Johannes Staemmler

Dr. Johannes Staemmler

Wissenschaftlicher Projektleiter

Dr. Johannes Staemmler leitet seit 2018 das Projekt “Sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz“ zusammen mit Dr. Jeremias Herberg. Ziel des Projekts ist es, die Potenziale demokratischer Gestaltung des Strukturwandels herauszuarbeiten, der durch das anstehende Ende des Braunkohlebergbaus beschleunigt wird.

Er studierte Internationale Beziehungen an der Technischen Universität Dresden und Public Policy an der Hertie School of Governance in Berlin, wo er 2014 für seine Arbeit zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure in schrumpfenden Städten promoviert wurde.

Schwerpunkt seiner bisherigen Tätigkeiten ist die Beobachtung und Gestaltung komplexer Veränderungsprozesse in Organisationen, Städten und Regionen. In der Leibniz-Gemeinschaft beriet er den Präsidenten in Strategiefragen. Für den Stifterverband entwickelte er ein Dialoginstrument zur Vernetzung wissenschaftlicher Einrichtung mit lokalen Verwaltungen und regionalen Verbünden. Für das Deutsche Bergbau-Museum Bochum berät er die Bundesregierung und die Länder Sachsen und Thüringen zum Umgang mit dem „Wismut-Erbe“, d.h. den wissenschaftlich und sozial bedeutenden Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus der DDR. Er ist außerdem einer der Gründer des Netzwerkes „Dritte Generation Ost“.

  • seit 2018 Wissenschaftlicher Projektleiter „Sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz“
  • 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Projekt „Wismut-Erbe“
  • 2014-2017 Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Projekt „Science Scorecard“
  • 2013-2014 Leibniz-Gemeinschaft, Referent Strategie
  • 2016-2014 Hertie School of Governance, M.P.P., wissenschaftlicher Mitarbeiter, Promotion
  • 2003-2006 Technische Universität Dresden, B.A. Internationale Beziehungen
  • Sozialer Wandel und gesellschaftliche Transformation
  • Zivilgesellschaft, Soziale Bewegungen und politische Mobilisierung
  • Dialogorientierte Bürgerbeteiligung
  • Organisationsentwicklung

Publikationen vor der Tätigkeit am IASS

  • 2018: Die letzten Kinder der DDR. FA.
  • 2016: Digitale Region. Aus dem Land, für das Land. Berlin.
  • 2014: Die deutsche Einheitlichkeit. Zeit–Magazin.
  • 2014: Wie Städte sich neu finden? Chance und Grenzen von Governance mit Zivilgesellschaft in strukturschwachen Kommunen. Baden-Baden: Nomos.
  • 2013: Civil Society in Declining Cities. In: Andrea Römmele und Henrik Schober (Hrsg.). The Governance of Large Scale Projects – Linking Citizens and the State. Baden-Baden: Nomos, 151-169.
  • 2013: Fach- und Führungskräftemangel in Ostdeutschland. Eine qualitative Untersuchung der „Dritten Generation Ostdeutschland“. Bielefeld: WBV.
  • 2012: Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen. Berlin: Ch. Links & Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung. Hrsg. Zusammen mit Michael Hacker et al.
  • 2012: Kommunikation im ländlichen Raum. In Amadeu Antonio Stiftung (Hg.): Region in Aktion. Wie im ländlichen Raum demokratische Kultur gestaltet werden kann. Berlin.
  • 2011: Wir, die stumme Generation Ost. DIE ZEIT 33, 9.