Headline: Fellows

Institut

IASS schreibt Fellowships für 2021 aus

Für das Jahr 2021 schreibt das IASS erneut rund 30 Fellowships aus. Das Institut bietet seinen Stipendiatinnen und Stipendiaten den Freiraum, Ideen in einer internationalen Gemeinschaft von hochqualifizierten Forscherinnen und Forschern innerhalb des Instituts sowie in der Forschungsregion Potsdam-Berlin zu entwickeln. Interessierte können sich bis 23. August 2020 bewerben.

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IASS Discussion Paper

Brasilien: Gefahr neuer Pandemien durch Covid-19?

Brasilien ist einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Besonders stark betroffen ist das Amazonasgebiet. Wie sich die Pandemie dort auswirkt, skizziert IASS-Fellow Artur Sgambatti Monteiro gemeinsam mit Lucas Lima dos Santos in einem neuen IASS Discussion Paper: Die Gesundheitsversorgung in Städten des Amazonasgebiets reiche nicht aus. Indigene ethnische Gruppen seien zudem stark gefährdet, weil die Pandemie das illegale Roden riesiger Waldflächen erleichtere. Das damit verbundene Vordringen in bislang unberührte Gebiete könnte zu neuen übertragbaren Zoonosen führen, so das Fazit der Autoren.

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Sammelband

Bedingungsloses Grundeinkommen für eine nachhaltige Gesellschaft

Könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen Freiheit und Chancengleichheit fördern, die wettbewerbsgetriebene Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und somit dazu beitragen, unsere Umwelt zu schonen? Adrienne Goehler, freie Kuratorin und Autorin, Theoretikerin und Aktivistin, ist dieser Frage als IASS Fellow nachgegangen. In ihrem Buch „Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen“ kommen Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Winkeln zu Wort.

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Fellow-Programm

IASS-Fellows für 2020 ausgewählt

Die IASS heißt dieses Jahr 19 neue Fellows willkommen. Sie repräsentieren ein breites Spektrum von Fächern und Berufen und werden während ihrer Zeit in Potsdam neue Ideen entwickeln, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts zusammenarbeiten und sich in der weiteren Forschungslandschaft von Potsdam und Berlin vernetzen.

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Ausschreibung Stipendium

IASS schreibt Klaus Töpfer Sustainability Fellowship 2020 aus

Auf in die zweite Runde: Das IASS schreibt das Klaus Töpfer Sustainability Fellowship 2020 aus. Mit dem Stipendium möchte das Institut besonders Personen auszeichnen, die wie der IASS-Gründungsdirektor Klaus Töpfer Wissenschaft und Politik zusammendenken. Kandidatinnen und Kandidaten nicht nur aus der Wissenschaft, sondern auch der Politik, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und dem Kunstbereich sind bis 24. Februar zur Bewerbung aufgefordert.

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Symposium

Ein Planet, eine Gesundheit

Gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten - das ist angesichts von Klimawandel und fortschreitender Umweltzerstörung eine gewaltige Herausforderung. Um Strategien für die planetare Gesundheit ging es bei einem IASS-Symposium anlässlich des neu geschaffenen „Klaus Töpfer Sustainability Fellowship“ am 6. November in Berlin.

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Institut

Mentoring-Programm für wissenschaftlichen Nachwuchs

Ein neues Mentoring-Programm führt am IASS Doktorandinnen und Doktoranden mit Fellows zusammen. Mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung unterstützen die Fellows – hochqualifizierte Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – den wissenschaftlichen Nachwuchs bei der Promotion und Karriereplanung.

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Fellowship

IASS heißt erste Klaus-Töpfer-Stipendiatin willkommen

Die brasilianische Gesundheitsexpertin Nicole de Paula ist die erste Inhaberin des neu geschaffenen "Klaus Töpfer Sustainability Fellowship". Die 36-Jährige überzeugte eine international besetzte Auswahlkommission sowohl mit ihren wissenschaftlichen Referenzen als auch mit ihren Erfahrungen in der Politikberatung und der Zusammenarbeit mit UN-Institutionen.

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Interview

Klimaschutz in Israel nimmt Gestalt an

David Dunetz ist seit 20 Jahren für das Heschel Center for Sustainability in Tel Aviv tätig, das die Israel Climate Alliance und viele Konsortien aus Organisationen der Zivilgesellschaft koordiniert. Aktuell untersucht er als Gastforscher am IASS Potsdam im Rahmen eines Programms mit dem Israel Public Policy Institute, wie Bürgerbeteiligung die Klimapolitik und demokratische Innovationen voranbringen kann.

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EU-Expertin im Interview

„In vielen Ländern wurden die SDGs zur Chefsache“

Die Europäische Union (EU) sortiert sich neu und ringt um die Spitzenpositionen. Wie es auch ausgeht, Nachhaltigkeitspolitik dürfte eine stärkere Rolle spielen. Nun wird die EU beim UN High-Level Political Forum erstmals über die SDGs berichten. Senior Fellow Ingeborg Niestroy befasst sich seit zwanzig Jahren mit EU-Nachhaltigkeitspolitik und hat gerade bei diesem globalen Forum die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 vom IASS vorgestellt. Ein Gespräch über eine von ihr geleitete Analyse zur Nachhaltigkeitsstrategie aller EU-Länder.

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Im Interview

Regierungsführung für künftige Generationen

Gegen die Klimapolitik ihrer Länder demonstrieren seit geraumer Zeit Jugendliche. Der mangelhafte Einsatz der Politik für effizienten Klimaschutz führe sie in eine nicht lebenswerte Zukunft, so die Kritik. Dabei schreitet Wales seit 2015 beispielhaft voran mit einem Gesetz, das der Mahnung der Fridays-for-Future-Jugend Rechnung trägt: Das Gesetz zum Wohlergehen künftiger Generationen. Es fordert von Entscheidungsträgern öffentlicher Stellen die langfristigen Auswirkungen ihrer Beschlüsse zu bedenken und stellt die nachhaltige Entwicklung in den Fokus.

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Blog Posts

Was wissen Sie über die Lausitz?

Wie entwickelt man ein Gefühl für einen Ort? Ich fahre hin, fühle den Boden, schmecke die Luft, tauche meine Fingerspitzen ins Wasser, höre den Klängen zu, und eine Geschichte entsteht. Seit April arbeite ich an einem künstlerischen Projekt über die Lausitz, eine Region an der deutsch-polnischen Grenze. Die Lausitz hat mich von Beginn an fasziniert ‒ seitdem ich von den komplexen Identitätsstrukturen und der Geschichte der Sorben erfahren habe, einer slawischen Minderheit, die schon lange vor der Entstehung der heutigen Nationalstaaten in der Region ansässig war, lässt mich die Region nicht mehr los.

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Wie internationale Gäste ihr Leben in Potsdam beurteilen

Potsdam ist nicht nur ehemalige Residenzstadt mit vielen Landschaftsparks und Schlössern, die zum Weltkulturerbe zählen. Potsdam ist auch internationaler Wissenschaftsstandort: Forschende aus der ganzen Welt kommen an die zahlreichen Forschungseinrichtungen. Um mehr über diese internationalen Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und ihre Bedürfnisse zu erfahren, wurde die Arbeitsgruppe „Internationales Wohnen und Begegnen“ innerhalb der Stadtverwaltung gegründet. IASS-Mitarbeiterin Angela Borowski hat in der Arbeitsgruppe mitgearbeitet.

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Abfallentsorgung

Deutschland verbietet Einwegkunststoffprodukte: Ein wichtiger Schritt auf einem langen Weg

Deutsche Haushalte produzieren 15 Prozent mehr Abfall als vor der Pandemie geht aus einem kürzlich erschienenen Bericht hervor, weil die Bedenken bezüglich Hygiene und Sicherheit das Interesse der Öffentlichkeit an Nachhaltigkeit überwiegen. Da sich Menschen im Sommer gerne im Freien aufhalten, fällt noch mehr Kunststoffabfall im Freien an. Angesichts der Tatsache, dass gängige Kunststoffartikel, insbesondere Lebensmittelverpackungen zum Mitnehmen, zehn bis 20 Prozent des Abfalls in Parks, auf öffentlichen Plätzen und Straßen in Deutschland ausmachen, darf die Notwendigkeit nicht unterschätzt werden, dies zu regulieren. Langfristige Maßnahmen sind erforderlich, um die übermäßige Produktion und den unverhältnismäßigen Kunststoffverbrauch zu vermeiden.

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Brasilien

Ein Green New Deal für den Amazonas-Regenwald – dank dem Druck der Märkte?

Die sozioökologische Governance beschränkt sich nicht ausschließlich auf staatliches Handeln: Unternehmen, Investoren sowie zivilgesellschaftliche und Verbraucherorganisationen definieren ihre Rolle zunehmend neu und treten im Rahmen von freiwilligen Selbstverpflichtungen immer häufiger als politische Akteure auf. Auf der Fähigkeit privater Initiativen, einen Beitrag zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens zu leisten, ruhen große Hoffnungen. Außerdem zeigt die aktuelle Situation in Brasilien, dass sich der private Sektor nicht unbedingt mit eigenen Umweltverpflichtungen zufriedengibt, sondern auch das Tätigwerden der Regierung fordern kann.

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Internationaler Tag der biologischen Vielfalt: Unsere Lösungen liegen in der Natur

Was ist biologische Vielfalt? Oft verstanden als die Gesamtheit von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen auf der Erde, ist Biodiversität vor allem ein reiches Beispiel für die genetischen Unterschiede zwischen den Arten und die Vielfalt der Ökosysteme. Tatsächlich gilt: Je reicher die Vielfalt des Lebens ist, desto größer sind die Chancen für medizinische Entdeckungen, wirtschaftliche Entwicklung und anpassungsfähige Lösungen für komplexe Herausforderungen wie den Klimawandel.

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Pandemie

"Es geht darum, sanft und verbunden zu sein. Es geht darum, sich der Natur so wie sie ist hinzugeben"

Seit Ende Januar hat IASS Scholar Man Fang von Deutschland aus online als ehrenamtliche Koordinatorin für ihre Heimatstadt Wuhan Spenden organisiert und dabei geholfen, medizinische Hilfsmittel aus der ganzen Welt zu Krankenhäusern vor Ort zu transportieren. Im IASS-Blog beantwortet sie Fragen, wie unterschiedlich in Deutschland und China mit der Pandemie umgegangen wird und äußert ihre Gedanken darüber.

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Coronavirus

How to rebuild back better: Planetary health as a compass for shaping the future international global order

Worldwide over one billion people are on coronavirus lockdown. Overnight, the frantic economies of the twenty-first century ground to a halt. All of the sudden, an invisible organism became our number one enemy, demonstrating the fragility of an über-connected planet. The coronavirus pandemic is an unprecedented event and will leave a much changed world in its wake. The question of global cooperation looms large in thinking about the post-pandemic world. Are we entering a world that is less free and open? A world of more authoritarian states? Or is this pandemic an opportunity to “unlearn” mistakes and build our societies based on trust, knowledge and cooperation?

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Women Leaders in Global Health 2019: die Lehren von Kigali

Die Women Leaders in Global Health Conference 2019 (WLGH19) fand vom 9. bis 10. November in Kigali statt. Die von der University of Global Health Equity (UGHE) veranstaltete Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 81 Ländern zusammen, die sich für Gesundheit und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. In diesem Blogbeitrag werde ich meine Erfahrungen von der Konferenz teilen, einen Arbeitsbereich vorstellen, der größere Synergien verspricht, und schließlich eine Einladung aussprechen.

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Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundeinkommen

Von Alexander von Humboldt wissen wir, dass nun wirklich alles mit allem zusammenhängt, alles miteinander verwoben ist. Ein würdevolles Leben für alle, ohne Armut und Not, kann nur ein Leben sein, in dem die Begrenztheit der weltweiten Ressourcen und der Klimawandel wesentlicher Maßstab des Handelns sind. Eine Antwort auf das steigende Armutsrisiko ist das bedingungslose Grundeinkommen.

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Stark betroffen, schwach repräsentiert: Zukünftige Generationen in der Politik

„Zukünftige Generationen“ sind aus Diskussionen um Nachhaltigkeit nicht mehr wegzudenken. Dies reicht zurück bis zur Definition der nachhaltigen Entwicklung im Brundtland-Bericht „Unsere gemeinsame Zukunft“, hat aber mit dem enormen Zulauf der Jugendumweltbewegungen, den wir in den letzten Jahren erlebt haben, neue Bedeutung gewonnen. In der breiten öffentlichen Meinung scheint Einigkeit darüber zu bestehen, dass zukünftige Generationen bei politischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden sollen. Immer mehr Menschen verstehen, dass das Leben ihrer Kinder oder ihrer Enkelkinder durch unsere Entscheidungen und mangelnde Maßnahmen gegen Umweltzerstörung, Klimawandel und eine Reihe anderer Nachhaltigkeitsthemen gefährdet ist.

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Antworten auf Fridays for Future und die Jugendbewegung für Klimagerechtigkeit

Der allererste Schulstreik für das Klima liegt nun ein Jahr zurück. Die Schulstreikbewegung, die daraufhin entstand, hat weltweit über 1000 Städte und Länder erfasst. Immer mehr junge Menschen nehmen an den wöchentlichen Demonstrationen teil. Die Bewegung steht zu Beginn ihres zweiten Jahres an einem entscheidenden Wendepunkt: Entweder kommt es zu einer allmählichen Demontage mittels Bürokratie und neuer Regeln, die junge Leute in die Knie zwingen, oder die Gesellschaft greift das transformative Potenzial dieser Bewegung auf, um sinnvolle Antworten auf die Forderung nach Klimagerechtigkeit zu liefern.

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Lungenärzte für mehr Luftverschmutzung? – Fragen und Antworten zur Debatte über Grenzwerte

In Deutschland schlug letzte Woche eine Erklärung des Lungenarztes Dieter Köhler hohe Wellen, in der er die wissenschaftliche Grundlage für die Luftqualitätsnormen anzweifelte. Die derzeitigen EU-Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub sind nach seiner Meinung unnötig streng. Über 100 Kolleginnen und Kollegen hatten das Positionspapier unterzeichnet. Keineswegs zufällig erschien diese Stellungnahme zu einer Zeit, in der viele deutsche Städte Fahrverbote für Diesel-Pkw verhängen, weil sie den EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2), dessen Hauptquelle Dieselfahrzeuge sind, nicht einhalten können. Dies hat auf vielen Ebenen, von der journalistischen bis zur politischen, eine Debatte angestoßen. In diesem Blog-Beitrag widmen wir uns, basierend auf unseren Fachkenntnissen auf den Gebieten Luftqualität und Gesundheitswesen, dem Thema Luftqualitätsgrenzwerte.

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Außer Biokraftstoffen nichts gewesen? Bolsonaro und der brasilianische Beitrag zum Pariser Klimaabkommen

Noch vor seinem Amtsantritt stellte der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro die Rolle seines Landes bei den weltweiten Klimaschutzbemühungen infrage. Mit der Rücknahme des brasilianischen Angebots, die COP25 (die 25. Konferenz der Vertragsstaaten der Rahmenkonvention der Vereinten Nationen über Klimaveränderungen) auszurichten, löste Bolsonaro nur wenige Tage vor Beginn der COP24 großen Aufruhr aus. Zudem stellte sich heraus, dass der vom Präsidenten vorgesehene Außenminister die Erderwärmung für eine Verschwörung des „Kulturmarxismus“ hält. Diese und weitere umstrittene Äußerungen von Mitgliedern der neuen Regierung sorgen für Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Umwelt- und Klimapolitik Brasiliens.

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Gesundheitsfachleute an vorderster Front für nachhaltige Entwicklung

Als Gesundheitsexpertin ist mir klar, dass Gesundheit sehr breit zu fassen ist und nicht einfach als die reine Abwesenheit von Krankheit betrachtet werden darf. Und ich weiß, dass das Wohlbefinden der Menschen eindeutig mit der Gesundheit des Planeten, auf dem wir leben, verbunden ist. Meine Forschung zum Thema Luftverschmutzung und Gesundheit soll aufzeigen, in welchem Umfang unser Wohlbefinden mit unserer Umwelt verknüpft ist. Sie soll verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass wir uns um unsere Umwelt kümmern.

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Ökologische Nachhaltigkeit auf bhutanische Art

Als Kind lebte ich nahe am Wald und erledigte alles zu Fuß, denn es gab keine Straßen für Motorfahrzeuge. Außerdem hätten sich meine Eltern ein Familienauto gar nicht leisten können. Würde ich diese Geschichte Soziologen oder Medienreportern erzählen, hätte ich das Gefühl, ich würde über meine im Vergleich zu Menschen in entwickelten Ländern bescheidenen Verhältnisse jammern.

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Hat Russland eine Vorstellung seiner post-fossilen Zukunft?

Für Russland stellt sich niemand eine Zukunft nach dem Ende der fossilen Brennstoffe vor, am wenigstens die Russen selbst. Die Kleptokraten fliehen aus dem Land und parken ihr Diebesgut an Zufluchtsorten im Ausland – in Ländern, in denen das Bankengeheimnis gehütet wird, eine Konfiszierung ihrer Beute aufgrund der Rechtslage unwahrscheinlich ist und ihnen gefügige Politiker Schutz gewähren.

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Schluss mit dem Anprangern von Geoengineering-Forschern!

Umweltschützer sehen technische Lösungen für Probleme, die durch Technik verursacht wurden, oft kritisch. Aber im Fall von Geoengineering muss klar zwischen der Botschaft und dem Überbringer der Botschaft unterschieden werden.

Nehmen wir an, Sie treiben nicht genug Sport, essen zu viele Snacks und trinken zu viel Alkohol. Dann erklärt Ihnen Ihr Arzt, er wolle Ihnen Medikamente gegen Bluthochdruck verschreiben. Würden Sie den Arzt beschuldigen, an einer finsteren Verschwörung beteiligt zu sein?

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Koordinierte Weltinnenpolitik: Zusammendenken im atlantischen Raum

Integration, das Zauberwort der EU, hat an Kraft verloren. Dennoch bleibt Integration noble Aufgabe aller progressiven Kräfte. Aber wie? Und mit wem? Die Zeit drängt, wegen Überhitzung der Erde, Verlust von Heimat und Migration und der Bedrohung westlicher Werte durch Kleptokratie, Illiberalität und Autokratie.
Neuseeland ist kulturell näher als geografisch

Integration hat zwei Dimensionen: erstens die Schaffung eines gemeinsamen Rechtsraumes und Marktes in einer quasi föderalen EU.

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How Long Is Now? Reflexionen über Berlin, die Tiefe der Zeit und die Zukunft des Planeten

Geht man die Oranienburger Strasse in Berlin-Mitte Richtung Westen, dominiert das haushohe Wandgemälde How Long Is Now den Horizont und überstrahlt andere imposante Gebäude in der Nachbarschaft. Wie ich erfahren habe, handelt es sich um ein mittlerweile legendäres Kunstwerk an der Seitenfassade des baufälligen Kunsthauses Tacheles (jiddisch für „Klartext reden“). Das Gebäude verkörpert etwas, das für die Stadt insgesamt gilt, wenigstens wie sie zunächst von einem Außenseiter erlebt wird: Es präsentiert eine Abfolge äußerer und innerer revolutionärer Veränderungen.

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Trump, internationale Beziehungen und die Umwelt: Wie passt das zusammen?

Mein kurzer Forschungs- und Vortragsbesuch am IASS im November und Dezember 2016 ist nun vorbei – schade. Eingeladen hatte mich Dr. Birgit Lode, mit der ich dann am ELIAS-Projekt zusammenarbeitete. Kennengelernt habe ich Birgit bei einer Konferenz, organisiert von der American Society of International Law (ASIL), der wir beide als aktive Mitglieder angehören. Ich fühlte mich geehrt, als sie mich als IASS-Senior-Fellow zu ihrem ELIAS-Projekt holte.

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Ausschreibungen für erneuerbare Energien?

Wie toll sind Ausschreibungen für erneuerbare Energien? Schwer zu sagen ...


Das IASS hat die wohl umfassendste Übersicht zu den Ergebnissen von in jüngster Zeit durchgeführten Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien erstellt. Die Studie, die hier abrufbar ist, füllt also eine entscheidende Lücke.

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Diese arroganten Energiewendetypen

Die deutsche Energiewende bildet den Hintergrund für Juli Zehs Roman Unterleuten. Der Titel ist mehrdeutig. Erstens ist Unterleuten der Name eines Dorfs, dessen Bewohner eines Tages erfahren, dass in unmittelbarer Nähe ein Windpark errichtet werden soll. In seiner wörtlichen Bedeutung verweist der Titel jedoch auf das menschliche Miteinander.

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Wie können Partnerschaften zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Stadt aussehen?

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Stadt aussehen? Das war eine zentrale Frage, die sich quer durch vier Diskussionsrunden der Konferenz „Co-producing sustainable cities“ zog. Veranstaltet wurde die Konferenz von der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin. Sie diente als Diskussionsforum zur Vorbereitung der „New Urban Agenda“, die für die kommenden 20 Jahre eine nachhaltige Stadtentwicklung lenken wird.

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EEG: Umstieg von Einspeisevergütung auf Ausschreibungen verdrängt Bürgerenergie

Im EEG 2014 hat die Bundesregierung den von der Europäischen Kommission geforderten Umstieg von der Einspeisevergütung – einer vom Staat festgelegten Summe, die die Netzbetreiber für jede produzierte Kilowattstunde Wind- oder Solarenergie zahlen – auf Ausschreibungen eingeläutet, zunächst mit „Pilotausschreibungen“ für PV-Freiflächenanlagen. Deren Ziel war es, das System erstmal zu testen.

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Eine gesunde Arktis: Probleme und Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Wohlergehen von Mensch und Umwelt

Vor einigen Wochen hatte ich Gelegenheit, an der letzten Arctic Summit Science Week in Fairbanks, Alaska, teilzunehmen. Aufbauend auf den Ergebnissen der Konferenz vor einem Jahr in Toyama, Japan, (siehe meinen früheren Post) bemüht sich die Wissenschaftscommunity zunehmend, Synergien zwischen Sozial- und Naturwissenschaften zu nutzen, um die Probleme des arktischen Wandels anzupacken.

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Klimaschutz in den Städten

Auf Ballungsräume entfallen mehr als 70 Prozent der CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Kraftstoffe. Wenn die 50 Städte mit den höchsten Emissionen ein Land wären, würden ihre Emissionen global auf Platz drei stehen, hinter China und den Vereinigten Staaten. Städte haben aber nicht nur großen Einfluss auf den wachsenden CO2-Anteil in der Atmosphäre, sie sind auch Wärmeinseln.

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Saubere Luft in der Stadt: Die besten Bäume für niedrige Ozonwerte

Zurzeit schaffen viele Städte zusätzliche Grünflächen und pflanzen Bäume. Die wachsenden Anstrengungen, Grünflächen im städtischen Raum zu vermehren, wie sie sich zum Beispiel in verschiedenen ‘Million-Tree’-Kampagnen zeigen, bringen den Stadtbewohnern viele Vorteile. Eine Senkung der Sommertemperaturen, zusätzliche Freizeitmöglichkeiten und Regenwasserbewirtschaftung gehören zu den Beweggründen hinter solchen Programmen.

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Promoting Transparency in Climate Engineering Research

Research into technologies for manipulating the planetary environment in order to forestall the effects of climate change is rapidly proceeding from small laboratory and desktop studies to the field. Concurrent with these developments, there have been calls for the establishment of governance mechanisms to ensure that the risks and concerns that this research presents are addressed appropriately, given the complex issues at stake.

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