Kleist-Villa und Bank

Das Land Brandenburg hat dem IASS die Kleist-Villa in der Berliner Straße 130 und das Bürogebäude in der Helmholtzstraße 5 zur Nutzung überlassen.

Der Stadtteil
Die Berliner Vorstadt erstreckt sich längs der Berliner Straße, begrenzt vom Heiligen und vom Tiefen See. Die Berliner Vorstadt ist von Stätten des Weltkulturerbes umgeben, wie dem Park Babelsberg und dem Neuen Garten und ist eine sehr beliebte Wohngegend Potsdams. Aktuell aufgewertet wurde der Stadtteil durch den Kulturstandort Schiffbauergasse. Auf dem ehemaligen Militär- und Gewerbegelände entstand nach der Wiedervereinigung  Potsdams neues Kulturzentrum – unter anderem mit dem Hans-Otto-Theater, dem Tanztheater Fabrik, dem T-Werk, dem Museum Fluxus Plus und dem Waschhaus.
 
Die Berliner Straße war einst Teil der ehemaligen Königstraße, der wichtigsten Ost-West-Trasse Deutschlands, die von Aachen bis Königsberg reichte und mehr als 1.000 Kilometer lang war.
 
 
 
Von der Kleist-Villa zum IASS
 
1824
Erbaut für den Obersten von Malachowski, Kommandeur der Garde-Husaren in Potsdam
 
1910-1924
Eigentum des königlichen Kammerherrn Baron Ewald von Kleist (Umbau durch den Architekten Otto Rehnig)
 
1924-1947
Im Privatbesitz des Rittergutsbesitzer Otto von Wrede
 
1947
Verkauf an die Garantie- und Kreditbank
 
1951
Kauf durch die Stadt Potsdam und Übertragung auf die deutsche Investitionsbank, Filiale Brandenburg, die dann von der Staatsbank der DDR übernommen wurde.
 
1990-1997
Dienstgebäude der Filiale/Hauptstelle Potsdam der Deutschen Bundesbank
 
1998-2000
Sanierung und Umbau, anschließend Nutzung als Seminargebäude der Bundesbank
 
Seit 2009
Sitz des IASS