Headline: Foren: Wissenschaft, Politik, Gesellschaft

Der Bereich "Foren: Wissenschaft, Politik, Gesellschaft" ist ein Querschnittsbereich. Er stellt den für das IASS zentralen Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ins Zentrum seiner Aktivitäten. Dabei nimmt er einerseits strategische Themenbereiche (zum Beispiel die SDGs oder die Beschlüsse des Pariser Klimaabkommens) in den Blick und stellt andererseits den weiteren Bereichen des Instituts verschiedene Foren zur Vernetzung mit Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zur Verfügung. Dieses Instrument der Foren zu nutzen, ist integraler Bestandteil der IASS-Mission. Als Foren tragen alle Forschungsgruppen des Bereichs Züge transformativer Forschung: Sowohl in das Institut hinein als auch aus dem IASS heraus werden wissenschaftliche Erkenntnisse in Prozesse von Nachhaltigkeitstransformationen eingespeist. Diese Erkenntnisse basieren auf der Forschung über Transformationen, wodurch die Mission des IASS in Komplementarität zu den anderen fünf Bereichen umgesetzt wird. Der Bereich Foren steht in engem Austausch mit diversen Fellows am Institut und diese Zusammenarbeit unterstützt die strategischen Ziele des Bereichs. Der Bereich adressiert explizit die verschiedenen Ebenen von Nachhaltigkeitstransformationen: global, national, lokal. In Bezug auf die SDGs ist er mit allen wesentlichen Akteuren Deutschlands sowie international verbunden und baut zum Thema Klima das strategische Netzwerk in Wissenschaft und Politik entlang des IASS typischen Themenspektrums an der Schnittstelle von Klima und Luftqualität weiter aus. Der Bereich ist darüber hinaus ein Instrument für strategische Kooperationen - sowohl mit der Wissenschaft als auch mit Politik und Gesellschaft. Mit den Forschungsgruppen "Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030" oder "Internationale Dialoge für nachhaltige Entwicklungspfade" sowie "Klimaschutzmaßnahmen in nationalen und internationalen Prozessen" und der "Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg" werden zentrale Akteure der Nachhaltigkeits- und Klimaforschung sowie -praxis in die Arbeit des IASS eingebunden.

Dossiers

Agenda 2030, SDGs und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Dossier

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten.

1. Plenumssitzung

Nachhaltigkeit funktioniert nicht ohne Offenheit

Auf dem Plenum der Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg in Cottbus kamen Akteure verschiedenster Bereiche zusammen. Regionale Leuchtturmprojekte stellten sich vor und mehrere Arbeitsgruppen definierten Felder für nächste Schritte. Um die Veränderung hin zu einer Modellregion zu bewerkstelligen, sei es unerlässlich, dass die Menschen Brandenburgs offen für unterschiedlichste Gruppen und Initiativen seien, betonte Ortwin Renn vom Institut for Advanced Sustainability Studies (IASS).

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Auftaktveranstaltung

Historische Gärten: Gut für Artenvielfalt und Gesundheit

Wie kaum ein anderer Ort Deutschlands ist Potsdam geprägt von seinen historischen Gärten und Parks. Doch der Klimawandel setzt der kultivierten Natur ebenso zu wie ein verändertes Nutzungsverhalten. Ein Forschungsprojekt der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) begleitet vom IASS widmet sich im Dialog mit Potsdamerinnen und Potsdamern diesem Spannungsfeld.

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Einladung zur Registrierung

Webseite der Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg ist online

Die Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg ist ein Kommunikationsforum und Netzwerk für die Initiativen zur Nachhaltigkeit im Land Brandenburg. Durch den nun erfolgten Livegang der Webseite https://plattform-bb.de/ können sich regionale Nachhaltigkeits-Initiativen, -Organisationen und -Institutionen anmelden und miteinander vernetzen, um ihre Arbeit zusammen für ein nachhaltigeres Brandenburg voranzubringen und zu bereichern.

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IASS Policy Brief

Klimaschutz und Luftqualität zusammendenken

Vom 23. bis 25. September treffen sich Regierungschefs aus aller Welt, um zum einen den Klimaschutz und zum anderen die globalen Nachhaltigkeitsziele in der UN-Generalversammlung zu diskutieren. Ziel der Beratungen ist die Erhöhung der nationalen Klimaversprechen, um doch noch die Ziele von Paris zu erreichen, und die Überprüfung der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele. Eine wichtige Rolle spielt hierfür der Zusammenhang von Luftverschmutzung und Klimawandel, zu dem das IASS Potsdam einen Policy Brief mit dem Titel: „A practical approach to integrating climate and air quality policy“ veröffentlicht hat.

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Brandenburg

Appell an neue Landesregierung: Klimaschutz und Nachhaltigkeit stärken

Mit einer Forderungsliste hat sich die Steuerungsgruppe für die Plattform „Nachhaltige Entwicklung in Brandenburg“ in ihrer jüngsten Sitzung an die Verhandlungsführerinnen und -führer gewandt, die derzeit die neue Landesregierung bilden. Eine klare Prioritätensetzung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit fordert die Steuerungsgruppe und eine institutionelle Fortführung der Plattform auch in der nächsten Legislaturperiode.

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Potsdam Summer School 2019

Wissenschaft und Gesellschaft verbinden

Wie kann Wissenschaft effektiver in die Gesellschaft hineingetragen werden? Bei der diesjährigen Potsdam Summer School (PSS) vom 20. bis 29. August 2019 wird die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt stehen. Auf welchen Wegen und Kanälen lassen sich Themen der Nachhaltigkeit und des globalen Wandels wirksam kommunizieren?

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IASS Discussion Paper

Wie Wissenschaft zur Triebfeder für Nachhaltigkeit wird

Die Wissenschaft hat bereits viele Erkenntnisse hervorgebracht, wie wir leben müssen, um nachfolgenden Generationen eine intakte Welt zu hinterlassen. Unser kollektives Verhalten haben diese jedoch kaum beeinflusst. Beim ersten Global Sustainability Strategy Forum untersuchten 17 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im März 2019, wie die Wissenschaft bei der Umsetzung der geforderten Veränderungen helfen kann. Ihre Erkenntnisse haben sie jetzt in einem IASS Discussion Paper veröffentlicht.

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EU-Expertin im Interview

„In vielen Ländern wurden die SDGs zur Chefsache“

Die Europäische Union (EU) sortiert sich neu und ringt um die Spitzenpositionen. Wie es auch ausgeht, Nachhaltigkeitspolitik dürfte eine stärkere Rolle spielen. Nun wird die EU beim UN High-Level Political Forum erstmals über die SDGs berichten. Senior Fellow Ingeborg Niestroy befasst sich seit zwanzig Jahren mit EU-Nachhaltigkeitspolitik und hat gerade bei diesem globalen Forum die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 vom IASS vorgestellt. Ein Gespräch über eine von ihr geleitete Analyse zur Nachhaltigkeitsstrategie aller EU-Länder.

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Aufruf an Forschende

Wissenschaftliche Online-Konsultation zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Forschende aller Fachrichtungen sind ab dem 31. Mai 2019 aufgerufen, sich an der Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu beteiligen – dem übergreifenden Rahmen deutscher Nachhaltigkeitspolitik. Dafür hat die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 die Online-Konsultation „Eine Frage der Wissenschaft: Die Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie auf dem Prüfstand“ aufgesetzt.

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„Nachhaltigkeit zu einem leitenden Prinzip der neuen strategischen EU-Agenda machen!“

„Nachhaltigkeit muss zu einem leitenden Prinzip der neuen strategischen Agenda der EU gemacht werden“, fordert Patrizia Nanz, Co-Vorsitzende der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030), anlässlich des kommenden Gipfels des Europäischen Rates in Rumänien am 9. Mai 2019. Dort werden die Staats- und Regierungschefs der EU über neue politische Ausrichtungen und Prioritäten für die Union beraten.

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Neue Anlaufstelle für den Austausch zu Nachhaltigkeitsfragen im Netz

Nachhaltigkeit setzt Kooperation und Vernetzung vieler verschiedener Akteure aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft voraus. Die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 will zu dieser Vernetzung beitragen, unter anderem mit ihrer neuen Webseite www.wpn2030.de. Die Seite soll, so wie die Plattform selbst, zur Anlaufstelle werden für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen, um drängende Fragen der Nachhaltigkeit transdisziplinär zu reflektieren und sich in politische Prozesse wirksam einzubringen.

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Regieren in Zeiten von Digitalisierung und Demokratie-Krise: Policy Brief gibt Impulse für innovative Governance

Die Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt, aber auch Gesetzgebung und Exekutive. Das einstige Friedensprojekt Europa steckt in einer Krise, Demokratie und Staat verlieren Vertrauen. Innovationen zur Öffnung von Gestaltungsräumen für Politik und Verwaltung sind notwendig. Ein IASS Policy Brief skizziert einige Empfehlungen für das Regieren im 21. Jahrhundert.

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Wissenschaftsplattform

„Nachhaltigkeit muss konsequenter zur gemeinsamen Sache von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik werden“

Die Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung müssten besser verknüpft werden, fordert Patrizia Nanz, Co-Vorsitzende der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030. Damit unterstreicht sie ein zentrales Ergebnis des „Peer Review 2018 zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“. Der Bericht wurde am 4. Juni bei der 18. Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung in Berlin vorgestellt.

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Vernetztes und umsetzungsorientiertes Wissen

Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 will Transformation der Gesellschaft vorantreiben

Am 9. Mai 2017 stellten Bundesministerin Johanna Wanka und Kanzleramtschef Peter Altmaier die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 der Öffentlichkeit vor. Sie wird vom IASS, DKN Future Earth und SDSN Germany getragen und begleitet die Umsetzung der Agenda 2030 und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie durch die Erarbeitung, Verknüpfung und strategische Platzierung von Wissen.

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Blog Posts

K3 Kongress

Empörung oder Empathie – Kampf der Kulturen in der Klimakommunikation?

„Wir müssen damit beginnen, den Leuten zu sagen, dass sie großartig sind.“ Das war eine der zentralen Botschaften des Experten für Klimakommunikation George Marshall in seiner Eröffnungsrede im September beim Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft (K3) in Karlsruhe. Dazu gehöre seiner Ansicht nach auch, die Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind, ihnen zuzuhören und den Klimaschutz in die Worte zu fassen, die ihren Werten entsprechen.

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