Julia Gabler

Dr. Julia Gabler

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Julia Gabler arbeitet seit Oktober 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz" am IASS. Die Soziologin hat in Köln, Brüssel und Berlin studiert und die ersten Jahre nach dem Studium als Journalistin (sehr prekär) gearbeitet. Sie ist mit der ethnografischen Erforschung von Transformationsfragen vertraut und arbeitete u.a. im BMBF-Verbundprojekt: „'Social Capital' im Umbruch europäischer Gesellschaften" sowie im Rahmen ihrer Dissertation, einer ethnografischen Studie in schrumpfenden Industriestädten in Ost- und Westdeutschland zu den lebensweltlichen Perspektiven gesellschaftlicher (Um-)Brüche. Unterstützt wurde ihre Promotion durch ein Landesstipendium des Freistaates Thüringen im Graduiertenkolleg der Universität Jena „Zeitstrukturen des Sozialen" und durch ein Stipendium des DFG-Kollegs Postwachstumsgesellschaften an der Uni Jena. Die Neugier und "die Befremdung an der eigenen Kultur" (Amann/Hirschauer) führt sie immer wieder ins Feld, aufs Land, in die Städte, in die Kneipe. Dort, „where the action is" (Goffman), ist Julia Gabler mit ihrem Erkenntnisinteresse Zuhause - im Gespräch mit den Leuten. Seit 2015 lebt und arbeitet sie in Görlitz und forschte u.a. zu den Verbleibchancen qualifizierter Frauen in Ostsachsen sowie zu Kreativitätspotenzialen im ländlichen Raum.

*seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IASS „Sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz" *2015-2018 Lehrbeauftragte, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin an der Hochschule Zittau/Görlitz u.a. Verbleibchancen qualitativer Frauen, Partizipative Forschung, Kreativitätspotenziale in ländlichen Räumen

  • 2010-2016 als Promovendin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Graduiertenkolleg „Zeitstrukturen des Sozialen" und am Kolleg Postwachstumsgesellschaften
  • 2010-2013 Freie Sozialwissenschaftlerin u.a. Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. Bollewick
  • 2009-2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung und am Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V. im Verbundprojekt: Social Capitalim Umbruch europäischer Gesellschaften 1999-2007 Studium der Soziologie, Philosophie und Slavistik in Köln (Grundstudium), Sozialwissenschaften (Diplom) an der HU-Berlin und l'Université libre de Bruxelles
  • Entwicklung ländlicher Gesellschaften
  • Stadt- und Raumsoziologie (v.a. Mittelstädte)
  • öffentliche Soziologie
  • Sozialer Wandel (empirisch)

Publikationen vor der Tätigkeit am IASS

*Julia Gabler: Plug and Play oder Work and Stay? (Neue) Erwerbs- und Lebensperspektiven für Frauen im ländlichen Raum Ostdeutschlands. In: Preißing, Dagmar (Hrsgin): Frauen in der Arbeitswelt 4.0. Chancen und Risiken für die Erwerbstätigkeit. De Gruyter, Oldenburg 2019. Im Erscheinen. *Julia Gabler, Anita Kottwitz, Raj Kollmorgen: Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt? Eine Studie zur Verbesserung der Verbeibchancen qualifizierter Frauen im Landkreis Görlitz, Görlitz 2017 *Julia Gabler: Anwesenheit - Eine Ethnografie in schrumpfenden Industriestädten, (Dissertation) Jena 2016 *Julia Gabler/Andreas Willisch: Vita creativa - Landleben als Quelle neuer Bürgerlichkeit. In: Berger, Peter u.a. (Hg.): Religionshybride - Religionsproduktivität posttraditionaler Gemeinschaften? VS Verlag, Wiesbaden 2013 *Julia Gabler: Überlebensgelassenheit einer Kümmerergesellschaft In: Willisch, Andreas (Hg.): Wittenberge ist überall, Ch. Links Verlag, Berlin 2012