Headline: Covid-19

COBENEFITS-Factsheet

Covid-19-Krise: Erneuerbare können Gesundheitssystem und Wirtschaft entlasten

Die Covid-19-Pandemie beeinflusst die Weltwirtschaft. Politische Anstrengungen werden nötig sein, um die Arbeitsmärkte zu stabilisieren und Gesundheitssysteme zu entlasten. Um diese Ziele zu erreichen, können erneuerbare Energien wesentliche Impulse setzen. Ein Team des COBENEFITS-Projektes am IASS hat analysiert, welche Chancen die Dekarbonisierung des Energiesektors weltweit bietet.

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Weltwirtschaftsordnung

Szenarien für das globale Währungssystem der Zukunft

Lieferketten kollabieren, Firmen schließen, Massenarbeitslosigkeit. Covid-19 hat eine globale Finanzkrise ausgelöst und zwingt Staaten zu nie dagewesenen Rettungsaktionen. Damit nicht genug. Die Krise stellt die Hegemonie des US-Dollars in Frage und könnte das globale Währungssystem neu definieren. Ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat vier Zukunftsszenarien entwickelt, die zeigen, wie sich die politischen Entscheidungen auf die Welt nach Corona auswirken.

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Corona-Pandemie

IASS Discussion Paper: Regeln der Realität neu denken

Das Coronavirus muss viele Konsequenzen haben: Kurzfristig müssen wir die Kurve abflachen, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Wir müssen uns um die Kranken kümmern und verhindern, dass sich Angehörige von Risikogruppen infizieren. Längerfristig aber müssen wir die unsere Realität einer eingehenden Prüfung unterziehen. Klaus Töpfer Sustainability Fellow Nicole de Paula beschreibt in einem neuen IASS Discussion Paper, wie die Pandemie trotz aller Traurigkeit, Angst, Verzweiflung und Frustration, die sie hervorruft, paradoxerweise die planetare Gesundheit fördern könnte.

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Sammelband

Bedingungsloses Grundeinkommen für eine nachhaltige Gesellschaft

Könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen Freiheit und Chancengleichheit fördern, die wettbewerbsgetriebene Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und somit dazu beitragen, unsere Umwelt zu schonen? Adrienne Goehler, freie Kuratorin und Autorin, Theoretikerin und Aktivistin, ist dieser Frage als IASS Fellow nachgegangen. In ihrem Buch „Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen“ kommen Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Winkeln zu Wort.

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Blog Posts

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt: Unsere Lösungen liegen in der Natur

Was ist biologische Vielfalt? Oft verstanden als die Gesamtheit von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen auf der Erde, ist Biodiversität vor allem ein reiches Beispiel für die genetischen Unterschiede zwischen den Arten und die Vielfalt der Ökosysteme. Tatsächlich gilt: Je reicher die Vielfalt des Lebens ist, desto größer sind die Chancen für medizinische Entdeckungen, wirtschaftliche Entwicklung und anpassungsfähige Lösungen für komplexe Herausforderungen wie den Klimawandel.

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Coronavirus

Neue Formen der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft

Eine Krise schafft Raum und Zeit, um alte Überzeugungen zu hinterfragen und neue Möglichkeitsräume zu diskutieren. Die aktuelle Situation zeigt mehr denn je: Der gesellschaftliche Transformationsprozess in Richtung Nachhaltigkeit braucht neue, bisher nicht gedachte, vielleicht nicht für möglich gehaltene Lösungsansätze. Und er braucht Menschen, die das Umsetzen dieses Neugedachten möglich machen.

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Coronavirus

Von der goldenen Gans und dem hässlichen Entlein: Auswirkungen der Pandemie auf den argentinischen Energiesektor

Argentinien gehört zu den Ländern, die von den sozialen und wirtschaftlichen Folgen der derzeitigen Pandemie am stärksten betroffen sind. Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) prognostiziert die schlimmste Wirtschaftskrise in der Geschichte Lateinamerikas, mit einem Rückgang des BIP um über 5 % und Millionen weiterer Menschen, die in die Armut gedrängt werden. Argentinien, das derzeit seine massive Auslandsverschuldung neu verhandelt, könnte einen Rückgang des BIP um 6,5 % oder mehr erleiden. Um die Auswirkungen der Krise abzumildern, reagiert die Regierung mit einigen Sofortmaßnahmen - Steueraufschub, Subventionen für einkommensschwache Familien und spezielle finanzielle Maßnahmen für verschiedene Sektoren einschließlich des Energiesektors. Zudem plant sie ein ehrgeiziges Wiederaufbauprogramm. Die Entscheidungen, die heute getroffen werden, werden auf den Energiesektor wahrscheinlich noch jahrzehntelang tiefgreifende Auswirkungen haben. Sie sind beeinflusst von Visionen und Erzählungen über die verschiedenen Sektoren, wobei Öl und Gas die „goldene Gans“ und erneuerbare Energien das „hässliche Entlein“ sind.

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Pandemie

Mangel an sauberen Kochherden verschlimmert Corona-Folgen in Afrika

Auf der ganzen Welt hat die Coronavirus-Pandemie das gewohnte Leben unterbrochen. Bei aller Sorge um das Virus sollten wir aber nicht die vielen grundlegenden gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten und Schwachstellen vergessen, die weiterhin existieren. Zwar sind die Infektionszahlen in den meisten Ländern Afrikas nach wie vor niedrig, doch ist die tatsächliche Situation nicht bekannt, vor allem aufgrund fehlender Testmöglichkeiten und begrenzter Daten. Die größte Hoffnung für die afrikanischen Länder besteht darin, vom Coronavirus verschont zu bleiben, aber tatsächlich leiden die Menschen bereits unter den Belastungen des Shutdowns, der zur Eindämmung des Virus angeordnet wurde.

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Coronavirus

Die Maske in der Coronakrise: ein Symbol von Risiko-Wahrnehmung, Höflichkeit und Gemeinschaftssinn

Neben der Zahl der Coronavirus-Infizierten hat sich in Deutschland in den letzten Wochen vielleicht nichts so gravierend verändert wie die Risiko-Wahrnehmung. Ein gutes Symbol dafür ist die Maske. Die Einschätzung ihres Nutzens hat sich sehr dynamisch entwickelt, nicht nur im Medizinbereich, sondern auch bei den Politikern und Bürgern. Ein kleines Stück Stoff repräsentiert daher etwas Größeres, was für die künftige Forschung in verschiedenen Fachbereichen, z.B. Medizin, Jura und Sozialwissenschaften, interessante Fragen aufwerfen wird.

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Coronavirus

Neustart nach Corona-Shutdown: Warum die deutsche Strategie Frauen benachteiligt

Am 15. April kündigte die Bundesregierung Pläne für einen schrittweisen Wiedereinstieg in das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben nach dem fünfwöchigen Corona-Shutdown an. In einem ersten Schritt wurden Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von weniger als 800 Quadratmetern sowie Auto- und Fahrradläden unter strengen Hygiene- und Abstandsregelungen wiedereröffnet. Anfang Mai kehrten die Abschlussklassen in die Schule zurück.

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Coronavirus

Vertieft die Pandemie die globale digitale Kluft?

Arbeit findet im Homeoffice statt, Freundschaften werden virtuell in Video-Chats gepflegt, der Onlinehandel boomt und Tracing-Apps sollen Infektionsketten nachverfolgen: Viele Länder erleben im Zuge der Corona-Pandemie einen Digitalisierungsschub. Gerade Entwicklungs- und Schwellenländer könnten jedoch in ihren Bemühungen für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zurückgeworfen werden. Umso mehr sollten nun die Versäumnisse bei der Gestaltung einer global gerechten Digitalisierung nachgeholt werden.

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Coronavirus

Krisen als Klimakatalysatoren

Durch die Corona-Pandemie sind die CO2-Emissionen stark gesunken. Solche kurzfristigen Effekte sind schön, bedeuten aber wenig für den Klimaschutz. Aus vergangenen Krisen wissen wir, dass sie Transformationsprozesse beschleunigen können. Mit den richtigen politischen Antworten kann die Krise ein Wendepunkt zur Klimaneutralität sein.

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Coronavirus

Lehren aus der Corona-Krise für eine nachhaltige Krisenbewältigung

Die deutsche Gesellschaft hat in der Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis heute keine so schwerwiegende gesamtgesellschaftliche Herausforderung wie diese weltweit grassierende Pandemie erlebt. Zwar sind die gesundheitlichen Implikationen und erst recht nicht die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen zum jetzigen Zeitpunkt vollständig zu überschauen, aber die bisher schon durchgeführten Maßnahmen und Vorschriften sind in ihrer Strenge und ihren Auswirkungen auf das Leben aller Bürgerinnen und Bürger einzigartig in der deutschen Nachkriegsgeschichte.

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Coronavirus

Investitionen in die Zukunft: Wie ein „grüner Covid-19-Stimulus“ die Energiewende stärken kann

Die Coronakrise bedroht nicht nur unsere Gesundheit, sie hat auch starke Auswirkungen auf die Wirtschaftssysteme: Weltweit sind im ersten Quartal des Jahres Börsenkurse um bis zu 35 Prozent eingebrochen , es droht eine Rezession. Betroffen davon ist auch der Energiesektor . Neben Einbrüchen der Ölpreise sind auch erneuerbare Energieträger betroffen. Krankheitsfälle, anhaltende Ausgangsbeschränkungen, Kurzarbeit und Grenzschließungen beeinflussen die Lieferketten der Wind- und Solarenergietechnologien; Investitionen stagnieren. In dieser Situation können wir aus dem Umgang mit früheren Wirtschaftskrisen lernen und sollten auf einen „grünen Stimulus“ entlang des Dreischritts Relief, Recovery und Reform setzen. Alle Maßnahmen entlang dieser drei Schritte sollten auf ihre Zukunftsfähigkeit geprüft werden. Das kann die Energiewende schneller und resilienter zu machen.

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Coronavirus

Sicherheit über alles? Grundwerte im Nachhaltigkeitsdiskurs

In ihrer „MaddAdam“-Trilogie, die in einer unbestimmten, jedoch nicht allzu weit entfernten Zukunft spielt, lässt Margaret Atwood die Menschheit an einem künstlich designten Virus beinahe gänzlich aussterben. Die Pandemie, kurz und verheerend, ist der Angelpunkt des Romanplots, den Atwood über weite Strecken als Rückblenden der wenigen Überlebenden erzählt. Doch ist nicht die Pandemie es, die, inmitten der Coronakrise, an die Lektüre zurückdenken lässt, sondern vielmehr der soziale Zustand, auf den sie trifft: Um die Produktionszentren der Hochtechnologie herum sind in Atwoods Dystopie Gated Communities gelagert, in denen die Wirtschafts- und Technologieeliten abgeschirmt und in Luxus leben. Außerhalb dieser Communities, in den sogenannten „Pleeblands“, sind die meisten Menschen nicht nur der Kriminalität und der Willkür privatisierter Sicherheitsservices ausgeliefert, sondern auch erhöhter Sterblichkeit durch sporadisch und lokal auftretende Epidemien. Als das ultimative Virus zuschlägt, sind weder Solidarität noch Staatswesen in der Lage, sich ihm entgegenzustellen.

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Pandemie

Lehren des Coronavirus: Neue Strategie für Erneuerbaren-Ausbau gefragt

Die internationale Gesundheitskrise hat ein gravierendes Problem für die Energiesysteme offenbart: Wir schätzen den Wert von Technologien für erneuerbare Energien nicht hoch genug ein. Die meisten Solarpaneele werden heute in China hergestellt, und ein Mangel an wichtigen Komponenten bedeutet, dass Europa jetzt mit großen Verzögerungen bei Neuinstallationen konfrontiert ist. Die Windkraft steht vor einem doppelten Problem: Die Produktion ist lahmgelegt, und die Länder verfügen möglicherweise nicht über das nötige Personal und Material, um die Systeme am Laufen zu halten. Sie sollten jetzt am Aufbau einer nationalen Infrastruktur für saubere Technologien arbeiten, so wie sie auch strategische Reserven an fossilen Brennstoffen bereithalten.

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Coronavirus

Das "Wicked Problem" der Covid-19-Pandemie

Der Ausbruch des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) wird praktisch jeden Menschen auf der Erde direkt oder indirekt betreffen. Viele werden an der durch den Coronavirus verursachten Infektionskrankheit Covid-19 sterben, andere werden Menschen verlieren, die ihnen nahe stehen. Aufgrund der umfangreichen physischen Distanzierungsmaßnahmen werden viele weitere Menschen andere Schwierigkeiten erleben – psychologische, soziale und finanzielle. Zwar mag es einige vermeintliche "positive Nebenwirkungen" geben, wie etwa eine vorübergehende Verringerung der Luftverschmutzung und des CO2-Ausstoßes oder die Chance für einige, ihr Leben zu entschleunigen und ihre Lebensweise zu überdenken. Aber in der Bilanz sind die Auswirkungen bereits jetzt eine enorme Herausforderung für die ganze Welt und sie werden sich voraussichtlich noch deutlich vergrößern, bevor die Pandemie vorbei ist.

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Pandemie

Was uns das Coronavirus über den Umgang mit systemischen Risiken zeigt

Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat unser Leben in kurzer Zeit grundlegend verändert. Die Welt befindet sich in einem Ausnahmezustand, für den noch kein Ende absehbar ist. Die durch das Coronavirus ausgelöste Pandemie ist ein dynamisches Geschehen, das von vielen Faktoren, gerade auch durch menschliches Verhalten (z. B. Hygiene-Verhalten und soziale Kontakte), bestimmt wird und dadurch sehr variabel ist. Die Fallzahlen der Infektionen entwickeln sich zudem in vielen Ländern exponentiell. Da bislang weder Medikamente noch eine Impfung zur Verfügung stehen, kann die Zahl der Ansteckungen nur durch weitreichende Maßnahmen zur Einschränkung der unmittelbaren sozialen Kontakte („physical distancing“) reduziert werden.

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Coronavirus

Klimaschutz im Homeoffice?

Hätte man noch vor zwei Wochen Arbeitnehmer*innen gefragt, ob sie in Kürze von zu Hause aus arbeiten, hätten viele vermutlich abgewinkt. Homeoffice? Nicht bei uns! Kurze Zeit später gibt es aufgrund der Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) eine Ausgangssperre in einigen deutschen Bundesländern und die häusliche Arbeits-Quarantäne ist zum neuen Status quo geworden - zumindest für jene Berufe, deren Ausübung hauptsächlich eines Computers mit Internetzugang bedarf.

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Videoblog

Welche Folgen hat die Coronakrise für die Energiepolitik?

Durch den europaweiten Shutdown sinkt der Energieverbrauch und dementsprechend der CO2-Ausstoß. Auf den ersten Blick eine gute Nachricht. Aber in der Folge sinkt der Preis für die CO2-Zertifikate, seit März bereits um mehr als Drittel. Die wirtschaftlichen Aktivitäten werden aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen und Monaten geringer ausfallen, die Kapazitäten werden nicht ausgelastet sein.

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Pandemie

"Es geht darum, sanft und verbunden zu sein. Es geht darum, sich der Natur so wie sie ist hinzugeben"

Seit Ende Januar hat IASS Scholar Man Fang von Deutschland aus online als ehrenamtliche Koordinatorin für ihre Heimatstadt Wuhan Spenden organisiert und dabei geholfen, medizinische Hilfsmittel aus der ganzen Welt zu Krankenhäusern vor Ort zu transportieren. Im IASS-Blog beantwortet sie Fragen, wie unterschiedlich in Deutschland und China mit der Pandemie umgegangen wird und äußert ihre Gedanken darüber.

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Coronavirus

How to rebuild back better: Planetary health as a compass for shaping the future international global order

Worldwide over one billion people are on coronavirus lockdown. Overnight, the frantic economies of the twenty-first century ground to a halt. All of the sudden, an invisible organism became our number one enemy, demonstrating the fragility of an über-connected planet. The coronavirus pandemic is an unprecedented event and will leave a much changed world in its wake. The question of global cooperation looms large in thinking about the post-pandemic world. Are we entering a world that is less free and open? A world of more authoritarian states? Or is this pandemic an opportunity to “unlearn” mistakes and build our societies based on trust, knowledge and cooperation?

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