Headline: Mobilität und Nachhaltigkeit: Die Cycle or Walk to IASS Challenge

The Himalaya team – Heiko Thomas, Pankaj Sadavarte, Zoe Lüthi, Khadak Mahata (+ David Dietrich, not in the picture) – during the awards. © Soline Bonnel
The Himalaya team – Heiko Thomas, Pankaj Sadavarte, Zoe Lüthi, Khadak Mahata (+ David Dietrich, not in the picture) – during the awards. © Soline Bonnel

Glückliche, motivierte Menschen, ein sonniger Tag, köstliches hausgemachtes Gebäck, eine kurze Eröffnungsrede – das war der Auftakt zu unserer ersten Cycle or Walk to IASS Challenge am Morgen des 27. Juni 2016! Unser Ziel? Im Lauf der nächsten zwei Wochen auf dem täglichen Weg zur Arbeit die größte Distanz mit dem Rad oder zu Fuß zurückzulegen.

Diese Challenge hat ihren Ursprung in der internen Nachhaltigkeitsinitiative (mehr dazu hier), unserer Institutsinitiative, die aus dem IASS einen nachhaltigeren Arbeitsplatz machen soll. Mit dieser Challenge hatten wir drei Ideen im Kopf:

  • Eine gesellige Veranstaltung rund um das Thema Pendeln und CO2 zu organisieren;
  • Die vielen IASS-Mitarbeiter, die den Weg zur Arbeit bereits regelmäßig mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegen, zu motivieren, das auch weiterhin zu tun, und weitere Beschäftigte zu überzeugen, diesem Beispiel zu folgen;
  • Den gesundheitlichen Nutzen des Radfahrens und Laufens zu betonen. Angesichts der erwiesenen Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden, welchen besseren Start in den Tag kann es geben?

Als sich unser kleines Team erstmals Gedanken über den Weg zur Arbeit machte, erkannten wir bald, dass wir als zuständiges Team wenig Einfluss auf unsere Emissionen haben. Aber alle Beschäftigten gemeinsam können durchaus etwas bewirken! Und so entstand die Idee, eine Challenge zu organisieren: Wie kann man Mitarbeiter besser einbeziehen als durch einen freundlichen, lustigen Wettbewerb? Abgesehen von dem praktischen Ziel, nachhaltiges Pendeln zu fördern, kann man so auch wunderbar Menschen in Kontakt bringen. Und wer „Challenge“ sagt, sagt auch „Gewinner“ und „Feiern“. So erblickte unsere erste Cycle or Walk to IASS Challenge das Licht der Welt.

Reden wir über die Challenge an sich

Die Challenge stand grundsätzlich jedem offen, der am Institut arbeitet: Angestellten, Fellows, Trainees, Wissenschaftlern und Verwaltungsmitarbeitern. Die zulässigen Fortbewegungsmethoden waren Laufen, Radfahren und E-Biking. Die Regeln? Wirklich einfach:

  1. Bildet ein Team von 5 Personen und gebt ihm einen Namen;
  2. Legt in den nächsten zwei Wochen auf dem Weg zur und von der Arbeit (zu Hause <-> Arbeit) die größtmögliche Entfernung zurück, und zwar zu Fuß, mit dem Rad oder E-Bike;
  3. Das Team mit der höchsten Punktzahl gewinnt.

Um die tapferen Fußgänger zu unterstützen und die Challenge strategisch zu gestalten, schufen wir ein Punktesystem, das jedem eine faire Teilnahme ermöglichte: Fußgänger erhielten zwei Punkte pro Kilometer, Radfahrer einen Punkt pro Kilometer und E-Biker 0,5 Punkte pro Kilometer.

Natürlich hätten wir auch eine individuelle Challenge veranstalten können, aber dann wäre der Teamgeist auf der Strecke geblieben. Das Team zu bilden und einen Namen zu wählen ist ebenfalls Bestandteil der Challenge. Dafür muss man sich engagieren, kreativ sein und sich verpflichten. Jetzt zählt dein Team auf dich!

Am Ende war die Challenge ein großer Erfolg: Es beteiligten sich mehr als 30 Leute, verteilt auf sechs Teams, die mit dem Rad oder zu Fuß insgesamt 3120 Kilometer zurücklegten! Das entspricht einem Staffellauf rund um Deutschland nur mit dem Drahtesel oder auf Schusters Rappen!

Cycle or Walk to IASS challenge results

Die Teilnehmer pendelten nicht nur, sie trafen sich auch, diskutierten und tauschten ihre Erfahrungen aus, und zwar sowohl während des Wettbewerbs als auch beim Auftakt- und Abschlussfrühstück.

Und wer hat gewonnen?

In der ersten Woche ging unser Team rasch und mit einem erheblichen Vorsprung in Führung. Bis wir schließlich meinten, die Sache sei gelaufen. Aber das Leben ist voller Überraschungen! Unseren Konkurrenten, dem Himalaya-Team, gelang, was keiner erwartete: Sie überholten uns und gewannen die Challenge mit 870 Kilometern, die innerhalb von zwei Wochen zurückgelegt wurden!

Das Himalaya-Team – Heiko Thomas, Pankaj Sadavarte, Zoe Lüthi, Khadak Mahata (+ David Dietrich, nicht auf dem Bild) – bei der Preisverleihung. © Soline Bonnel
Das Himalaya-Team – Heiko Thomas, Pankaj Sadavarte, Zoe Lüthi, Khadak Mahata (+ David Dietrich, nicht auf dem Bild) – bei der Preisverleihung. © Soline Bonnel

Wie geht’s weiter?

Weil die Veranstaltung so erfolgreich war, planen wir für nächstes Jahr eine neue Challenge. Und warum nicht einen Schritt weitergehen und andere Potsdamer Institute für den Wettbewerb gewinnen? Während der Challenge erhielten wir auch tolle Anregungen von den Teilnehmern, und wir überlegen jetzt, eine Fahrradreparaturwerkstatt am IASS zu eröffnen. Dazu sollen ein Montageständer und Werkzeug bereitgestellt werden, damit die Mitarbeiter ihr Rad selbst reparieren und warten oder dies lernen können. Zudem möchten wir 2017 eine Codieraktion für Fahrräder veranstalten, weil die Kennzeichnung Diebe abschreckt.

Um unsere Arbeit zur Mobilität voranzubringen, haben wir schließlich eine interne Umfrage zum Pendeln der Beschäftigten durchgeführt, um Daten und Einblicke in die Gewohnheiten der IASS-Mitarbeiter zu gewinnen. Dank der gesammelten Daten werden wir die Treibhausgasemissionen auf dem Weg von und zur Arbeit besser einschätzen und geeignete Verbesserungsprojekte entwickeln können. Vielen Dank an alle, die an der Umfrage teilgenommen haben!

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