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Das Potenzial von Big Data fürs Radfahren

Wussten Sie, dass nach dem Bus das Radfahren die effektivste Nutzung von Straßenraum darstellt? Wenn man es recht bedenkt, überrascht es eigentlich nicht, trotzdem ist es eine coole Statistik. Letzte Woche nahm ich am 4. Nationalen Radverkehrskongress teil, der praktischerweise gleich um die Ecke vom IASS in Potsdam stattfand – was ironischerweise hieß, dass ich auf dem Weg dorthin nicht einmal in die Pedale treten musste, sondern einfach zu Fuß gehen konnte.

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Strommarktdesign: Folgt die Nachfrage bald der Erzeugung?

In der Stromwirtschaft galt stets das Paradigma „Erzeugung folgt Nachfrage“. Aber die Energiewende könnte dieses Paradigma auf den Kopf stellen. Stichwort „Demand Response“: die Nachfrage reagiert auf Marktsignale und passt den Stromverbrauch an die Erzeugung von Windenergie und Photovoltaik an. Ein Beispiel: An einem Winterabend ist der deutschlandweite Stromverbrauch sehr hoch, aber es scheint weder die Sonne noch weht der Wind. Folglich ist die sogenannte Residuallast – das ist der deutschlandweite Stromverbrauch minus die Erzeugung aus Windenergie und Photovoltaik – sehr hoch.

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Nachhaltige Kraftstoffe in den nordischen Ländern

In den vergangenen Jahren wurde in den nordischen Ländern, vor allem in Schweden, Island und Dänemark, ernsthaft über die Option nachgedacht, in den kommenden Jahrzehnten völlig von fossilen Kraftstoffen unabhängig zu werden. So strebt Schweden an, das Verkehrssystem zu Land und zu Wasser bis 2030 fossilfrei umzustellen – ein erster Schritt auf dem Weg zu einem ausschließlich strombetriebenen Verkehrssystem, das 2050 Realität werden soll.

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Kohle als Auslaufmodell?

Wenige Güter haben eine so lange und so eindrucksvolle Erfolgsgeschichte wie die Kohle. Sie stand am Anfang der Industrialisierung. Auch die Massenproduktion des 20. Jahrhunderts war ohne sie nicht möglich. Und selbst im Zeichen des Aufstiegs der erneuerbaren Energien im 21. Jahrhundert wurde eine „Renaissance“ der Kohle erwartet. Tatsächlich ist der weltweite Kohleverbrauch ständig gestiegen – auf 7823 Millionen Tonnen im Jahre 2013.
Ein plötzlicher Niedergang?

Doch plötzlich wird der Niedergang oder gar das Ende der Kohle beschworen.

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Gold auf dem Meeresgrund: Brauchen wir nur zuzugreifen?

Einige Forscher meinen, dass die Tiefsee zur Schatztruhe der Menschheit werden könnte, reich gefüllt mit Gold, Silber, Kobalt und anderen Bodenschätzen – genug, um unsere Konsumgesellschaft noch auf Jahrhunderte zu füttern und arme Nationen aus ihrer Armut zu holen.

Andere haben da ihre Zweifel.

In einer Welt ewiger Finsternis und niedriger Temperaturen, bei einem Druck, der ausreicht, um ein Titan-U-Boot zu zermalmen, könnte Tiefseebergbau wie eine verrückte Idee anmuten. Dass es dort unten überhaupt Lebewesen gibt, kann nur Staunen auslösen.

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Wider den Wachstumswunschpunsch!

Wachstum ist auch nicht mehr, was es war. „Qualitativ“ soll es heute sein. „Pro-poor“, „inclusive“, „sustainable“, „green“, sogar „smart“. Kann man sich nicht auf ein Attribut einigen, tun es auch Kombinationen: „Smart, sustainable and inclusive growth“ (EU-Kommission), „sustained, inclusive and sustainable growth“ (UN) oder „inclusive pro-poor green growth“ (Weltbank). Was wie ein zauberhafter Wachstumswunschpunsch klingt, dessen Genuss alle Probleme des 21. Jahrhunderts lösen kann, ist heiße Luft.

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Interview: Norbert Kopytziok über den Weg zur „klimaneutralen“ Universität

Deutschland hat das Ziel, bis 2020 mindestens 40 Prozent der Emissionen gegenüber 1990 zu reduzieren, bis 2050 sollen es 80 bis 95 Prozent sein. Die Kieler Universität gehört zu den Forschungseinrichtungen, die bereits ihren Beitrag dazu leisten. Norbert Kopytziok und sein Team vom klik - klima konzept 2030 unterstützen die Hochschule dabei, bis 2030 „klimaneutral“ zu werden und ihre CO2-Bilanz in den Bereichen Strom, Gebäudebetrieb und Mobilität auf Null zu bringen.

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Wasser-Energie-Nexus: Integrierte Lösungen gesucht

Heute ist Weltwassertag. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung“. Denn das Jahr 2015 soll ein Meilenstein für nachhaltige Entwicklung werden. Im September dieses Jahres werden die Vereinten Nationen die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) verabschieden.

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Nachhaltige Stadtentwicklung: Ein Konzept für Potsdam

In einer Stadt leben viele Menschen. Viele Menschen heißt viele Wege zurückzulegen. Und das heißt oft viel Verkehr – was wiederum viel Lärm und Luftverschmutzung bedeuten kann. Um die Belastung für Mensch und Umwelt zu verringern, können vielfältige Maßnahmen eingesetzt werden. So gibt es zum Beispiel Luftreinhaltepläne, mit deren Hilfe kritische Werte von Luftschadstoffen verhindert werden sollen. Stadtentwicklungskonzepte wiederum fokussieren sich unter anderem auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.

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Sind die nachhaltigen Entwicklungsziele wirklich nachhaltig?

Das Jahr 2015 wird ein wichtiges Jahr für die nachhaltige Entwicklung: Im Dezember wird in Paris ein globales Klimaabkommen verhandelt. Der G7-Gipfel im Juni, unter der Präsidentschaft Deutschlands, wird sich mit nachhaltigem Wirtschaftswachstum beschäftigen. Und im September kommen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in New York zusammen, um nachhaltige Entwicklungsziele zu verabschieden und somit die Weichen für die globale Post-2015-Agenda zu stellen.

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Saubere Luft in der Stadt: Die besten Bäume für niedrige Ozonwerte

Zurzeit schaffen viele Städte zusätzliche Grünflächen und pflanzen Bäume. Die wachsenden Anstrengungen, Grünflächen im städtischen Raum zu vermehren, wie sie sich zum Beispiel in verschiedenen ‘Million-Tree’-Kampagnen zeigen, bringen den Stadtbewohnern viele Vorteile. Eine Senkung der Sommertemperaturen, zusätzliche Freizeitmöglichkeiten und Regenwasserbewirtschaftung gehören zu den Beweggründen hinter solchen Programmen.

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