Headline: Potsdam Summer School 2019

Die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sind das Thema der diesjährigen Potsdam Summer School, die vom 20. bis zum 29. August 2019 stattfindet. Im Zentrum steht die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation. Das Ziel ist es, wirksame Möglichkeiten auszuarbeiten, die wichtigsten Themen in den Bereichen Nachhaltigkeit und globaler Wandel zu kommunizieren. Das zehntägige Programm der Potsdam Summer School 2019 soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu befähigen, auf individueller sowie auf Organisationsebene Kommunikationsstrategien für verschiedene Zielgruppen zu erstellen. Dazu gehört neben reaktiven Elementen der Presse- und Medienarbeit auch die proaktive Kommunikation mithilfe traditioneller und neuer Medien.

Da es von besonderer Bedeutung ist, interdisziplinäre Kenntnisse und Kompetenzen auszutauschen, wird sich die Sommerschule zudem an folgenden Fragen orientieren:

  • Wie kann die Wissenschaft Zielgruppen aus anderen Bereichen der Gesellschaft ansprechen?
  • Können alle Nachhaltigkeitsthemen in gleicher Weise kommuniziert werden?
  • Sollten wissenschaftliche Akteure Stellung beziehen, statt nur neutrale Botschaften abzugeben?
  • Wie ist mit unvollständigen oder falsch dargestellten wissenschaftlichen Informationen umzugehen?
  • Wie lässt sich die Komplexität von Informationen verringern, ohne dass ihr wissenschaftlicher Charakter verloren geht?
  • Wie kann die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse gestärkt werden?

Die diesjährige Potsdam Summer School setzt unter der Überschrift „Wissenschaftskommunikation zu Nachhaltigkeit und globalem Wandel: eine Brücke zwischen Forschung und Gesellschaft“ die transdisziplinäre, interaktive Veranstaltungsreihe fort, die seit 2014 jedes Jahr in Potsdam stattfindet. Die Sommerschule 2019 bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die Theorien und Methoden der Wissenschaftskommunikation. Anhand von Diskussionsrunden und Gruppenarbeit werden Werkzeuge zur Entwicklung wirksamer Kommunikationsstrategien erarbeitet.

Ziel ist es, begabten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die am Anfang ihrer Karriere stehen, Nachwuchskräften aus dem Privatsektor, staatlichen Einrichtungen sowie Nichtregierungsorganisationen aus vielen Teilen der Welt ein gemeinsames Forum zu bieten. In diesem Rahmen werden dann (wissenschaftliche) Grenzfragen zur nachhaltigen Entwicklung der Zukunft erörtert. Außerdem wollen wir Botschafterinnen und Botschafter der Wissenschaftskommunikation ausbilden, die sich in ihren Heimatländern in verschiedenen Gesellschaftsbereichen engagieren. Die Sommerschule soll das wissenschaftliche Bewusstsein verbessern, eine fundierte Meinungsbildung erleichtern und die Kommunikationskompetenz der heutigen wissenschaftlichen Akteure erweitern.

Die Potsdam Summer School bietet allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine einzigartige Gelegenheit für internationale Zusammenarbeit und fachübergreifenden Ideenaustausch. Die behandelten Themen stammen aus zahlreichen Disziplinen der Natur- und Sozialwissenschaften und ermutigen Stakeholder aus dem öffentlichen und privaten Sektor, sich zu engagieren.

Die Potsdam Summer School 2019 wird in Kooperation mit Geo.X und der Stadt Potsdam gemeinsam vom Alfred-Wegener-Institut, vom Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), vom Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und von der Universität Potsdam organisiert. Fachleute, Stakeholder sowie Gastdozenten und  dozentinnen aus hochrangigen nationalen und internationalen Einrichtungen und Organisationen werden die Sommerschule mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen bereichern.

Das Programm umfasst Vorlesungen, verschiedene Diskussionsformate sowie interaktive Gruppenarbeit.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Summer School