Headline: Systemische Wechselwirkungen: Natur, Technologie, Gesellschaft - News

Studie

Maßstab für eine enkeltaugliche Entwicklung

Die Corona-Pandemie hat die Welt sozial, wirtschaftlich und politisch herausgefordert. Der unaufschiebbare Handlungsdruck ließ häufig klimapolitische Ambitionen in den Hintergrund rücken. Wissenschaftler der kanadischen Universität Waterloo haben zusammen mit Ortwin Renn vom IASS und Hans Joachim Schellnhuber vom PIK erstmals einen operativen Ansatz veröffentlicht, der Entscheidungsträgern eine Anleitung liefert, um die zentralen miteinander konkurrierenden Ziele einschließlich eines wirksamen Klimaschutzes in Einklang zu bringen.

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Studie

Technische Reduktion der Sonneneinstrahlung und die Ziele für nachhaltige Entwicklung

Wäre der Menschheit geholfen, wenn sie die Sonneneinstrahlung technisch so verändern würde, dass die Erderwärmung gebremst wird, damit aber neue komplexe Probleme entstünden? Ein Team unter Mitarbeit des IASS hat das Wissen über die Modifikation der Sonneneinstrahlung zusammengetragen. Es entstand ein Überblick darüber, wie es sich aufs Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele auswirken könnte.

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Analyse

Nachhaltige Lösungen für den Globalen Süden in einer Nach-Pandemie-Welt

Die Corona-Pandemie hat die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) abrupt unterbrochen. Jahrzehnte des Fortschritts hat dies in einigen Fällen zunichte gemacht. Die Pandemie legt gesellschaftliche Ungleichheiten offen, während sich die Unterschiede zwischen Ländern nochmals verschärfen. Ein internationales Team hat die Auswirkungen der Krise auf die nachhaltige Entwicklung, den Klimaschutz und andere Bereiche in Ländern des Globalen Südens analysiert und das IASS hat dies als Publikation veröffentlicht.

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Luftqualität

Verbesserte Ozonwerte dank geringerer Stickoxid-Emissionen

Im Sommer ist Ozon-Saison: Wenn es sonnig und heiß ist, bildet sich in Bodennähe verstärkt das gesundheitsschädliche Gas. In den vergangenen Jahren stieg der Ozongehalt der Luft in Deutschland bei warmen Temperaturen allerdings weniger stark an als zuvor. Der Hauptgrund dafür liegt laut einer neuen Studie in einem Rückgang der Stickstoffoxid-Emissionen. Positive Entwicklungen sind vor allem im Südwesten Deutschlands zu beobachten, während Berlin hinterherhinkt.

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Studie

Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung

Die Digitalisierung kann den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen, wenn bewusst und von Anbeginn an Kriterien der Nachhaltigkeit in das Design eingebaut werden. Dazu bedarf es einer systemischen Nutzen-Risiko-Perspektive anhand der drei Nachhaltigkeitsdimensionen: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Dies ist das Fazit des Autorenteams einer Studie am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS). Eine solche vorsorgende Gestaltung der Digitalisierung setzt eine aktive Einbindung von Entwicklern, Nutzern und Regulatoren voraus.

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Systemische Risiken

Vorsorge und Innovation in Einklang bringen: Forschungserkenntnisse für die Europäische Kommission

Das Vorsorgeprinzip soll verhindern, dass Gefahren für die Umwelt und die menschliche Gesundheit überhaupt erst entstehen. Vor allem im Umwelt- und Verbraucherschutz sowie in der Binnenmarktpolitik spielt es eine wichtige Rolle, etwa bei der Zulassung von Produkten und Verfahren. Wie es mit der Förderung von Innovationen in Einklang gebracht werden kann, wird in der europäischen Politik und Wirtschaft zurzeit diskutiert. Forschende haben Erkenntnisse dazu nun der Europäischen Kommission vorgelegt.

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Digitale Daten

Zu Risiken und Nebenwirkungen der Digitalisierung

Das Team des IASS-Projekts „Digitale Daten als Gegenstand eines transdisziplinären Prozesses“ - oder kurz DiDaT genannt - hat sich in den vergangenen zwei Jahren mit den unbeabsichtigten Risiken und Nebenwirkungen der Digitalisierung befasst. Nun haben die rund 150 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Prof. Ulrich Kelber, ihre ersten Ergebnisse in Form eines Weißbuchs vorgelegt.

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Studie

Einsichten aus der Komplexitätswissenschaft: Mehr Vertrauen in Selbstorganisation setzen

Globalisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit – diese weltweiten Mega-Transformationen sorgen für umfassende Umwälzungen. Daraus entspringen neue Strömungen wie etwa populistische Bewegungen, welche die Sicherheit gefährden und demokratische Werte infrage stellen. Welche Regeln und Institutionen können bei solch systemischen Risiken stabilisierend wirken? Eine Studie des IASS liefert überraschende Antworten.

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Sonderheft

Neue Lösungen für den Umgang mit systemischen Risiken

Systemische Risiken wie Klimawandel, Cybersicherheit und Pandemien sind durch hohe Komplexität, Unsicherheit, Ambiguität und grenzüberschreitende Auswirkungen gekennzeichnet. Deshalb sind neue Forschungsansätze und Regulierungsmaßnahmen für die Bewertung und das Management dieser Risiken erforderlich. Ein interdisziplinäres Team von Forschenden um IASS-Direktor Ortwin Renn hat dazu ein Grundlagenpapier veröffentlicht. Es ist der erste Artikel einer Sonderausgabe der Fachzeitschrift „Risk Analysis“, die von Ortwin Renn und IASS-Forschungsgruppenleiterin Pia-Johanna Schweizer herausgegeben wird.

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Klima

Debatte über Negativemissions-Technologien muss offener werden

Die aktuellen Pläne der Weltgemeinschaft zur Emissionsreduzierung reichen nicht aus, um die Klimaerwärmung einzudämmen. Viele Regierungen erwägen daher zusätzlich den Einsatz von „Negativemissions-Technologien“, also Technologien, die das CO2 aus der Atmosphäre entfernen und speichern. Eine neue Studie zeigt Strategien auf, um die derzeitige Debatte offener und umfassender zu führen. Das Ziel sind verantwortungsvolle Regeln für den Einsatz der neuen Technologien.

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Nachhaltige Risikobewertung

IASS-Direktor berät britisches Oberhaus

Das britische House of Lords hat den wissenschaftlichen Direktor des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) Prof. Ortwin Renn gebeten, den „Sonderausschuss für Risikobewertung und Risikoplanung“ zur Einschätzung von nationalen Risiken zu beraten. Dass Regierungen, die eine nationale Krise zu meistern haben, für alle ersichtlich nur fürs Gemeinwohl arbeiten sollten, war einer seiner Appelle an das britische Parlament.

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