Potsdam und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen legen dazu gemeinsame Empfehlungen vor.

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Energiewende

Grüner Strom für Europa: Auch kleinteilige Lösungen sind bezahlbar

Bis 2050 soll Europa ein klimaneutraler Kontinent werden. Dafür muss der Strom weitgehend aus erneuerbaren Energien stammen. Die Umsetzung der Energiewende wird kontrovers diskutiert: Als preisgünstigste Lösung gilt eine Konzentration der Energieerzeugung an den geeignetsten Standorten des Kontinents, viele Bürgerinnen und Bürger favorisieren allerdings kleinere Versorgungsnetze. Laut einer Studie von Wissenschaftlern aus Potsdam und Zürich sind diese gegen überschaubare Mehrkosten möglich.

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Wissenschaftsplattform Klimaschutz

Stellungnahme zur Klimaverträglichkeit des Corona-Konjunkturpaketes

Dass Klimaschutz insgesamt als wichtiges Ziel im Konjunkturpaket berücksichtigt wurde und viele Maßnahmen im Zukunftspaket diesem Rechnung tragen, begrüßte der Lenkungskreis der Wissenschaftsplattform Klimaschutz in seiner ersten Bewertung. Weniger gut fällt das Fazit für das Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket der Bundesregierung aus, in welchem Klimaschutz und Nachhaltigkeit nur punktuelle Kriterien darstellten. Der Kreis schlußfolgert, dass die durchs Konjunkturpaket ermöglichten Investitionen aufgrund einer fehlerhaften Anreizstruktur den langfristigen Klimazielen der Regierung entgegenstehen könnten.

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Kopernikus-Projekt Ariadne

Die Energiewende gemeinsam gestalten

Von der Stromversorgung über die Industrie bis hin zu den Pariser Klimazielen, von einzelnen Sektoren bis zum großen Ganzen: Mit dem Projekt Ariadne startet jetzt ein Verbund führender Forschungseinrichtungen die Arbeit an einem beispiellos umfassenden Forschungsprozess zur Gestaltung der Energiewende.

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Zwei Umfragen zur Energiewende in der EU

Um die Ziele des Pariser Abkommens und des europäischen Green Deal zu erreichen, muss die Energieerzeugung frei von klimaschädlichen Emissionen werden. Die Möglichkeiten für die Transformation der Energiesysteme erkunden Forscherinnen und Forscher mithilfe von Energiemodellen. Um die Anforderungen an diese Modelle besser zu verstehen, hat das Forschungsteam des Projektes „Das Laboratorium für die nachhaltige Energiewende (SENTINEL)“ eine Online-Umfrage gestartet. Eine zweite Umfrage hat die Auswirkungen der Coronakrise auf Aktivitäten zur Einbindung von Interessengruppen in Energieforschungsprojekten zum Thema.

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IASS Studie

Auswirkungen der Pandemie auf die weltweite Energiepolitik

Der Covid-19-Ausbruch führt zu einer wirtschaftlichen Rezession, die möglicherweise schwerwiegender ausfällt als nach der Finanzkrise 2008. Damit einher geht ein weltweiter Rückgang der Energienachfrage. Wie sich die Pandemie auf den globalen Energiesektor auswirkt, ob politische Entscheidungen in der Krise den Wandel der Energiesysteme beschleunigen oder ob weiterhin auf fossile Energieträger gesetzt wird, wurde für eine Studie des IASS untersucht. Darin enthalten eine Analyse der Energiepolitik Argentiniens, Chinas, Deutschlands, Indiens, Israels und der USA.

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Vergleichende Studie

Der vernachlässigte Wärmesektor

Am Endenergieverbrauch hat die Wärmeenergie einen Anteil von über 50 Prozent. Die Emissionen beim Beheizen von Gebäuden zu reduzieren, hätte folglich eine große Hebelwirkung fürs Klima. Welche Strategien verfolgen Deutschland und Großbritannien, um diese großen Potentiale zu heben? Eine Studie von Wissenschaftlern des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) belegt, dass beide Länder weitaus mehr für eine wirksame Eindämmung des Klimawandels im Heizungssektor tun müssten.

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COBENEFITS-Factsheet

Covid-19-Krise: Erneuerbare können Gesundheitssystem und Wirtschaft entlasten

Die Covid-19-Pandemie beeinflusst die Weltwirtschaft. Politische Anstrengungen werden nötig sein, um die Arbeitsmärkte zu stabilisieren und Gesundheitssysteme zu entlasten. Um diese Ziele zu erreichen, können erneuerbare Energien wesentliche Impulse setzen. Ein Team des COBENEFITS-Projektes am IASS hat analysiert, welche Chancen die Dekarbonisierung des Energiesektors weltweit bietet.

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Sammelband

Die Öffentlichkeit an der Energiewende beteiligen: Ratschläge für internationale Akteure

Diskussionen über Energiepolitik sind häufig auf die Frage fixiert, wie die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger technisch machbar ist. Doch energiepolitische Maßnahmen sind nur dann gesellschaftlich erfolgreich, Änderungen im Lebensstil nur dann von Dauer, wenn eine breite Öffentlichkeit sie mitträgt. Der Sammelband „The Role of Public Participation in Energy Transitions“, herausgegeben von IASS-Direktor Ortwin Renn und Mitwirkenden des Kopernikus-Projektes „E-Navi“, bietet sowohl theoretische Einsichten als auch viele praktische Beispiele, wie Beteiligungsprozesse gelingen können.

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Soziales Nachhaltigkeitsbarometer 2019

Breite Unterstützung für die Energiewende – aber nicht so, wie sie zurzeit gemacht wird

Die Diskrepanz zwischen allgemeiner Zustimmung zur Energiewende und Bewertung der Umsetzung nimmt im Jahresvergleich weiter zu: Acht von zehn Menschen in Deutschland unterstützen die Idee der Energiewende als Gemeinschaftswerk und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Mehr als zwei Drittel sind jedoch mit der Energiewendepolitik der Bundesregierung unzufrieden.

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Strukturwandel

Blockierter Wandel: Kann die Lausitz aus der Kohle aussteigen?

Der Kohleausstieg in der Lausitz zieht sich schon seit drei Jahrzehnten hin. Die Region leidet unter einem verschleppten Strukturwandel, der Abwanderung junger Menschen und lokalen Interessenkonflikten. Jetzt ist die Politik doppelt gefragt: Wirtschaftliche Investitionen sind notwendig, aber sie reichen nicht aus. Die Bevölkerung in der Region sollte mitentscheiden, wohin die Entwicklung gehen soll. IASS-Forscher analysieren in einer neuen Publikation, was den Wandel blockiert, und beschreiben die Chancen für demokratische Gestaltung.

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Globale Energiewende

Voraussetzungen der global tragfähigen Energiewende

Wie kann der Ausstieg aus fossilen Energieträgern global gerecht gestaltet werden? Oder geraten insbesondere Entwicklungsländer in Schieflage, weil es ihnen an finanziellen und technologischen Mitteln für eine Energiewende mangelt? Ein neuer Policy Brief des Instituts for Advanced Sustainability Studies (IASS) widmet sich dem Risiko einer in manchen Ländern verspäteten Energiewende und liefert Lösungsvorschläge, wie dies verhindert werden kann.

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Ohne Windenergie keine Energiewende

Ein pauschaler Mindestabstand von 1000 Meter von Windkraftanlagen zu Wohngebäuden würde den weiteren Ausbau von Windenergie praktisch komplett zum Erliegen bringen. De facto wäre kein weiterer Zubau mehr möglich. Bundesländer und Gemeinden wären von dem Mindestabstand unterschiedlich stark betroffen. Dies ist das Ergebnis einer Datenanalyse, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IASS in einem Discussion Paper veröffentlicht haben.

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Symposium

Ein Planet, eine Gesundheit

Gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten - das ist angesichts von Klimawandel und fortschreitender Umweltzerstörung eine gewaltige Herausforderung. Um Strategien für die planetare Gesundheit ging es bei einem IASS-Symposium anlässlich des neu geschaffenen „Klaus Töpfer Sustainability Fellowship“ am 6. November in Berlin.

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ENavi bei UNECE

Navigationstools für den UN-Nachhaltigkeitsdialog

Das Kopernikus-Projekt ENavi zeigte Ende September bei der 28. Sitzung des Ausschusses für nachhaltige Energie der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (United Nations Economic Commission for Europe, kurz UNECE) in Genf interaktive Simulationstools, die vor Augen führen, wie sich nachhaltige Verkehrsmaßnahmen und der Ausbau von Erneuerbaren-Energieanlagen auswirken.

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Climate Opportunity 2019

Fokus auf Chancen der Energiewende

Bei der zweitägigen Konferenz Climate Opportunity 2019 in Berlin kamen Expertinnen und Experten sowie politische Entscheidungsträgerinnen und –träger aus der ganzen Welt zusammen, um miteinander und voneinander über die Begleitvorteile der Energiewende zu lernen. Zugleich wurden Strategien entwickelt, mit denen in politischen Entscheidungsprozessen die Co-Benefits einzelner Klimaschutzmaßnahmen eingebracht werden können.

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IASS Policy Brief

CO2-Bepreisung für eine sozial gerechte Energiewende

Nahezu alle Vorschläge für eine klimaneutrale Energieversorgung, die zurzeit in Deutschland diskutiert werden, sehen eine Bepreisung von fossilen Brennstoffen in Form von Steuern, Abgaben oder Zertifikaten vor. Der IASS Policy Brief „CO2-Bepreisung für eine sozial gerechte Energiewende“ empfiehlt, dass die Einnahmen verwendet werden, um zwei Ziele zu erfüllen: Sie sollten erstens die Zielerreichung der Energiewende durch Reduktion von klimaschädlichen Gasen weiter unterstützen. Zweitens sollten sie die durch eine CO2-Bepreisung besonders belasteten Haushalte relativ besser stellen und dadurch für eine ausgleichende Gerechtigkeit sorgen.

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Interaktive Europakarte

Selbstversorgung mit Strom aus Wind und Sonne

Das Potenzial von Wind- und Sonnenenergie ist groß genug, um Europa zu hundert Prozent mit erneuerbarer Elektrizität zu versorgen. Das Ergebnis einer Studie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam führt zu dem Fazit: Auch auf regionaler oder lokaler Ebene ist Selbstversorgung ausschließlich über erneuerbaren Strom in vielen Fällen rechnerisch möglich. Allerdings wird dies im Ballungsraum von Städten mit einem hohen Landverbrauch einhergehen.

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Energiewende

Lehren aus gescheiterter Energiepolitik

Obwohl Strom aus Solar- und Windanlagen immer günstiger wird, ist der Ausbau der erneuerbaren Energien weiterhin auf politische Unterstützung angewiesen. Fehlt diese, kommt es häufig zu Rückschritten beim Umbau des Energiesystems – so geschehen in den einstigen Vorreiterländern Spanien und Tschechien. Welche Lehren können wir daraus für die Energiepolitik ziehen? Eine in der Zeitschrift „Energy Policy“ erschienene Studie gibt Empfehlungen für eine wirksame Ausgestaltung politischer Maßnahmen.

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Schiefergas in Europa

Hohe Emissionen bei Schiefergas-Fracking zu erwarten

Bis Erneuerbare den Energiebedarf zu hundert Prozent decken, gilt Erdgas als Brückentechnologie, weil es weniger Emissionen freisetzt als andere fossile Brennstoffe. Am IASS entstand eine Studie, in welcher erstmals die Emissionen bei der Schiefergasförderung in Deutschland und Großbritannien geschätzt wurden. Die real zu erwartenden CO2-Emissionen liegen demnach nach höher als die geschätzten Emissionen aus dem derzeit in Deutschland geförderten Erdgas.

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IASS Discussion Paper

Wie Wissenschaft zur Triebfeder für Nachhaltigkeit wird

Die Wissenschaft hat bereits viele Erkenntnisse hervorgebracht, wie wir leben müssen, um nachfolgenden Generationen eine intakte Welt zu hinterlassen. Unser kollektives Verhalten haben diese jedoch kaum beeinflusst. Beim ersten Global Sustainability Strategy Forum untersuchten 17 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im März 2019, wie die Wissenschaft bei der Umsetzung der geforderten Veränderungen helfen kann. Ihre Erkenntnisse haben sie jetzt in einem IASS Discussion Paper veröffentlicht.

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G20-Gipfel

Nachhaltige Energie für alle – mit mehr internationaler Zusammenarbeit

Die G20-Staaten sind für etwa 80 Prozent der aktuellen CO2-Emissionen verantwortlich. Es liegt damit auf der Hand, dass sie eine besondere Verantwortung haben, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und den Umstieg auf Erneuerbare Energien zu fördern. Die Staats- und Regierungschefs der G20 Länder sollten sich beim Gipfel vom 28. bis 29. Juni in Osaka dieser Verantwortung stellen.

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Auszeichnung

Verdienstorden für IASS-Direktor

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat 18 Persönlichkeiten mit dem Verdienstorden seines Bundeslandes ausgezeichnet. Unter den Geehrten ist auch Professor Ortwin Renn, wissenschaftlicher Direktor am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS). Besonders hervorzuheben seien seine Verdienste in der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Politik, Verwaltung und Management.

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ENavi-Sommerakademie nimmt Bedingungen und Wirkungen der digitalen Energiewende unter die Lupe

Die Umstellung auf ein CO2-armes Energiesystem erfordert digitale Unterstützung – von der Produktion über den Transport bis hin zur Nutzung. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden mit, wann, wo und wofür Energie bereit stehen muss, wie viel eingespart werden und wie groß der Anteil an Erneuerbaren Energieträgern sein kann. Internationale Nachwuchskräfte aus 16 Ländern diskutieren vom 13. bis 17. Mai in Potsdam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis die Aufgaben, die der Übergang auf ein nachhaltiges Energiesystem an Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft stellt und welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt.

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Im Interview

Energiewende: Populismus ist der Worstcase

Der Übergang zu einer emissionsfreien Wirtschaft wird Rivalitäten entstehen lassen und Gewinner und Verlierer hervorbringen. Wie könnten die Szenarien aussehen? Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat im Rahmen des „Geopolitics and Energy Transformation 2030-Projektes“ (GET 2030) der Stiftung Wissenschaft und Politik untersucht, welche verschiedenen Entwicklungen der globalen Energiewende denkbar sind und wie sie sich auf die Geopolitik auswirken könnten. Das Ergebnis hat ein Team um Prof. Andreas Goldthau in der Zeitschrift „Nature“ kommentiert. Goldthau erläutert im IASS-Gespräch die denkbaren Szenarien.

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Umfrage

Deutsche Erfahrungen mit der Netzintegration können internationale Energiewende voranbringen

Das Verteilnetz ist das Rückgrat der Energiewende. Über 1,5 Millionen dezentrale Anlagen speisen ihre Leistung in die Netze der rund 900 Verteilnetzbetreiber ein. Deren Management-Aufwand ist dadurch erheblich gewachsen. Wie bewältigen deutsche Netzbetreiber die Herausforderungen und was können andere Länder daraus lernen? Das haben IASS-Forscher mit einer Umfrage herausgefunden, deren Ergebnisse in der Zeitschrift „Renewable Energy“ erschienen sind.

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Podiumsdiskussion

„Das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Energiewende schließt eine Lücke“

Das zweite Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Energiewende bietet einen Einblick in die Sicht der Bevölkerung auf dieses Thema. Eine Expertenrunde diskutierte im Anschluss an die Präsentation der Ergebnisse in Berlin durch Autorin Daniela Setton vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), welche Botschaften sie als besonders dringlich erachten.

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Umfrage

Soziales Nachhaltigkeitsbarometer 2018: Kritik an Umsetzung der Energiewende nimmt deutlich zu

Eine Mehrheit der Bevölkerung steht weiterhin hinter der Energiewende, quer durch alle Bildungs-, Einkommens- und Altersgruppen. Im Vergleich mit dem ersten Sozialen Nachhaltigkeitsbarometer der Energiewende von 2017 ist bemerkenswert, dass mehr Menschen die Umsetzung der Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe einschätzen, an der sie selbst mitwirken möchten. Mehr Kritik gibt es an der Umsetzung der Energiewende durch die Bundesregierung, drei Viertel der Befragten bewerten die Energiewende als „teuer“, über die Hälfte als „chaotisch“ und „ungerecht“.

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Kopernikus-Projekt

Energiewende nachhaltig gestalten: Leitfaden einer multikriteriellen Bewertung

Ein gewachsenes Stromnetz zu einem nachhaltigen Energiesystem umzugestalten – das ist zugleich Aufgabe und Chance der Energiewende. Soll das gelingen, brauchen wir Kriterien, die Nachhaltigkeit definieren und gesellschaftliche Werte und Prioritäten reflektieren. Im Kopernikus-Projekt „Energiewende-Navigationssystem | ENavi“ hat ein Forschungsteam solche Kriterien entwickelt. Sie integrieren die vielfältigen Perspektiven– ein multikriterielles Bewertungsset ist entstanden.

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Energiewende mit der Bevölkerung: Was erfolgreiche Windparks ausmacht

Geplante Windparks lösen bei Anwohnerinnen und Anwohnern häufig Besorgnis aus. Wie verändern die Anlagen das Landschaftsbild? Wie laut sind die Rotorblätter? Neben Information ist auch Mitbestimmung wichtig, denn für den weiteren Ausbau der Windenergie braucht es die Akzeptanz der Öffentlichkeit. Gemeinsam mit der Fachagentur Windenergie an Land lud das IASS am 15. und 16. Januar Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zum 3. Fachaustausch zu Beteiligungsansätzen im Windanlagenausbau ein.

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IASS-Gründungsdirektor

Demokratie und Nachhaltigkeit – ein angespanntes Verhältnis? Symposium zu Ehren Klaus Töpfers

Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wissenschaft geraten zunehmend unter Druck. Wie können wir sie verteidigen? Wie nutzen wir unser Wissen, neue Technologien, Innovationskraft und Reichtum, um das Ziel der nachhaltigen Entwicklung – ein gutes Leben für alle – zu erreichen? Anlässlich des 80. Geburtstags des ehemaligen Bundesumweltministers und IASS-Gründungsdirektors Klaus Töpfer luden das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das IASS am 21. November zum Symposium „Freunde der offenen Gesellschaft“ ein.

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Klimafreundliche Methanspaltung

Wasserstoff emissionsfrei aus Erdgas herstellen: Deutsche Gaswirtschaft zeichnet ein von Forschern aus Karlsruhe und Potsdam entwickeltes Verfahren aus

Energie aus Erdgas ohne klimaschädliche CO2-Emissionen: Das verspricht eine neue Technologie, die Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam in einem gemeinsamen Forschungsprojekt entwickelt haben. Das hauptsächlich aus Methan bestehende Erdgas wird dabei in Wasserstoff und festen Kohlenstoff umgewandelt. Für ihre Arbeit haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun den Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft erhalten.

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IASS Discussion Paper

Folgekosten der Braunkohle – wer zahlt? Empfehlungen an die Politik

Die Zeit der deutschen Braunkohletagebaue geht zu Ende, so viel steht fest. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission hat nun die Aufgabe, einen Plan zur Realisierung des Ausstiegs zu entwickeln. Ein in diesem Zusammenhang unterbelichtetes Thema ist die Finanzierung der Wiedernutzbarmachung der Braunkohletagebaue. Ein IASS Discussion Paper untersucht die Risiken der derzeitigen Finanzierungspraxis und macht konkrete Änderungsvorschläge.

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Bundesregierung

Monitoring der Energiewende: Expertenkommission stützt sich auf soziales Nachhaltigkeitsbarometer

Das Bundeskabinett hat am 27. Juni den von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) vorgelegten sechsten Monitoring-Bericht zur Energiewende beschlossen. Die unabhängige Expertenkommission zur wissenschaftlichen Begleitung des Monitoring-Prozesses veröffentlichte dazu eine Stellungnahme, in der sie sich auf das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Energiewende stützt.

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Wie gelingt die Energiewende in Entwicklungsländern? Neues Projekt zur Überwindung von Ungleichheiten

Die internationale Energiewende schafft viele Vorteile, aber auch neue Ungleichheiten. Die Risiken betreffen vor allem die Entwicklungsländer, die weniger Zugang zu Technologien und Kapital haben. Wie kann die Energiewende auch in diesen Ländern gelingen? Diese Frage steht im Zentrum eines neuen Projektes zur Erforschung der systemischen Auswirkungen der globalen Energiewende.

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EU-Projekt Best Paths

Neuartige Isolierung für supraleitendes Stromkabel hält Tiefsttemperaturen und hoher Betriebsspannung stand

Damit ein Supraleiter Strom leiten kann, muss er sich in einem extrem gut isolierten Rohr mit einer Innentemperatur von minus 200 Grad Celsius befinden. Forscherinnen und Forscher vom IASS, der Ingenieurshochschule ESPCI in Paris und dem französischen Kabelhersteller Nexans haben eine neuartige Isolierung entwickelt, die den niedrigen Temperaturen und der hohen Betriebsspannung von 320 Kilovolt standhält.

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Treffen mit Landesregierung

Eine Zukunftskommission für Brandenburg

Am 12. Dezember waren Brandenburgs Ministerpräsident und Mitglieder der Landesregierung für ein Themengespräch über Energiepolitik und Klimaschutz zu Besuch am IASS. Mit den Direktoren des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) besprachen sie die Idee einer Zukunftskommission, die die Energiewende für Brandenburg sozial und wirtschaftlich nachhaltig gestalten soll.

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Blog Posts

Pandemie

Mit grüner Innovation aus der Krise - der Fall der Start-up-Nation Israel

Weltweit haben Länder unterschiedlich auf die großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie reagiert. Während einige die Krise als Chance für neue Technologien und Ideen in Richtung Klimaneutralität sehen, verstärken andere augenscheinlich ihre Abhängigkeit von alten Technologien, was zu dem gefürchteten „Carbon Lock-in“ führen könnte. Die Reaktion der Start-up-Nation Israel ist vielversprechend, aber es sind weitere Maßnahmen erforderlich, um eine grüne Wende aus der Krise zu unterstützen.

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CO2-Karbonatisierung: Option für eine saubere Zementindustrie?

In der Reaktion der Europäischen Kommission auf die Corona-Pandemie kündigte Präsidentin von der Leyen kürzlich das Ziel an, „eine moderne, saubere und gesunde Wirtschaft aufzubauen, die die Lebensgrundlagen der nächsten Generation sichert“. Doch was bedeutet das für Industriesektoren mit hohen Emissionen, wie die Zementproduktion? Sind sie Teil einer "Wirtschaft von gestern", oder können sie erfolgreich zu nachhaltigeren Produktionsweisen übergehen? Mehr als die Hälfte aller Materialien, die die Menschen auf der Erde verwenden, sind "zementartig" – sie sind also zum Beispiel Beton, Zement oder andere Baustoffe. Ein Leben ohne Zement ist schwer vorstellbar.

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Die vernachlässigte Energiewende im Wärmesektor

Gebäudeenergiegesetz verpasst Chancen

Dank stark fallender Preise für Strom aus Windrädern und Solarzellen ist die Energiewende im Stromsektor in vollem Gange. Der Großteil des Energieverbrauchs in Deutschland fällt jedoch für Wärmeenergie an: 32 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. Die Energiewende im Wärmesektor ist damit ein zentrales Handlungsfeld für erfolgreichen Klimaschutz. Das am 18. Juni im Bundestag verabschiedete Gebäudeenergiegesetz bezieht sich daher explizit auf diesen Handlungsbedarf.

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Pandemie

Nothilfe: Transformatives Potenzial dezentraler erneuerbarer Energien ausschöpfen

Wie wichtig Elektrizität in Zeiten von Notfällen ist, wurde während der Covid-19-Pandemie deutlich. Elektrizität ist unentbehrlich für Gesundheitseinrichtungen und -dienste, die rechtzeitige Informationsverbreitung und ungestörte Kommunikation während der sozialen Isolationszeit. Der Zugang zu Elektrizität erleichtert wichtige Arbeiten im Haushalt und das Einhalten grundlegender Hygieneempfehlungen. Die Pandemie hat daher an die Verletzlichkeit der 860 Millionen Menschen erinnert, die keinen Zugang zu Elektrizität haben und von denen die meisten im Afrika südlich der Sahara leben.

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Coronavirus

Von der goldenen Gans und dem hässlichen Entlein: Auswirkungen der Pandemie auf den argentinischen Energiesektor

Argentinien gehört zu den Ländern, die von den sozialen und wirtschaftlichen Folgen der derzeitigen Pandemie am stärksten betroffen sind. Um die Auswirkungen der Krise abzumildern, reagiert die Regierung mit einigen Sofortmaßnahmen - Steueraufschub, Subventionen für einkommensschwache Familien und spezielle finanzielle Maßnahmen für verschiedene Sektoren einschließlich des Energiesektors. Zudem plant sie ein ehrgeiziges Wiederaufbauprogramm. Die Entscheidungen, die heute getroffen werden, werden auf den Energiesektor wahrscheinlich noch jahrzehntelang tiefgreifende Auswirkungen haben. Sie sind beeinflusst von Visionen und Erzählungen über die verschiedenen Sektoren, wobei Öl und Gas die „goldene Gans“ und erneuerbare Energien das „hässliche Entlein“ sind.

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Coronavirus

Investitionen in die Zukunft: Wie ein „grüner Covid-19-Stimulus“ die Energiewende stärken kann

Die Coronakrise bedroht nicht nur unsere Gesundheit, sie hat auch starke Auswirkungen auf die Wirtschaftssysteme: Weltweit sind im ersten Quartal des Jahres Börsenkurse um bis zu 35 Prozent eingebrochen , es droht eine Rezession. Betroffen davon ist auch der Energiesektor . Neben Einbrüchen der Ölpreise sind auch erneuerbare Energieträger betroffen. Krankheitsfälle, anhaltende Ausgangsbeschränkungen, Kurzarbeit und Grenzschließungen beeinflussen die Lieferketten der Wind- und Solarenergietechnologien; Investitionen stagnieren. In dieser Situation können wir aus dem Umgang mit früheren Wirtschaftskrisen lernen und sollten auf einen „grünen Stimulus“ entlang des Dreischritts Relief, Recovery und Reform setzen. Alle Maßnahmen entlang dieser drei Schritte sollten auf ihre Zukunftsfähigkeit geprüft werden. Das kann die Energiewende schneller und resilienter zu machen.

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Pandemie

Lehren des Coronavirus: Neue Strategie für Erneuerbaren-Ausbau gefragt

Die internationale Gesundheitskrise hat ein gravierendes Problem für die Energiesysteme offenbart: Wir schätzen den Wert von Technologien für erneuerbare Energien nicht hoch genug ein. Die meisten Solarpaneele werden heute in China hergestellt, und ein Mangel an wichtigen Komponenten bedeutet, dass Europa jetzt mit großen Verzögerungen bei Neuinstallationen konfrontiert ist. Die Windkraft steht vor einem doppelten Problem: Die Produktion ist lahmgelegt, und die Länder verfügen möglicherweise nicht über das nötige Personal und Material, um die Systeme am Laufen zu halten. Sie sollten jetzt am Aufbau einer nationalen Infrastruktur für saubere Technologien arbeiten, so wie sie auch strategische Reserven an fossilen Brennstoffen bereithalten.

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Videoblog

Welche Folgen hat die Coronakrise für die Energiepolitik?

Durch den europaweiten Shutdown sinkt der Energieverbrauch und dementsprechend der CO2-Ausstoß. Auf den ersten Blick eine gute Nachricht. Aber in der Folge sinkt der Preis für die CO2-Zertifikate, seit März bereits um mehr als Drittel. Die wirtschaftlichen Aktivitäten werden aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen und Monaten geringer ausfallen, die Kapazitäten werden nicht ausgelastet sein.

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Nationale Klimaschutzbeiträge

Die Kernkonflikte neuer internationaler Marktmechanismen

Die unter dem Pariser Abkommen festgelegten nationalen Klimaschutzbeiträge (NDCs) vieler Länder sind an konkrete Voraussetzungen geknüpft. Damit hängt das Erreichen des 1.5°C-Ziels am Erfolg einer Neuausrichtung der Klimafinanzierung. In diesem Zusammenhang wurden viele Hoffnungen auf neue Marktmechanismen geknüpft. Dennoch waren Kernpunkte des neuen CO2-Handelssystems auf der UNFCCC in Bonn stark umstritten, nicht zuletzt aufgrund ihrer politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen.

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Die internationale Kohlefinanzierung der G20-Staaten ist verantwortungslos

Die G20-Länder, die am 27. und 28. Juni in Osaka, Japan, zusammenkommen, emittieren etwa 80 Prozent der globalen CO2-Emissionen. Damit kommt ihnen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu. Doch sie stellen nicht nur die Weichen für eine klimafreundliche Energieversorgung im eigenen Land, sondern auch in einer Vielzahl von Partnerländern. Denn zur G20 gehören die mit Abstand wichtigsten Geberländer der bilateralen energiepolitischen Entwicklungszusammenarbeit: China, Deutschland, Frankreich, Japan und die USA. Dass sie über die Entwicklungs- und Exportfinanzierung weiterhin Investitionen in Kohlekraftwerke unterstützen, ist verheerend.

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Nächster Versuch

Globale Energiewende in der G20

Als Zusammenschluss der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, spielt die Gruppe der Zwanzig (G20) eine zentrale Rolle für die globale nachhaltige Energiewende. Ihre Mitglieder verursachen annähernd 80 Prozent des weltweiten Energiebedarfs und über 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Sie vereint zentrale Akteure auf internationalen Energiemärkten und in internationalen Institutionen sowie große Geberländer im Energiebereich. Laut der International Renewable Energy Agency (IRENA) hätten die G20-Staaten bei einer konsequenten Umsetzung der globalen Energiewende das Potential, den Anteil erneuerbarer Energieträger bis 2030 auf 44 Prozent zu steigern (IRENA 2019).

Doch eine erfolgreiche Abkehr von fossilen Energieträgern bleibt unter den G20-Mitgliedern bisher aus – nicht nur in den USA, die von den Zielen des Pariser Klimaabkommens Abstand genommen haben. Die Primärenergie der G20-Staaten besteht auch heute noch zu 82 Prozent aus fossiler Energie (OECD/IEA und IRENA 2017, S.35f.). Die aktuelle japanische G20 Präsidentschaft unternimmt nun wieder einen Versuch, das Thema nachhaltige Energietransformation in der G20 zu stärken.

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Strukturwandel und Nachhaltigkeit müssen zusammen gehen

Das Bundeskabinett will mit dem Strukturstärkungsgesetzes den Kohlerevieren in Deutschland Bundesmittel in Höhe von 40 Milliarden Euro in Aussicht stellen. Zusätzlich soll ein Sofortprogramm über 260 Millionen Euro kurzfristig Projekte anschieben. Die Wirkung dieser Mittel wird aber überschaubar bleiben, wenn Bund und Länder bei der Umsetzung des teuer erkauften Kohleausstieges nicht weitergehen als bisher angedacht.

Drei wesentliche Ziele drohen in den Hintergrund zu treten: Nachhaltigkeit ermöglichen, Regionales stärken, Transformation gestalten lernen.

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Ausbeutung von Natur in Deutschland und Südamerika: Erfahrungsaustausch mit Aktivisten über Utopien und Widerstand

Gesellschaftliche Visionen entstehen heutzutage in der Regel aus praktischen Erfahrungen und dem Ausprobieren von Alternativen. Dabei sind die Kontexte, die Ansätze und die Handlungsweisen radikal verschieden. Als Projekt Futurisierung von Politik hat es uns interessiert, wie ein Dialog zwischen Aktivistinnen und Aktivisten aus sehr unterschiedlichen Kontexten zum Thema Gesellschaftsvorstellungen aussehen kann und was sich aus diesem Austausch für die Entwicklung nachhaltiger Gesellschaften lernen lässt.

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Strukturwandel in der Lausitz: Blühende Landschaften reloaded?

Ärmel hochkrempeln, Chancen sehen, die Zukunft bei den Hörnern packen! Ist das nicht der Weg, den Strukturwandel in der Lausitz zu bewältigen? Ohne diese optimistische Einstellung, die politisch präsentiert wird, kann es nicht gehen. Aber ohne ein Verständnis für Erfahrungen der Bürger und Institutionen in der Region auch nicht. Gerade wir als Wissenschaftler*innen, denen Nachhaltigkeit ein Anliegen ist, müssen uns mit den sozialen Gegebenheiten beschäftigen, auf deren Grundlage bzw. durch deren Weiterentwicklung ressourcenschonendes Leben und Wirtschaften möglich wird.

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Klimaschutzgesetz: Warum so zögerlich?

Die nächste Generation ist bereits auf der Straße. Die Mayas, Karims, die Paulas und Bens demonstrieren für einen Klimaschutz, der seinen Namen verdient. Wir erleben gerade, wie in der jungen Generation eine neue Bewegung entsteht. Die Schülerinnen und Schüler protestieren laut für konsequenten Klimaschutz. Die junge Schwedin Greta Thunberg gibt der Bewegung "Fridays for the Future" mit ihrer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erneut ein Gesicht. Doch es gibt eine weitere weltweite Bewegung, die weitgehend unbeachtet von der hiesigen Öffentlichkeit stattfindet und die sich mit den lauterwerdenden Rufen der jungen Generation zu einer systemverändernden Kraft verbinden kann.

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Die Geopolitik der Erneuerbaren. Eine neue, aber vertrackte Energiewelt

Mit dem schnellsten Wachstum unter allen Energiequellen im Stromsektor sind die Erneuerbaren im Begriff, das Energiesystem von Grund auf umzukrempeln. Es besteht die Hoffnung, dass die Energiewende bedeutende soziale und wirtschaftliche Vorteile bringt, wie nachhaltige und bezahlbare Energie für alle, grüne Arbeitsplätze, wachsenden Wohlstand und ein besseres Leben für alle. Die Dekarbonisierung kann aber auch einige rein politische Folgen haben. Mit diesem Themenkomplex hat sich eine hochrangige internationale Gruppe beschäftigt; das Ergebnis ihrer Arbeit ist in dem neuen Bericht A New World The Geopolitics of the Energy Transformation (Eine neue Welt: Die Geopolitik der Energiewende) der IRENA, der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien, nachzulesen.

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Das Scheit und die Flamme: Was uns das Feuer über den Wandel zur Nachhaltigkeit lehrt

In regelmäßigen Abständen findet an verschiedenen Orten der Welt das „Green Me Global Festival for Sustainability“ statt. In den letzten Jahren inspirierte jeweils eines der Ele-mente Erde – Wasser – Luft das Motto, das die dort gezeigten Filme, Initiativen und Dis-kussionen verband. Auch das IASS war mit verschiedenen seiner Projekte beteiligt. Die 11. Ausgabe des Festivals wird im Oktober 2018 in Berlin stattfinden unter dem Titel „Action, Passion, Fire“. Das Element FEUER diente denn auch als Überschrift und Thema einer Dinner Speech, die ich am 3. Mai bei einer Veranstaltung für Sponsoren und Unterstützer des Festivals gehalten habe. Aus dieser Rede stammen die folgenden Gedanken zum Thema Feuer und Nachhaltigkeit.

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Klimapolitik unter Donald Trump: Was wird aus Amerikas Energiewende?

„Clean Energy“ war während der Amtszeit von U.S. Präsident Barack Obama eines der Hauptinstrumente der Klimapolitik. Zugleich verstand Obama die Förderung von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und vergleichsweise emissionsarmem Erdgas als Motor für die Wirtschaft der USA (Obama 2017). Donald Trump hat seine neuen energiepolitischen Linien im „America First Energy Plan“ festgehalten - einem Strategiepapier, dass etwa eine halbe DIN-A4-Seite umfasst. Es sieht die Förderung von fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas) vor (The White House 2017a).

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Ausschreibungen für erneuerbare Energien?

Wie toll sind Ausschreibungen für erneuerbare Energien? Schwer zu sagen ...


Das IASS hat die wohl umfassendste Übersicht zu den Ergebnissen von in jüngster Zeit durchgeführten Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien erstellt. Die Studie, die hier abrufbar ist, füllt also eine entscheidende Lücke.

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Diese arroganten Energiewendetypen

Die deutsche Energiewende bildet den Hintergrund für Juli Zehs Roman Unterleuten. Der Titel ist mehrdeutig. Erstens ist Unterleuten der Name eines Dorfs, dessen Bewohner eines Tages erfahren, dass in unmittelbarer Nähe ein Windpark errichtet werden soll. In seiner wörtlichen Bedeutung verweist der Titel jedoch auf das menschliche Miteinander.

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