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Woran wir arbeiten

Transformative Nachhaltigkeitsforschung

Das IASS forscht mit dem Ziel, gesellschaftliche Wandlungsprozesse hin zur Nachhaltigkeit zu verstehen, zu befördern und zu gestalten. Problemverständnisse und Lösungsoptionen entwickelt das Institut in Kooperationen zwischen Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Der Forschungsansatz  ist transformativ, transdisziplinär und ko-kreativ.

Kurz gemeldet

Geoengineering gegen Erderwärmung?

Sonnenlicht reflektieren und so die Erderwärmung bremsen – diese Solar Geoengineering genannte Methode ist hoch umstritten. Deutschlandfunk Kultur sprach mit IASS-Forscher Stefan Schäfer über politische und ethische Aspekte der Technologie.

Nachhaltigkeit in Brandenburg

In einem Sammelband zu Nachhaltigkeit in Brandenburg analysieren IASS-Direktor Ortwin Renn und die wissenschaftliche Leiterin der Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg, Ira Matuschke, die Umsetzung von Nachhaltigkeitspolitik während der Corona-Pandemie.

Plattform für Transdisziplinarität

Die tdAcademy ist eine Forschungs- und Community-Plattform für Transdisziplinarität. IASS-Direktor Ortwin Renn unterstützt das Projekt als Partner.

COBENEFITS Studie

Den Kohleausstieg-Deal mit Südafrika zum Leben erwecken

Deutschland hat in Glasgow angekündigt, Südafrika mit 700 Millionen Euro beim Ausstieg aus der Kohleverstromung zu unterstützen. Um jedoch den südafrikanischen Kohleausstieg ohne wirtschaftliche und sozioökonomische Verluste zu gewährleisten, muss ein regionaler und nationaler Plan für einen gerechten Übergang sorgen. Das Team COBENEFITS am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) legt eine Analyse zur Dekarbonisierung vor, in der es datenbasierte Empfehlungen ausspricht für Maßnahmen in Südafrikas Kohleabbauzentrum Mpumalanga.

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Stipendium

Ein neuer Ansatz für das internationale Umweltrecht: Louis Kotzé ist Klaus Töpfer Sustainability Fellow 2022

Unser Zeitalter ist geprägt von den Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Umwelt. Die daraus entstehenden Probleme werden vom internationalen Umweltrecht nur unzureichend adressiert. Der südafrikanische Umweltvölkerrechtler Louis Kotzé wird als Klaus Töpfer Sustainability Fellow 2022 am IASS Konzepte für neue rechtliche Normen entwickeln, die das gesamte Erdsystem schützen.

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Publikation

Welche Expertise ist fürs Gestalten von Kollaboration nötig?

Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern immer häufiger, dass Forschende in neue Rollen schlüpfen. Deshalb hat ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) neue Beratungsansätze analysiert, in welchen Akteure aus Politik und Verwaltung dabei unterstützt wurden, kollaborative Prozesse rund um sozio-ökologische Fragen zu konzipieren. Die darüber veröffentlichte Studie benennt Kenntnisse, Fähigkeiten und Praktiken, die für die Gestaltung von Kollaborationen notwendig sind.

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Ozean-Governance

Meeresschutzgebiete liefern wichtige Beiträge zu UN-Nachhaltigkeitszielen

Gebietsbezogene Managementmaßnahmen sind wichtige Mittel zum Schutz des Ozeans. Neben Meeresschutzgebieten gehören dazu räumliche Regulierungen für Aktivitäten wie Fischerei, Schifffahrt oder Meeresbergbau, aber auch umfassendere Ansätze wie die Meeresraumplanung. Derartige Maßnahmen können wesentlich zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) im Meer beitragen. Voraussetzungen hierfür sind aber eine bessere Abstimmung der Maßnahmen sowie eine effektive Umsetzung, stellen Forschende in einer neuen Studie mit Beteiligung des IASS fest.

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Dossiers

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Nachhaltigkeit in Brandenburg Dossier

Brandenburg steht vor großen Nachhaltigkeitsherausforderungen, wie Agrarwende, Energiewende, Mobilitätswende, Transformation der Lausitz, Anpassung an den Klimawandel, Förderung der ländlichen Räume, Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie und Wasserversorgung und Gewässerschutz. Das IASS beteiligt sich als Potsdamer Institut aktiv an der Nachhaltigkeitsarbeit in Brandenburg.

Systemische Risiken Dossier

Moderne Gesellschaften sind „systemischen Risiken“ ausgesetzt, die als Pandemien, Finanzkrisen oder Klimawandel auftreten. Da sie komplex und vernetzt sind, fordern sie die konventionelle Risikoanalyse und das Risikomanagement besonders heraus. Die Gruppe „Systemische Risiken“ am IASS analysiert Risiken und Potenziale von Transformationsprozessen für die nachhaltige Entwicklung und liefert im nächsten Schritt Politikempfehlungen für die Governance systemischer Risiken.

Agenda 2030, SDGs und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Dossier

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten.

Brasilien: Stärkung der Resilienz in Krisenzeiten Dossier

Brasilien ist mit 200 Millionen Bürgerinnen und Bürgern verschiedener Ethnien die größte und bevölkerungsreichste Nation Lateinamerikas. Hier befindet sich auch der weitaus größte Teil des Amazonas-Regenwaldes. Die brasilianische Wirtschaft ist die neuntgrößte der Welt, doch ihr Wachstum hat in den letzten Jahren nachgelassen. Eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern am IASS erforscht die nachhaltige Entwicklung und den demokratischen Wandel in Brasilien.