Headline: Governance für Umwelt und Gesellschaft - News

IASS Policy Brief

Tiefseebergbau muss der gesamten Menschheit nutzen

Während sich Investoren für die Bodenschätze des Tiefseebodens interessieren, entwickelt die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) Vorschriften, die deren künftige Erforschung und den Abbau von Bodenschätzen regeln sollen. Ein IASS Policy Brief, der in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA) entstanden ist, stellt drei Empfehlungen vor, damit der Tiefseebergbau der gesamten Menschheit zugutekommt.

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IASS Bericht

Empfehlung für regionales Handeln gegen Plastikverschmutzung der Meere

Viele Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Ozean. Ein Team des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat untersucht, welche Rolle Meeresregionen beim Kampf gegen die Verschmutzung spielen, vor welchen Herausforderungen sie stehen – und warum diese weiterhin gestärkt werden müssen, während gleichzeitig ein neues globales Abkommen ausgehandelt wird.

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IOG-Forum

EU-Plattform gibt Empfehlungen für besseren Meeresschutz

Mit Unterstützung des IASS haben die Europäische Kommission und der Hohe Vertreter der Europäischen Union (EU) für die Außen- und Sicherheitspolitik in einer dreitägigen Online-Konferenz im Dezember 2020 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht, um Empfehlungen zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung des Ozeans zu erarbeiten. Diese Empfehlungen, die im Rahmen des EU International Ocean Governance Forum (IOG Forum) erarbeitet werden, sollen Grundlage für die Überarbeitung der International Ocean Governance Agenda der EU von 2016 sein.

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Luftqualität und Klima

Menschen, Nutzpflanzen und Ökosysteme brauchen ehrgeizigere Emissionsgesetze

Ob unsere Luft künftig sauberer oder schmutziger wird, hängt entscheidend von den Schadstoff-Emissionen und dem Klimawandel ab. In einer neuen Publikation analysieren die Autorinnen und Autoren Prognosen der künftigen Luftqualität und vergleichen die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, Nutzpflanzen und Ökosysteme. Sie zeigen: Um deutliche Verbesserungen zu erzielen, müssen die Emissionen stärker sinken, als die gegenwärtige Gesetzgebung es vorschreibt. Die Politik sollte zudem die Luftreinhaltungs- und Klimapolitik wirksamer verknüpfen.

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Verkehrswende

Stadtraum neu denken: Temporäre Umwandlung einer Berliner Kreuzung

Insbesondere in Städten ist öffentlicher Raum knapp. Mit der Verkehrswende kann die Verteilung öffentlichen Raums neu gedacht werden. Welche Möglichkeiten und Vorstellungen gibt es für eine Neuverteilung? Welche Wünsche haben Menschen in urbanen Räumen bezüglich ihrer Umgebung? Wie würden sie beispielsweise ihre direkte öffentliche Umgebung umgestalten, wenn sie dürften? Auf diese und andere Fragen möchte das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und das DLR Institut für Verkehrsforschung im Rahmen der Forschungsgruppe EXPERI mit einem Realexperiment in Berlin nun Antworten finden.

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Autofreie Friedrichstraße: IASS wertet Folgen für Luftqualität aus

Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sperrt die Friedrichstraße für fünf Monate für den Autoverkehr. Der Straßenabschnitt wird ab dem 29. August zur Flaniermeile. Erwartet wird eine Zunahme des Fuß- und Radverkehrs. Begleitend wird unter anderem untersucht, wie sich die Luftqualität durch die Sperrung verändert. Bei Messung und Auswertung der Effekte auf die Schadstoffbelastung hilft das IASS.

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Ökosysteme

Integriertes Ozeanmanagement soll Nutzung und Schutz des Ozeans verbinden

Wir sind auf den Ozean angewiesen, um unseren steigenden Bedarf an Nahrung, Energie und Transportwegen zu decken. Gleichzeitig leiden die Meeresökosysteme unter Übernutzung, Verschmutzung, dem Klimawandel und dem Verlust der biologischen Vielfalt. Das „High Level Panel for the Sustainable Ocean Economy“, eine internationale Initiative von Staatoberhäuptern und Regierungschefs, empfiehlt in einem unter Beteiligung des IASS entwickelten Bericht konkrete Schritte, um einen Ausgleich zwischen Nutzung und Schutz herzustellen.

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IASS-Study

Pop-up-Radwege bringen mehr Sicherheitsgefühl

Die Covid-19-Pandemie hat das Mobilitätsverhalten beeinflusst. In Berlin entstehen als Reaktion darauf sogenannte Pop-up-Radwege, die mit provisorischen Mitteln sicheres Radfahren und den nötigen Abstand ermöglichen. Welche Reaktionen rufen diese Pop-Up-Radwege bei den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern hervor? Erste und vorläufige Antworten auf diese Frage geben die Ergebnisse einer nicht-repräsentativen Online-Befragung unter 1.661 Berlinern von Wissenschaftlerinnen des IASS Potsdam und der TU Berlin. im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes Experi.

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Kooperation

Neue Plattform stärkt EU-Rolle im Meeresschutz

Die Rolle der Europäischen Union in der internationalen Meeres-Governance stärken - das ist das Ziel des International Ocean Governance Forum (IOG-Forum) der EU, das von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Auswärtigen Dienst mit Unterstützung des IASS und anderer Projektpartner ins Leben gerufen wurde. Ende April 2020 startete das IOG-Forum mit einer Reihe von Webinaren, an denen 450 internationale Fachleute teilnahmen. Sie diskutierten über zentrale Problemfelder, darunter der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Ozeane, die Herausforderungen des Klimawandels und der Beitrag von Forschung und Wissenschaft für eine nachhaltige Zukunft der Ozeane.

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UN-Nachhaltigkeitsziele

Engagement der Regionen entscheidend für Meeresschutz

Die nächsten zehn Jahre werden für die Zukunft des Ozeans entscheidend sein. Welche Rolle können Meeresregionen bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele spielen? Welche Ansätze haben sich bewährt und wie können sie besser koordiniert werden? Lösungsvorschläge zu diesen Fragen erarbeiteten Fachleute beim Marine Regions Forum im vergangenen Herbst. Am 4. und 5. Februar stellt IASS-Projektleiter Sebastian Unger bei einem Vorbereitungstreffen für die UN-Ozeankonferenz 2020 die wichtigsten Empfehlungen vor.

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