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Im Blog des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) schreiben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des Instituts. Die Themen reichen von Forschungsergebnissen über Veranstaltungsberichte bis hin zu Kommentaren über politische Entwicklungen. Die Autorinnen und Autoren äußern auf dem IASS-Blog ihre persönliche Meinung.

 

Chinas Wende bei der Kohle

Der schwierigste Teil der Klimapolitik ist der Ausstieg aus der Kohle- und Ölgewinnung. Während es bei den erneuerbaren Energien Gewinner gibt, die von Einspeisevergütungen oder von neuen Märkten profitieren, stehen hier Verlierer im Vordergrund. Und es bedarf großer Anstrengungen, um Kohle und Ölkonzerne - wie im Falle der Steinkohle - dazu zu bringen, in neue, aussichtsreichere Geschäftsfelder zu investieren.

In Deutschland hat die Braunkohle sogar gerade einen Etappensieg errungen. Es soll kein Ausstiegsdatum geben.

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Ein Meilenstein für den Klimaschutz: Pariser Abkommen tritt in Kraft

Heute, am 4. November 2016, tritt der neue Klimavertrag in Kraft, das Pariser Abkommen. Dass dies nicht mal ein Jahr nach seiner Verabschiedung passiert, ist für internationale Klimaverträge ungewöhnlich schnell: Bis zum heutigen Tag haben 97 Parteien das Pariser Abkommen ratifiziert. Gemeinsam sind sie für rund 70% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Damit wird die erst vor zehn Monaten ausgehandelte Vereinbarung noch vor dem UN-Klimagipfel in Marrakesch rechtskräftig, der am 7. November beginnt.

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Ausschreibungen für erneuerbare Energien?

Wie toll sind Ausschreibungen für erneuerbare Energien? Schwer zu sagen ...


Das IASS hat die wohl umfassendste Übersicht zu den Ergebnissen von in jüngster Zeit durchgeführten Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien erstellt. Die Studie, die hier abrufbar ist, füllt also eine entscheidende Lücke.

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Diese arroganten Energiewendetypen

Die deutsche Energiewende bildet den Hintergrund für Juli Zehs Roman Unterleuten. Der Titel ist mehrdeutig. Erstens ist Unterleuten der Name eines Dorfs, dessen Bewohner eines Tages erfahren, dass in unmittelbarer Nähe ein Windpark errichtet werden soll. In seiner wörtlichen Bedeutung verweist der Titel jedoch auf das menschliche Miteinander.

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Klimaschutz, Stein auf Stein

Vor fast einem Jahr, im Dezember 2015, haben 195 Nationen das Pariser Abkommen verabschiedet, einen globalen, rechtsverbindlichen Vertrag zur Begrenzung des globalen Klimawandels auf „deutlich unter 2 Grad Celsius“. Dass die Erwärmung 1,5 Grad nicht überschreiten sollte, wurde ebenfalls festgehalten. Die Vorbereitungen für die diesjährige Klimakonferenz, COP22, laufen; sie wird vom 7.-18. November in Marrakesch, Marokko, stattfinden.

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Wie können Partnerschaften zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Stadt aussehen?

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Stadt aussehen? Das war eine zentrale Frage, die sich quer durch vier Diskussionsrunden der Konferenz „Co-producing sustainable cities“ zog. Veranstaltet wurde die Konferenz von der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin. Sie diente als Diskussionsforum zur Vorbereitung der „New Urban Agenda“, die für die kommenden 20 Jahre eine nachhaltige Stadtentwicklung lenken wird.

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Kann die G20 eine globale Energiewende vorantreiben?

Am 4. und 5. September wird der G20-Gipfel in Hangzhou, China, stattfinden. Während die G20 zunächst als ein Dialog- und Kooperationsforum zur Prävention von Finanzkrisen gegründet wurde, steht seit ein paar Jahren auch die Förderung einer nachhaltigen Energieversorgung auf der Agenda. Einige wichtige Schritte konnten bereits unternommen werden. Für eine globale Energiewende reichen diese aber bei weitem noch nicht aus. Die deutsche G20-Präsidentschaft 2017 bietet nun die Möglichkeit, das Ambitionsniveau zu steigern.

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Forschung zur Nachhaltigkeit an einem nachhaltigen Arbeitsplatz

Wir alle am IASS forschen an unterschiedlichen Themen rund um Nachhaltigkeit. Wie aber sieht es eigentlich mit der Nachhaltigkeit des Institutes selber aus? Dieser Frage nachzugehen, hat sich eine im Sommer 2014 gegründete Mitarbeiterinitiative am IASS zur Aufgabe gemacht. Ziel unserer Initiative ist es, die Nachhaltigkeit des Institutes zu fördern und den ökologischen Fußabdruck des Instituts zu reduzieren. Wir möchten unsere institutseigenen Emissionen verringern und unseren Ressourcenverbrauch effizienter gestalten sowie Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag noch stärker verankern.

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Bundesländer als Motor einer bürgernahen Energiewende?

Werden die Bundesländer zunehmend zum Motor einer bürgernahen Energiewende? Diese Frage stand anlässlich der Umsetzung des neuen Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern und der landesweit einmaligen Leitlinien für „faire Windenenergie“  der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) im Vordergrund eines Workshops Ende Juni am IASS in Potsdam.

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Die Hohe See als globale Allmende

Es ist Ostermontag, und ich sitze bei den Vereinten Nationen in New York in einem Saal mit Vertretern der Mitgliedsstaaten und -organisationen. Ein Schokoladenosterhase ziert das Pult der Europäischen Union, was Anlass für heitere Plaudereien gibt, bevor das Treffen vom Vorsitzenden, „Seiner Exzellenz Mr. Eden Charles aus Trinidad und Tobago“, offiziell eröffnet wird.

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EEG: Umstieg von Einspeisevergütung auf Ausschreibungen verdrängt Bürgerenergie

Im EEG 2014 hat die Bundesregierung den von der Europäischen Kommission geforderten Umstieg von der Einspeisevergütung – einer vom Staat festgelegten Summe, die die Netzbetreiber für jede produzierte Kilowattstunde Wind- oder Solarenergie zahlen – auf Ausschreibungen eingeläutet, zunächst mit „Pilotausschreibungen“ für PV-Freiflächenanlagen. Deren Ziel war es, das System erstmal zu testen.

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