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Bodenschutz: eine Feldmission in Kenia

Als ich Mitte November 2015 meine Reise nach Kenia antrat, wusste ich nicht, was dort kulturell auf mich zukommen würde. Beim Anflug auf Kisumu, eine Stadt am Ufer des Viktoriasees, sieht man eine üppig grüne Landschaft, die sich erstreckt, so weit das Auge reicht. Niemand würde vermuten, dass diese Region schwer unter Bodendegradation zu leiden hat. Doch die Böden hier und die Menschen, die sich mit Landwirtschaft ihren Lebensunterhalt verdienen, brauchen dringend Hilfe.

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Klimamigration nach dem Pariser Abkommen

Nach der COP21 in Paris im Dezember 2015, als die Welt die Verabschiedung eines neuen Klimavertrags feierte, stellten mehrere Kommentatoren und Wissenschaftler eine bedeutsame Frage: Was ist mit den Klimamigranten? Seither sind viele Artikel erschienen, die analysieren, ob und wie Klimamigration durch das Pariser Abkommen thematisiert wurde.

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Geld drucken für eine nachhaltigere Welt?

Wenn sich beim gemütlichen Sonntagsessen mit der Familie das Gespräch der Frage zuwendet, wie wir die Welt in Ordnung bringen könnten, hat Ihnen Ihre Nichte oder Ihr Neffe möglicherweise schon einmal folgende Frage gestellt: Warum drucken wir nicht einfach Geld und geben es den Armen, um eine bessere Welt zu schaffen?

Vielleicht haben Sie über den Scharfsinn dieser Frage gelächelt und dem Kind erklärt, das sei schlichtweg unmöglich. Sonst würde das Geld seinen Wert verlieren und eine Inflation in Gang kommen.

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CO2-Wirtschaft: Wie Kohlendioxid von einer Belastung zum Wertstoff wird

Die Abscheidung und Nutzung oder das Recycling von Kohlendioxid (CCU oder CCR) und verwandte Techniken könnten in einer künftigen nachhaltigen und diversifizierten Energieversorgung mit niedrigerem Ausstoß von Treibhausgasen (THG) eine wichtige Rolle spielen. CCU bedeutet, dass CO2 von großen Verschmutzern wie Kohlekraftwerken abgetrennt und verwendet wird, um sinnvolle Produkte herzustellen; damit stellt CCU eine Alternative zur CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) dar.

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Eindrücke eines Neulings auf der COP21

Als ich Freunden und Kollegen erzählte, ich würde am COP21-Klimagipfel teilnehmen, war die erste Reaktion oft „cool!“, gefolgt von: „Und was machst du da genau??“ Tja, was ich mache, war mir klar: Seit Monaten arbeite ich als Vertreterin des IASS mit Partnern aus der Koalition für Klima und saubere Luft (Climate and Clean Air Coalition – CCAC) und der UN-Wirtschaftskommission für Europa (Economic Commission for Europe – UNECE) zusammen; gemeinsam organisieren wir zwei Side Events über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Luftqualität, um zu beleuchten, inwiefern bessere Luftquali

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Internationale Energiepolitik: Kräftegewicht verschiebt sich hin zu erneuerbaren Energien

Die Internationale Organisation für Erneuerbare Energien IRENA ist als globale Stimme für erneuerbare Energien etabliert, die Internationale Energieagentur IEA gerät unter Modernisierungsdruck.

Am 11. November 2015 stellte die Internationale Energieagentur IEA den World Energy Outlook 2015 in Berlin vor. Die Rede des neu ernannten Exekutivdirektors der IEA, Fatih Birol, zeigte deutlich, dass die IEA unter Modernisierungsdruck steht.

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Eine unerwartete Begegnung im Himalaya... mit einer Atmospheric Brown Cloud

Auf einer Wanderung im Himalaya sah ich an einem Maimorgen im Jahr 2012 eine ABC – eine Atmospheric Brown Cloud – in der Luft schweben. Zwei nepalische Kollegen und ich unternahmen eine Forschungsexpedition. Drei Tage waren wir auf steilen, schmalen und sehr schönen Pfaden unterwegs gewesen, und nun hatten wir fast unsere Forschungsstation erreicht, die die Luftqualität bei Gosaikunda (4300 Meter ü.d.M.) misst. Das Wetter war günstig, trocken, nicht zu kalt und ruhig.

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Der arktische Kreis – ein Bericht aus Reykjavik

Letzte Woche konnte ich in Reykjavik am Arctic Circle 2015 teilnehmen, einer großen Versammlung, die Wissenschaftler und Politiker sowie Vertreter von Zivilgesellschaft, zwischenstaatlichen Organisationen und Industrie zusammenführt (mein Kurzfilm gibt einen Eindruck von der Veranstaltung).

https://www.youtube.com/watch?v=PDkhMU78niQ

Die Versammlung, die auf die Initiative des isländischen Präsidenten Ólafur Ragnar Grímsson zurückgeht, soll als Plattform für eine verstärkte Teilnahme am arktischen Dialog dienen und die int

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Klimaschutz in den Städten

Auf Ballungsräume entfallen mehr als 70 Prozent der CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Kraftstoffe. Wenn die 50 Städte mit den höchsten Emissionen ein Land wären, würden ihre Emissionen global auf Platz drei stehen, hinter China und den Vereinigten Staaten. Städte haben aber nicht nur großen Einfluss auf den wachsenden CO2-Anteil in der Atmosphäre, sie sind auch Wärmeinseln.

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Unübliche Verdächtige

Vom 14. bis 18. September 2015 fand in Berlin unser erstes urbanes LAB statt – fünf Tage intensiver Aktion und Diskussion mit rund 15 kritischen Stadtexperten aus aller Welt. Das Thema, das wir anpackten, war „Unterschiedliche Urbanisierungen“, es ging also um die Möglichkeiten und Grenzen des Imports und Exports von urbanen Strukturen, Technologien und Kenntnissen zwischen verschiedenen Weltregionen.

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Zusammenhang zwischen globaler Nachhaltigkeit und dem Ausmaß von Furcht und Aspiration: Interview mit David Mitchell

Mitte Juli besuchte David Mitchell, Associate Research Professor am Desert Research Institute in Reno, Nevada, das IASS und hielt im Rahmen dieses Besuchs zwei Vorträge. Während David in Wissenschaftlerkreisen vor allem als Experte auf dem Gebiet der Atmosphärenchemie bekannt ist, ist er persönlich darüber hinaus seit vielen Jahren tief der vedisch-indischen Tradition verbunden und vertritt diese unter anderem als Eco-Minister des Parliament of World Religions.

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