Headline: Wahrnehmung, Werte, Orientierung - News

UN-Klimakonferenzen

Ehrgeiziger Klimaschutz braucht neue Denkweisen

Der Klimawandel schreitet voran und die Ergebnisse der UN-Klimakonferenzen bleiben regelmäßig hinter dem Notwendigen zurück. Liegt dies auch an der Art und Weise, wie diese internationalen Konferenzen organisiert sind? Könnten wir mit einer neuen Geisteshaltung größere Fortschritte im Klimaschutz erzielen? Welche innere Haltung und Denkweisen ermöglichen neue Wege in der Kommunikation und Zusammenarbeit?

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Philosophie

Der Gelegenheit auf der Spur: Transformative Politik in Krisenzeiten

Transformative Politik, die den Übergang in eine nachhaltige Zukunft zum Ziel hat, ist weder das Ergebnis kontinuierlichen Fortschritts noch immer und überall gleich gut möglich. Sie ist vielmehr oft auf besondere Gelegenheiten angewiesen. In der Politischen Theorie gibt es dafür den Begriff des Kairós, benannt nach dem Gott der günstigen Gelegenheit. In dem Buch „Die Gelegenheit ergreifen – Eine politische Philosophie des Kairós“ untersucht IASS-Wissenschaftler Alexander Neupert-Doppler die Verwendung des Begriffs in aktuellen Theorien gesellschaftlichen Wandels.

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Begegnung und Ko-Kreation

IASS lädt bei Klimakonferenz zu Dialog und Reflexion ein

Bei der Klimakonferenz in Madrid bietet das IASS einen „Dialog- und Reflexionsraum“ an, um eine alternative Art von Begegnung und Diskussion zu ermöglichen. Täglich gibt es dort Veranstaltungen mit angeleiteter Reflexion und Diskussion in unterschiedlichen interaktiven Formaten. Hinter dem Angebot steht das Anliegen auszuprobieren und zu erforschen, wie eine Kultur des Miteinanders die Klimaverhandlungen auf der COP fördern kann.

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Urbane Mobilität

Berichterstattung bleibt autozentriert

Welches Bild zeichnen deutsche Tageszeitungen von urbaner Mobilität? Für eine Studie vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat ein Team ausgewählte Artikel daraufhin untersucht, wie sie vom städtischen Verkehr berichten. Selten wird eine Verkehrswende zu nachhaltigen Mobilitätsformen skizziert, lautet ein Fazit. Auch das Thema Klimaschutz findet zusammen mit Mobilität wenig Raum. Was sich jedoch beständig hält, ist das Bild der autogerechten Stadt.

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Neues Buch

Was ist wahr an der Wahrheit?

Der Klimawandel, belastete Lebensmittel, vermeintlich kriminelle Einwandererinnen und Einwanderer: Ängste sind vielfältig. Gleichzeitig hegen viele Misstrauen gegenüber der Fähigkeit der Politik, Probleme zu lösen. Rechtspopulisten sehen darin eine Chance, ihre Ansichten zu verbreiten. Im neuen Buch „Gefühlte Wahrheiten – Orientierung in Zeiten postfaktischer Verunsicherung“ beschreibt IASS-Direktor Ortwin Renn genau solche Entwicklungen.

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Sonderheft

Ein Planet, viele Zukünfte

Die Zukunft war von Anfang an ein wichtiger Bezugspunkt für nachhaltige Entwicklung. Schon die Idee der Nachhaltigkeit entstand aus der Erkenntnis, dass wir im Interesse künftiger Generationen schonend mit den Ressourcen unseres Planeten umgehen müssen. Eine Vielzahl von Akteuren entwickelt Ideen und Konzepte für die Zukunft und arbeitet an deren Umsetzung. Wer genau sind sie, welche Maßnahmen ergreifen sie und welche Art von Zukünften wollen sie herstellen? Diesen Fragen widmet sich ein Sonderheft der Zeitschrift „Sustainability Science“.

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Klimaverhandlungen

Stark betroffen, kaum gehört

Wer am stärksten unter dem Klimawandel leidet, sollte bei den internationalen Verhandlungen zum Thema vertreten sein. Wissenschaftler Patrick Toussaint vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat diesen Zusammenhang aus völkerrechtlicher Perspektive analysiert. Sein Fazit zeigt: Diejenigen, die heute oder in absehbarer Zeit unter dem sich ändernden Klima leiden, haben kaum einen Einfluss auf die internationalen Klimaverhandlungen.

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Im Interview

Regierungsführung für künftige Generationen

Gegen die Klimapolitik ihrer Länder demonstrieren seit geraumer Zeit Jugendliche. Der mangelhafte Einsatz der Politik für effizienten Klimaschutz führe sie in eine nicht lebenswerte Zukunft, so die Kritik. Dabei schreitet Wales seit 2015 beispielhaft voran mit einem Gesetz, das der Mahnung der Fridays-for-Future-Jugend Rechnung trägt: Das Gesetz zum Wohlergehen künftiger Generationen. Es fordert von Entscheidungsträgern öffentlicher Stellen die langfristigen Auswirkungen ihrer Beschlüsse zu bedenken und stellt die nachhaltige Entwicklung in den Fokus.

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