Headline: Versiegelung stoppen. Böden in Städten wieder fruchtbar machen! - Bild-Termin mit Statements

IASS-Direktor Prof. Klaus Töpfer und Volkert Engelsman (Kampagne „Rettet unsere Böden“) brechen versiegelten Boden am Potsdamer Platz auf und pflanzen Gemüse.

Die Urbanisierung schreitet voran, dadurch wird sich die globale Stadtfläche unter gegenwärtigen Wachstumsraten in knapp 20 Jahren weltweit verdoppeln, wofür laut der Yale School of Forestry and Environmental Studies (2012) eine Fläche der Größe Südafrikas benötigt würde. In Europa sind pro Einwohner bereits 200 m2 versiegelt. Allein in Deutschland kommen täglich insgesamt etwa 27 Hektar versiegelter Boden hinzu. Eine Entwicklung mit gravierenden Folgen: Böden verschwinden, die lebenswichtig sind für unsere Nahrungsproduktion, die Aufnahme und Filterung von Wasser, die Speicherung von Kohlenstoff sowie   - gerade auch in Städten – für die Filterung von Schadstoffen aus der Luft.

Darauf wollen IASS-Direktor Prof. Klaus Töpfer und Volkert Engelsman („Rettet unsere Böden“) mit ihrer symbolischen Aktion am Potsdamer Platz aufmerksam machen.

Montag, den 28.Oktober 2013, 13.00 Uhr - 13.30 Uhr

Ort: Eingang Scandic Hotel, Gabriele-Tergit-Promenade 19, (Potsdamer Platz), 10785 Berlin

Zum Auftakt der zweiten Global Soil Week in Berlin werden Sie vor dem Eingang des Scandic Hotels den Gehweg aufbrechen, um ein Zeichen gegen die fortschreitende Versiegelung zu setzen. In das entstandene Erdloch wird Gemüse gepflanzt. Bei der symbolischen Aktion wird auch die Umweltaktivistin Vandana Shiva (International Forum on Globalization) anwesend sein.

Das IASS führt zusammen mit Politik und Zivilgesellschaft vom 27. - 31. Oktober  – aufbauend auf dem Erfolg von 2012 – die Global Soil Week 2013 „Bodenlose Zukunft?“ in Berlin durch. Das IASS bietet mit der Global Soil Week eine Plattform, um den Schutz der Böden in den globalen Nachhaltigkeitszielen zu verankern. Zu den nationalen und internationalen Partnern zählen die Europäischen Kommission, die  FAO, UNEP, das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der  Wüstenbildung, BMZ und Umweltbundesamt. Rund 400 Teilnehmer aus mehr als 60 Ländern werden in diesem Jahr erwartet. www.globalsoilweek.org.

 

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