Overline: #CEC21 virtuell
Headline: Konferenz Climate Engineering in Context

Aufbauend auf dem Erfolg der ersten beiden Climate Engineering in Context-Konferenzen, die 2014 (CEC14) und 2017 (CEC17) stattfanden, wird die Climate Engineering in Context Conference 2021 (CEC21) virtuell stattfinden vom 4. bis 8. Oktober 2021.

Die Organisatoren der CEC-Konferenzreihe hoffen erneut ein Forum für kritische internationale Diskussionen und Reflexionen, einen regen Austausch und kreativen Dialog von Forschung, Politik und Zivilgesellschaft zum Thema "Climate Engineering" zu schaffen. Zur Diskussion stehen alle Ansätze, die historisch unter dem Begriff "Climate Engineering" zusammengefasst wurden. Ein Anspruch ist zugleich, die Climate Engineering-Ansätze in den Kontext anderer, vorgeschlagener Antworten auf den Klimawandel zu stellen, einschließlich der Themen Anpassung, De-Growth, Minderung, "Rewilding" und ökologischer Wiederherstellung.

Die Idee, bewusst in das globale Klimasystem einzugreifen, um auf den Klimawandel zu reagieren, wird in der aktuellen Klimaforschung und -politik zunehmend diskutiert. In der Vergangenheit wurde ein breites Spektrum solcher Ideen unter dem Begriff "Climate Engineering" zusammengefasst. Die vorgeschlagenen Ansätze wurden in der Vergangenheit oft in zwei Gruppen eingeteilt: solche, die Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen sollen (Carbon Dioxide Removal: CDR) und solche, die die Menge der Sonnenenergie, die die Erdoberfläche erreicht, reduzieren sollen (Solar Radiation Management: SRM). Während Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger diese Ideen weiter bewerten, wird die Angemessenheit des Begriffs "Climate Engineering" als Repräsentant des thematischen Forschungsfeldes diskutiert, das alle großflächigen Eingriffe in globale Systeme umfasst. Dies läuft parallel zu Diskussionen über das Verhältnis zwischen groß angelegten Klimaeingriffen, konventionellen Strategien zur Bewältigung des Klimawandels und nachhaltiger Entwicklung. An diesem wichtigen Punkt der Debatte wird die CEC21 die Gelegenheit bieten, eine Bestandsaufnahme darüber zu machen, was diese Entwicklungen für die Zukunft des "Climate Engineering" als Antwort auf den Klimawandel im Kontext anderer großräumiger Eingriffe in globale Systeme bedeuten.

Die Ziele des CEC sind:

Das Zusammenbringen verschiedener Interessengruppen - akademisch Gebildete sowie Vertreterinnern und Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft.
Ein Forum zu bieten, um

(1) Forschungsergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren,

(2) den Stand der Debatte zu überprüfen und

(3) wichtige künftige Fragen und Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft zu erörtern.
Bereitstellen einer Plattform für Co-Kreation, Vernetzung, Zusammenarbeit und Austausch über Disziplinen, Sektoren, Länder, Kontinente und Generationen hinweg.

Hier ein Überblick über die bislang bestätigten Vorträge zum Thema (Stand July 2021).

Konferenzsprache ist englisch.

Mehr Information auf der CEC-Konferenz-Webseite