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IASS Discussion Paper

Folgekosten der Braunkohle – wer zahlt? Empfehlungen an die Politik

Die Zeit der deutschen Braunkohletagebaue geht zu Ende, so viel steht fest. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission hat nun die Aufgabe, einen Plan zur Realisierung des Ausstiegs zu entwickeln. Ein in diesem Zusammenhang unterbelichtetes Thema ist die Finanzierung der Wiedernutzbarmachung der Braunkohletagebaue. Ein IASS Discussion Paper untersucht die Risiken der derzeitigen Finanzierungspraxis und macht konkrete Änderungsvorschläge.

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Blog Posts

Ökologische Nachhaltigkeit auf bhutanische Art

Als Kind lebte ich nahe am Wald und erledigte alles zu Fuß, denn es gab keine Straßen für Motorfahrzeuge. Außerdem hätten sich meine Eltern ein Familienauto gar nicht leisten können. Würde ich diese Geschichte Soziologen oder Medienreportern erzählen, hätte ich das Gefühl, ich würde über meine im Vergleich zu Menschen in entwickelten Ländern bescheidenen Verhältnisse jammern.

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Keine Vorteile mehr für Diesel

Um die Luftqualität nachhaltig zu verbessern, müssen Dieselfahrzeuge endlich den gleichen Emissionsstandards wie andere Fahrzeuge unterworfen und Steuervorteile für Diesel-Treibstoff abgeschafft werden.

Beim „Diesel-Gipfel“ in Berlin haben Vertreter von Regierungen, Autoherstellern und weiteren Beteiligten gerade über Wege aus dem aktuellen Diesel-Chaos diskutiert. Auf der Tagesordnung standen Maßnahmen wie Fahrverbote, die blaue Plakette und Nachrüstungen alter Fahrzeuge. Ausreichen wird das nicht.

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Erneuerbare in Afrika: Ohne China geht es nicht

Ohne China ändert sich in Afrika wenig. Deshalb sollte Deutschland bei Investitionen in eine klimafreundliche Infrastruktur in Afrika eng mit Peking zusammenarbeiten.

Mit dem angekündigten Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen steht die internationale Staatengemeinschaft vor der ersten handfesten Krise der globalen Klimapolitik seit dem Durchbruch 2015. In den USA selbst mag dies zunächst keine größeren Auswirkungen auf die Emissionsminderung haben.

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Klimapolitik unter Donald Trump: Was wird aus Amerikas Energiewende?

„Clean Energy“ war während der Amtszeit von U.S. Präsident Barack Obama eines der Hauptinstrumente der Klimapolitik. Zugleich verstand Obama die Förderung von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und vergleichsweise emissionsarmem Erdgas als Motor für die Wirtschaft der USA (Obama 2017). Donald Trump hat seine neuen energiepolitischen Linien im „America First Energy Plan“ festgehalten - einem Strategiepapier, dass etwa eine halbe DIN-A4-Seite umfasst. Es sieht die Förderung von fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas) vor (The White House 2017a).

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Donald Trump und die Zukunft des Klimaschutzes

Am 20. Januar tritt Donald Trump das Amt des US-Präsidenten an. Mit seiner angekündigten Energiepolitik wendet sich Trump klar von den klimapolitischen Ambitionen seines Vorgängers Barack Obama ab. Was können wir erwarten von Trumps Klima- und Energiepolitik? Kann er überhaupt die Klimapolitik rückgängig machen, die die Obama-Administration verfolgte?

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Ausschreibungen für erneuerbare Energien?

Wie toll sind Ausschreibungen für erneuerbare Energien? Schwer zu sagen ...


Das IASS hat die wohl umfassendste Übersicht zu den Ergebnissen von in jüngster Zeit durchgeführten Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien erstellt. Die Studie, die hier abrufbar ist, füllt also eine entscheidende Lücke.

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Den Klima-Vertrag von Paris erfüllen statt Strompreise senken: ein Beitrag zur Debatte über den EEG-Fonds

Und wieder einmal flammt – diesmal nach einem Vorstoß Horst Seehofers – die politische Diskussion auf, ob nicht ein Teil der EEG-Umlage lieber über einen staatlichen Fonds anstatt über den Strompreis finanziert werden sollte. Eigentlich eine sinnvolle Sache. Das EEG hatte ja lange Zeit die Funktion einer Technologieförderung übernommen, die bei anderen Energietechnologien – vor allem der Atomenergie – vom Staat über Steuern getragen wurde.

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Eine gesunde Arktis: Probleme und Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Wohlergehen von Mensch und Umwelt

Vor einigen Wochen hatte ich Gelegenheit, an der letzten Arctic Summit Science Week in Fairbanks, Alaska, teilzunehmen. Aufbauend auf den Ergebnissen der Konferenz vor einem Jahr in Toyama, Japan, (siehe meinen früheren Post) bemüht sich die Wissenschaftscommunity zunehmend, Synergien zwischen Sozial- und Naturwissenschaften zu nutzen, um die Probleme des arktischen Wandels anzupacken.

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Geld drucken für eine nachhaltigere Welt?

Wenn sich beim gemütlichen Sonntagsessen mit der Familie das Gespräch der Frage zuwendet, wie wir die Welt in Ordnung bringen könnten, hat Ihnen Ihre Nichte oder Ihr Neffe möglicherweise schon einmal folgende Frage gestellt: Warum drucken wir nicht einfach Geld und geben es den Armen, um eine bessere Welt zu schaffen?

Vielleicht haben Sie über den Scharfsinn dieser Frage gelächelt und dem Kind erklärt, das sei schlichtweg unmöglich. Sonst würde das Geld seinen Wert verlieren und eine Inflation in Gang kommen.

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Der Volkswagen-Emissionsskandal aus wissenschaftlicher Sicht

Zum ersten Mal hörte ich vom VW-Skandal aus zweiter Hand, Medienberichte hatte ich noch nicht gelesen, war also nicht über die Fakten informiert. Aber ich erinnere mich, dass ich dachte (und sagte), keine Ahnung, was das Theater soll, es weiß doch jeder, dass diese Tests auf dem Rollenprüfstand, die für Emissionsschätzungen genutzt werden, nicht annähernd die realen Emissionswerte liefern. Dann las ich die Berichte und sah, warum dieser Wirbel entstanden war – 35mal höher als die US-Grenzwerte?! Und betrügerische Software, um den Test zu bestehen?!

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