Headline: Umwelt und gesellschaftlicher Wandel - News

Personalia

Sebastian Unger wird neuer Meeresbeauftragter der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 14. September Sebastian Unger als Meeresbeauftragten der Bundesregierung im Geschäftsbereich der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz bestellt. Unger war zuvor gut zehn Jahre lang am IASS tätig. Mit der erstmaligen Bestellung eines Meeresbeauftragten unterstreicht die Bundesregierung die wachsende Bedeutung des Meeresschutzes und einer naturverträglichen Nutzung der Meere.

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Interview

In der Arktis sind die Auswirkungen des Klimawandels besonders spürbar

Der Arktische Ozean ist besonders stark vom globalen Temperaturanstieg betroffen, weshalb ein Mehr an Wissen über diesen besonderen Lebensraum notwendig ist. Mit sechs Studien zum Thema stellen das Ecologic Institut und das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) die Arktische Meeresumwelt und die Umweltbelastungen vor, der sie ausgesetzt ist. Im Interview stellt Hauptstudienautorin Nicole Wienrich vom IASS das Projekt und sein Ergebnis vor.

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Meeresschutz in der Arktis: Höchste Zeit, sich auf die Eisschmelze vorzubereiten

Die Arktis erwärmt sich schneller als alle anderen Regionen der Erde. Dieser rasche Temperaturanstieg verändert die Arktis bereits tiefgreifend und setzt sich mit noch unbekannten Folgen fort. Gleichzeit steigt durch das schwindende Meereis das wirtschaftliche Interesse an der Region. Wie kann der Arktische Ozean vor diesem Hintergrund geschützt und nachhaltig genutzt werden? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, ist ein umfassendes Verständnis der Region erforderlich, weshalb das Ecologic Institut mit dem IASS eine Berichtsserie zum Meeresschutz in der Arktis veröffentlicht.

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Tiefsee

Countdown zum Tiefseebergbau läuft

Die Uhr tickt, aber ist Eile geboten? Im Jahr 2021 hat der Inselstaat Nauru eine als „Zwei-Jahres-Regel“ bekannte Vertragsbestimmung ausgelöst, die die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) verpflichtet, innerhalb von 24 Monaten Vorschriften für den Tiefseebergbau auszuarbeiten und zu verabschieden. Diese Frist läuft im Juli 2023 ab. Der Wissenschaftler Pradeep Singh vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) untersucht die rechtlichen Auswirkungen dieser Bestimmung.

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Ozean

Internationale Verhandlungen für Meeresschutz müssen enger verzahnt werden

Um den Ozean zu schützen, braucht es internationale Lösungen. Zwei Regelwerke, die zurzeit entstehen, bieten die Gelegenheit, Schutzmaßnahmen auszuweiten, sie müssen aber besser aufeinander abgestimmt werden. Wie das gelingen kann, beschreiben IASS-Forschende in einer neuen Publikation. Im Juli und August treffen sich die Staaten jeweils erneut, um die Verhandlungen fortzusetzen.

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Ozean-Governance

Einbindung von Interessengruppen ist zentral für Schutz und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt im Meer

Für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt in Gebieten außerhalb nationaler Gerichtsbarkeit (areas beyond national jurisdiction - ABNJ) sind alle Nationen gemeinsam verantwortlich. Die derzeitigen Vorschriften und Strategien reichen jedoch nicht aus, um einen umfassenden Schutz der Meeresumwelt zu gewährleisten. Während seiner fünfjährigen Laufzeit hat das Projekt STRONG High Seas („Stärkung der regionalen Governance für die Hohe See“) die Entwicklung integrierter Ansätze für ABNJ im Südostatlantik und Südostpazifik vorangetrieben.

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Berlin

Mehr Asthma-Patienten im Krankenhaus bei hoher Luftverschmutzung

Menschen mit Atemwegserkrankungen reagieren stärker auf Luftverschmutzung. Auch in Städten, in denen Richtwerte nur gelegentlich überschritten werden, sind sie besonders gefährdet. So steigt in Berlin die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Patientinnen und Patienten mit Asthma und chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), wenn die Stickstoffdioxid-Konzentrationen erhöht sind.

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Ozean-Governance

Meeresschutzgebiete liefern wichtige Beiträge zu UN-Nachhaltigkeitszielen

Gebietsbezogene Managementmaßnahmen sind wichtige Mittel zum Schutz des Ozeans. Neben Meeresschutzgebieten gehören dazu räumliche Regulierungen für Aktivitäten wie Fischerei, Schifffahrt oder Meeresbergbau, aber auch umfassendere Ansätze wie die Meeresraumplanung. Derartige Maßnahmen können wesentlich zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) im Meer beitragen. Voraussetzungen hierfür sind aber eine bessere Abstimmung der Maßnahmen sowie eine effektive Umsetzung, stellen Forschende in einer neuen Studie mit Beteiligung des IASS fest.

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Buchvorstellung

Werkzeugkasten für die Gesundung des Planeten

Wissenschaftliche Arbeit ist nicht immer mit der Agenda von Entscheidungsträgern vereinbar. Das Buch "Breaking the Silos for Planetary Health - a Roadmap for a Resilient Post-pandemic World" zielt darauf ab, Brücken zwischen den Bereichen Gesundheit und Umwelt zu bauen, beides für die Umstrukturierung unserer Gesellschaft in der Post-Covid-Ära von grundlegender Bedeutung.

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IASS Discussion Paper

Vorbereitung auf eine ungewisse Zukunft in der russischen Arktis

Die Umwelt in der Arktis verändert sich besonders rasch, auch in der Region Jamal in Westsibirien. Die künftige Entwicklung – sozial, politisch, wirtschaftlich, ökologisch – ist mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Ein IASS Discussion Paper stellt die Ergebnisse des Projektes „Jamal 2040: Szenarien für die russische Arktis“ vor, bei dem Forschende mit der lokalen Bevölkerung verschiedene Zukunftsszenarien erkundeten.

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