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Wasserstoff

Wasserstoffbetriebene schwere Nutzfahrzeuge könnten bedeutenden Beitrag zu Klimazielen leisten

Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, wird eine teilweise Umstellung des deutschen Straßenverkehrs auf Wasserstoff diskutiert. Ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat den hypothetischen Umstieg auf Wasserstoffantriebe an mehreren Szenarien untersucht. Das Fazit: Wasserstoffbetriebene Mobilität könnte die Treibhausgasemissionen reduzieren und die Luftqualität deutlich verbessern – insbesondere bei schweren Nutzfahrzeugen wäre dies eine Änderung mit großer Wirkung.

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Global Sustainability Strategy Forum

Corona und Nachhaltigkeit: Wie die Wissenschaft den gesellschaftlichen Wandel durch Politikberatung unterstützen kann

In kaum einem anderen Politikfeld ist die Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln so groß wie im Feld der Nachhaltigkeit. Wie können wissenschaftliche Einrichtungen dazu beitragen, dass Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft die vorhandenen Kenntnisse besser umsetzen? Darüber diskutierten 35 Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten beim dritten Global Sustainability Strategy Forum – auch mit Blick auf die Covid-19-Pandemie.

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UN-Nachhaltigkeitsziele

„Arbeitswelt nicht nur punktuell reformieren, sondern umfassend nachhaltig transformieren!“

Die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030) hat ein Empfehlungspapier an die Bundesregierung zur Förderung nachhaltiger Arbeit veröffentlicht. Die Autorinnen und Autoren appellieren darin, herkömmliche Vorstellungen von „guter Arbeit“ weiterzuentwickeln und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie als Rahmen zu nutzen.

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Studie

Strukturwandel: Junge Lausitzer Bevölkerung verstärkt einbinden

Es wird viel über den Strukturwandel gesprochen. Aber wie geht es denen, die sich mitten im Strukturwandel befinden? Jugendliche, die in der Ausbildung sind und bleiben wollen, sind besonders vom Kohleausstieg in der Lausitz betroffen. Ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat in Kooperation mit der Ausbildungsleitung des Braunkohleunternehmens LEAG eine Workshop-Reihe mit Auszubildenden durchgeführt. Heraus kamen Empfehlungen für Akteure aus Politik, Wirtschaft und Bildung.

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Stipendium

Mikrokredite für saubere Energie: Start-up-Gründerin ist Klaus Töpfer Sustainability Fellow 2020

Kleinstkredite sind ein wichtiges Mittel, um den Ausbau einer modernen Energieversorgung in Entwicklungsländern voranzutreiben. Die Ingenieurin Natalia Realpe Carrillo hat mit ihrem Start-up HEDERA Sustainable Solutions GmbH einen digitalen Werkzeugkasten entwickelt, mit dem Mikrofinanzinstitute die Nachhaltigkeitswirkungen ihrer Investitionen in saubere Energie besser nachvollziehen können. Als Klaus Töpfer Sustainability Fellow arbeitet sie ab dem 1. November am IASS daran, dieses Angebot zu verbessern und erweitern.

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EU-Energiewende

Von grün bis liberal: Parteien im Ziel einig, aber ohne Masterplan für künftiges Stromsystem

Welche Parteien haben die ambitionierteste Klima- und Energiepolitik? Eine neue Studie gibt eine überraschende Antwort: In Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sind die Ziele über das politische Spektrum von grün bis wirtschaftsliberal hinweg von ähnlichem Ehrgeiz geprägt. Allerdings fanden die Forscherinnen und Forscher auch ein gewichtiges Manko, das die Energiewende bremst: Keine der untersuchten Parteien hat ein überzeugendes Konzept für einen Technologiemix, der bei wetterbedingten Schwankungen von Wind- und Solarenergie die Netzstabilität gewährleistet.

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Studie

Das Soft-Power-Konzept der deutschen Energieaußenpolitik

Mit internationalen Energiepartnerschaften will Deutschland als global vernetzter Staat die Energiewende anschieben. Eine Studie vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat diese bilateralen Energiepartnerschaften analysiert. Ausgehend vom Ruf, eine Vorreiterin der Energiewende zu sein, verfolgt die Bundesrepublik eine Soft-Power-Strategie, um im Ausland Nachahmer des eigenen energiepolitischen Ansatzes zu gewinnen. Die bilateralen Energiepartnerschaften Deutschlands, so die Analyse, seien dabei das zentrale Politikinstrument.

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