Giulia Molinengo

Giulia Molinengo

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Giulia Molinengo konzentriert sich in ihrer Arbeit am IASS auf die Gestaltung („Process Design") und Umsetzung von kollaborativen und ko-kreativen Prozessen. In ihrer Dissertation liegt der Schwerpunkt auf den Rahmenbedingungen, unter denen diese Prozesse stattfinden. Insbesondere wird dabei die Rolle von Macht untersucht. Giulia ist Politikwissenschaftlerin und studierte Intercultural Conflict Management (M.A.) in Berlin und Peace Keeping and Conflict Resolution (B.A.) in Florenz, Italien.

Die Schnittstellen und Synergien zwischen Theorie und Praxis sind für Giulia am spannendsten. Während ihres Werdegangs hat sie sich immer wieder zwischen diesen zwei Welten bewegt. 2009 begann sie ihren Weg als Beraterin und Moderatorin von kollaborativen Prozessen für Non-Profit-Organisationen, Stiftungen und öffentliche Organisationen und arbeitete u.a. mit dem British Council (Rom), der GIZ-Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (Bonn), dem Citizens for Europe e.V. (Berlin, Copenhagen), der Bertelsmann Stiftung (Barcelona) und der Charles Leopold Mayer Foundation (Paris) zusammen. Von 2014 bis 2016 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) in dem Forschungsprojekt Demoenergie zur Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürger und anderen relevanten Akteuren bei der Planung von Großinfrastrukturprojekten. Das Projekt kooperierte in der Umsetzung von zwei Beteiligungsprozessen für die Entwicklung von Trassenkorridoren einer Hochspannungsleitung in Bayern mit dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO.