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Du bist, was du atmest? Zur Messung der Luftqualität in Berlin

Berlin ist nicht Holland, aber es gibt in der ganzen Stadt eindeutig eine vernünftige Fahrradinfrastruktur. Und wer in Berlin Rad fährt, hat unterwegs auch nicht nur Autos als Gesellschaft. Einmal abgesehen von der Debatte darum, welche Städte am fahrradfreundlichsten sind, fahre ich gern Rad, und in diesem Sommer bin ich mindestens einmal die Woche von der Arbeit nach Hause geradelt. Für mich bedeutete das eine Fahrt von rund 30 Kilometern und knapp zwei Stunden Dauer, je nach Verkehr, Ampelschaltung und der Energie, die ich am Ende eines Arbeitstags noch übrig hatte.

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Aktionsprogramm Klimaschutz – Von der Notwendigkeit ‚strukturellen‘ Wandels

Teil 1 einer Blogserie zu Klimaschutz und strukturellem Wandel durch Partizipation von Katleen de Flander und Ina Richter

Das Thema Klimaschutz hat in den letzten Wochen die nationale und internationale politische Agenda entscheidend mitbestimmt. International ging es in den vergangenen Tagen auf der UN-Klimakonferenz in Lima um die Festlegung der Grundlagen, auf denen im kommenden Jahr in Paris ein weltweiter Klimavertrag festgeschrieben werden soll.

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Interview: Kandeh Yumkella über nachhaltige Energiesysteme und gesellschaftlichen Wohlstand

Der Zugang zu klimafreundlicher und verlässlicher Energieversorgung für alle, also für jeden Menschen auf diesem Planeten – nicht weniger hat sich Kandeh Yumkella vorgenommen, Sondergesandter des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon für Sustainable Energy for All (SE4All). Unser Zusammentreffen auf dem IASS-SE4All Fachgespräch zur globalen Dimension der deutschen Energiewende am 15.

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Aktuelle Umweltschutz-Strategien und warum sie nicht funktionieren

Wenn ich meine Arbeit vorstelle, beginne ich normalerweise mit dieser Frage der niederländisch-amerikanischen Soziologin und Wirtschaftswissenschaftlerin Saskia Sassen:

„Sind unsere globalen ökologischen Verhältnisse das Ergebnis von urbaner Verdichtung und Agglomeration oder sind sie das Ergebnis der besonderen Arten von urbanen Systemen, die wir entwickelt haben, um Transport, Abfall, Bauwesen, Heizung und Kühlung, Nahrungsmittelversorgung und jene industriellen Prozesse abzuwickeln , mit deren Hilfe wir unsere Nahrungsmittel, Dienstleistungen und Materialien gewinnen, züchten, herste

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Mehr Wasser für den Nahen Osten, mehr Energie für Europa? Ein vergleichender Blick auf den Wasser-Energie-Nexus

Zugang zu Energie und Süßwasser ist unverzichtbar für eine Gesellschaft, die sich entwickeln und gedeihen will. Diese beiden Faktoren sind insofern voneinander abhängig, als einerseits Energie verbraucht wird, um Süßwasser zu erzeugen, und andererseits Wasser nötig ist, um Energie zu gewinnen. Diese wechselseitige Abhängigkeit ist besser bekannt als Wasser-Energie-Nexus.

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Promoting Transparency in Climate Engineering Research

Research into technologies for manipulating the planetary environment in order to forestall the effects of climate change is rapidly proceeding from small laboratory and desktop studies to the field. Concurrent with these developments, there have been calls for the establishment of governance mechanisms to ensure that the risks and concerns that this research presents are addressed appropriately, given the complex issues at stake.

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Fuel from Green Power and CO2: The New Power-to-Liquid Plant in Dresden

The German Minister for Education and Research Professor Johanna Wanka spoke recently at the inauguration of a power-to-liquid plant in Dresden: “This method reduces CO2 emissions and thus makes us less dependent on crude oil. In this way, we can protect our climate, save resources, and at the same time promote a technology that promises economic growth. Furthermore, the biggest advantage of power-to-liquid fuels is that the entire infrastructure of already existing gas stations, pipelines and engines can be used without any adjustments.

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Clean Up Our Skies: Über einen neuen Kommentar in “Nature”

Dieses Jahr im Dezember findet die 20. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien (COP) des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) in Lima statt. Dort werden sich die Klimaverhandlungen auf die Senkung der Emissionen von Kohlendioxid konzentrieren, des langlebigen Treibhausgases, das die Hauptverantwortung für den menschengemachten Klimawandel trägt. Kurzfristig muss man sich jedoch auch mit weiteren Schadstoffen beschäftigen, die das Klima ebenfalls beeinflussen, den sogenannten kurzlebigen klimawirksamen Luftschadstoffen (SLCPs).

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Technik, Aura, Dialog: Die EnergieWendeKunst-Ausstellung

Im Untergeschoss, in einer Nische, die fast ein kleines Zimmer ist, steht ein kleiner Holzofen. Er wäre kaum einen Meter hoch, hätte man ihn nicht auf ein Podest gestellt; selbst so ist er klein, niedlich fast. Das Holz, aus dem er gefertigt ist, wirkt unbehandelt, sein Weiß ist rustikal, anheimelnd, unschuldig.

Es dauert einen Moment bis man begriffen hat, was nicht stimmt. Ein „Holzofen“ sollte ein Ofen sein, in dem man Holz verbrennt – nicht einer, der aus brennbarem Holz gefertigt ist. Er soll das Verbrennen ermöglichen, nicht selber brennen.

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