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Digitalisierung

Hohe Erwartungen, unklarer Nutzen: Industrie 4.0 und der Wandel zu nachhaltigem Wirtschaften

Unternehmensvertreterinnen und -vertreter erwarten, dass die Digitalisierung zu einer besseren Umweltbilanz ihres Unternehmens beiträgt. Ihre konkreten Erfahrungen zeichnen jedoch ein weniger positives Bild: Bislang helfen die neuen Technologien kaum bei der Verbesserung der Ressourceneffizienz. Um das Potenzial der Industrie 4.0 zu nutzen, braucht es laut Forschenden auch politische Unterstützung.

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Berlin

Mehr Asthma-Patienten im Krankenhaus bei hoher Luftverschmutzung

Menschen mit Atemwegserkrankungen reagieren stärker auf Luftverschmutzung. Auch in Städten, in denen Richtwerte nur gelegentlich überschritten werden, sind sie besonders gefährdet. So steigt in Berlin die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Patientinnen und Patienten mit Asthma und chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), wenn die Stickstoffdioxid-Konzentrationen erhöht sind.

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Industrie 4.0

Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Wie engagiert sind Dax-Unternehmen?

Kann die Digitalisierung einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaft leisten? Das Thema bewegt die Dax-Unternehmen – bislang allerdings nur so weit, wie es ihre Kundinnen und Kunden nachfragen. Die meisten scheuen vor umfassenden Änderungen zurück. Es gibt jedoch auch einzelne Vorreiter, die mit ihrer digitalen Kompetenz zur Lösung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen beitragen wollen.

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Amazonas

Eine neue „Wahrheit“ über den Regenwald: Wie Bolsonaro-Anhänger Satellitendaten missbrauchen

Satelliten spielen seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle bei der Überwachung der Abholzungsrate im Regenwald. Doch die Art und Weise, wie diese Daten genutzt werden, hat sich unter der Regierung von Präsident Jair Bolsonaro geändert. Seine Anhänger stellen wissenschaftliche Erkenntnisse in Frage, um eine Weltsicht zu propagieren, die den wirtschaftlichen Profit in den Vordergrund rückt.

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Geschäftsmodelle für die CO2-Mineralisierung

Die Zementindustrie ist für rund sieben Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um die Dekarbonisierung dieses Industriezweiges zu verwirklichen, müssen Politik und Wirtschaft ökonomisch umsetzbare Lösungen finden. Eine Studie der Heriot-Watt University und des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) zeigt erstmals, wie mittels CO2-Mineralisierung ohne zusätzliche Kosten die Emissionen aus der Zementproduktion um bis zu 33 Prozent gesenkt werden können, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

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Publikation

Ein besserer Umgang mit komplexen Herausforderungen

Die systemischen Risiken, mit denen die Welt heute konfrontiert ist, können einen Kaskadeneffekt auf alle Systeme und Sektoren haben. Für einen besseren Umgang damit ist eine integrierte Perspektive erforderlich, die die Vielschichtigkeit von klimabedingten Gefahren, die Verletzlichkeit verschiedener Gruppen, ihre Risikoexposition und die gesamten Auswirkungen berücksichtigt.

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Fellow

Antipopulismus ist keine wirksame Strategie für die Zukunft

Einer der neuen IASS Fellows dieses Jahres ist Prof. John M. Meyer von der California Polytechnic State University an der Nordküste Kaliforniens (USA). Er ist dort Professor für Politik an und brachte zwei interdisziplinäre Studiengänge mit auf den Weg: Einer mit dem Schwerpunkt auf Macht und Privilegien in Umweltstudien und der andere mit Fokus auf Umwelt und Gemeinschaft. Er war zudem maßgeblich daran beteiligt, den Forschungsbereich der politischen Umwelttheorie zu gründen. Derzeit befasst sich Meyer mit dem Thema Populismus, wozu er hier einige Antworten gibt.

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