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Woran wir arbeiten

Transformative Nachhaltigkeitsforschung

Das IASS forscht mit dem Ziel, gesellschaftliche Wandlungsprozesse hin zur Nachhaltigkeit zu verstehen, zu befördern und zu gestalten. Problemverständnisse und Lösungsoptionen entwickelt das Institut in Kooperationen zwischen Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Der Forschungsansatz  ist transformativ, transdisziplinär und ko-kreativ.

Demokratische Transformationen

Bildung für nachhaltige Entwicklung im Lausitzer Strukturwandel

Wie können Schülerinnen und Schüler den Strukturwandel in der Lausitz verstehen und sich sogar aktiv einbringen? In einer Studie zeigen IASS-Forschende, wie Lehrkräfte die Veränderungen in der Braunkohleregion zum Unterrichtsthema machen können. Ziel ist es nicht nur Diskussionen anzuregen, sondern auch die Jugendlichen zu befähigen, sich an der Gestaltung des Strukturwandels zu beteiligen.

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wpn2030

„Hoffnungsvolles Signal für die Transformation von Konsum und Produktion“

Die Bundesregierung will mit einem Maßnahmenbündel nachhaltigen Konsum stärken. Professorin Christa Liedtke, Co-Vorsitzende der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030) lobte den Beschluss des Staatsekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung als "hoffnungsvolles Signal", dass die Regierung "Konsum und Produktion jetzt ins Zentrum ihrer Nachhaltigkeits- und Klimapolitik rücken und konsequent transformieren" wolle. Allerdings bestehe weiterer Verbesserungsbedarf, denn nachhaltiger Konsum müsse auf eine zirkuläre Wirtschaftsweise ausgerichtet werden.

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Studie

Trotz Kohlekommission: Warum weiter über den Ausstieg gestritten wird

Können Expertenkommissionen bei umstrittenen Entscheidungen zu demokratisch legitimierten Lösungen beitragen? Dies hat ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) am Beispiel der „Kohlekommission“ mit einem neuen Kriteriensystem analysiert. Die Autoren heben unter anderem positiv hervor, dass die Kommission zu einem Kompromiss geführt habe. Andererseits kritisieren sie, dass die Gemeinwohlorientierung wegen der hohen Kosten bei geringen klimapolitischen Ambitionen umstritten ist und keine Bürgerbeteiligung stattfand. Das Team liefert Hinweise für das Gelingen künftiger Kommissionen.

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Dossiers

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Systemische Risiken Dossier

Moderne Gesellschaften sind „systemischen Risiken“ ausgesetzt, die als Pandemien, Finanzkrisen oder Klimawandel auftreten. Da sie komplex und vernetzt sind, fordern sie die konventionelle Risikoanalyse und das Risikomanagement besonders heraus. Die Gruppe „Systemische Risiken“ am IASS analysiert Risiken und Potenziale von Transformationsprozessen für die nachhaltige Entwicklung und liefert im nächsten Schritt Politikempfehlungen für die Governance systemischer Risiken.

Agenda 2030, SDGs und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Dossier

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten.

Brasilien: Stärkung der Resilienz in Krisenzeiten Dossier

Brasilien ist mit 200 Millionen Bürgerinnen und Bürgern verschiedener Ethnien die größte und bevölkerungsreichste Nation Lateinamerikas. Hier befindet sich auch der weitaus größte Teil des Amazonas-Regenwaldes. Die brasilianische Wirtschaft ist die neuntgrößte der Welt, doch ihr Wachstum hat in den letzten Jahren nachgelassen. Eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern am IASS erforscht die nachhaltige Entwicklung und den demokratischen Wandel in Brasilien.