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Im Blog des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) schreiben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des Instituts. Die Themen reichen von Forschungsergebnissen über Veranstaltungsberichte bis hin zu Kommentaren über politische Entwicklungen. Die Autorinnen und Autoren äußern auf dem IASS-Blog ihre persönliche Meinung.

 

Afrikanische Exporte von sauberem Wasserstoff: Potenziale und Fallstricke

Die großen Energieressourcen in vielen Teilen Afrikas machen den Kontinent zu einem potenziellen Standort für die Produktion und den Export von klimafreundlichem Wasserstoff, entweder auf der Grundlage von erneuerbarem Strom (grüner Wasserstoff) oder von Erdgas in Kombination mit Technologien zur Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff (blauer Wasserstoff). Grüner Wasserstoff wird durch Elektrolyse erzeugt, indem Wassermoleküle mit Hilfe von erneuerbarem Strom in ihre Bestandteile aufgespalten werden, während blauer Wasserstoff durch die Aufspaltung von Erdgas in Wasserstoff und CO2 erzeugt wird - wobei das CO2 anschließend abgeschieden und gespeichert werden muss.

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Stakeholder-basierte Szenarienentwicklung: Wie funktioniert das in der Praxis?

Mit Blick auf global stattfindende Transitionsprozesse im Energiebereich wollten wir herausfinden, wie es den Ländern des Globalen Südens in der Energiewende ergeht und welche Faktoren diese Entwicklungen beeinflussen. Um mehr darüber zu erfahren, haben wir uns intensiv mit der Erstellung von Szenarien auf der Grundlage von Stakeholder-Inputs beschäftigt und Fallstudien in vier Ländern in verschiedenen Regionen der Welt durchgeführt. Welche Überlegungen sind bei der Erstellung von Szenarien wichtig, und was war die Rolle der Stakeholder in diesem Prozess?

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Die Zeit drängt in der Klimakrise - und das gilt auch für globale Gerechtigkeit und Fairness

Ohne vergangene und gegenwärtige Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten zu berücksichtigen, werden wir keine schnellen Veränderungen in Richtung einer nachhaltigen Zukunft erleben. Wir können die Klimakrise nur dann effizienter und nachhaltiger bewältigen, wenn alle Länder am Verhandlungstisch Gleichheit und Gerechtigkeit als oberste Priorität behandeln. Wir sind uns zwar bewusst, dass es keine Einheitslösungen für die komplexen und vielfältigen Herausforderungen von heute gibt. Ebenso, dass der Prozess von unterschiedlichen Ausgangspunkten ausgeht. Aber ein genauerer Blick auf die Verhandlungen der COP26 und die laufenden Maßnahmen zum Klimawandel kann uns helfen, bei den Vorbereitungen für die COP27 in Sharm El-Sheikh, Ägypten, Orte und Prozesse zu identifizieren, die Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten fördern.

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"Kampf für Agrar- und Umweltgerechtigkeit: Die Bauernbewegung im Nordwesten Indiens"

Der Kampf der Bauernbewegung im Nordwesten Indiens für Agrar- und Umweltgerechtigkeit war Thema des zweiten Vortrags der Reihe zum IASS-Schwerpunktthema „Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“. Unser Gast war Navdeep Boora, Doktorand am Indian Institute of Science Education & Research (IISER) Mohali. In seinem Vortrag gab Navdeep uns Einblicke in die Proteste der Bauern gegen den Versuch der indischen Regierung, den Agrarsektor des Landes bis 2021 weiter zu liberalisieren.

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Tiefseebergbau: Verhandeln über das Schicksal des gemeinsamen Erbes der Menschheit

Die Verhandlungen über internationale Regelungen für den Tiefseeboden werden von den teilnehmenden Regierungen vom 21. März bis 1. April 2022 bei der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) fortgesetzt. Ein Team vom IASS wird im Rahmen eines Forschungsprojekts zu Umweltstandards im Tiefseebergbau an der 27. Sitzung des ISA-Rates teilnehmen.

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Klaus Töpfer Sustainability Fellowship

Nachhaltigkeit braucht vielfältige Change Agents

Das Klaus Töpfer Sustainability Fellowship des IASS wurde zu Ehren seines Gründungsdirektors Prof. Dr. Klaus Töpfer ins Leben gerufen. Es fördert Persönlichkeiten, die sich wie er für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Die Bewerbung für das Klaus Töpfer Sustainability Fellowship im Jahr 2023 läuft aktuell, die Bewerbungsfrist wurde bis zum 17. April 2022 verlängert. Gesucht werden Change Agents, die Brücken bauen zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

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Durch Verhaltensänderung Energie sparen – ohne soziale Schieflage

Angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine ist die deutsche Bundesregierung bemüht, unsere Abhängigkeit von Energieimporten aus Russland so schnell wie möglich zu reduzieren. Dabei werden bisher vor allem technische Lösungen und eine Diversifikation der Importquellen diskutiert. Die Möglichkeit, dass Verbraucher*innen ihren Energiekonsum verändern, wird kaum in Betracht gezogen. Dabei liegen hier aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht große Potenziale, die kurzfristig realisierbar sind und einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten können.

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Tagebau Turów

Impuls für den Strukturwandel - oder nur Zeitgewinn?

Lange stritten sich Polen und die Tschechische Republik vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) über den polnischen Braunkohle-Tagebau im grenznahen Turów, vor zwei Wochen erzielten sie nun eine außergerichtliche Einigung. Die sieht vor, dass die Tschechische Republik für Umweltschäden durch den Betrieb des Bergwerks entschädigt werden soll. Daraufhin zog die tschechische Regierung am 3. Februar ihre Klage vor dem EuGH zurück.

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Klimaklagen und planetare Gerechtigkeit – Auftakt zur Vortragsreihe „Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“

Die im April 2021 getroffene Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Fall Neubauer et al. vs. Deutschland hat weltweit große Aufmerksamkeit erzeugt. Louis Kotzé, Professor an der juristischen Fakultät der North-West University in Südafrika und derzeit als Klaus Töpfer Sustainability Fellow am IASS, sowie Jannis Krüßmann, ein junger Klimaaktivist, sprachen zu dem Urteil und seinen Folgen am 27. Januar 2022 im Rahmen des Schwerpunktthemas „Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“.

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Die Bundesregierung will „mehr Fortschritt wagen“: Was bedeutet das für grüne Technologien in Deutschland?

Die neue Bundesregierung hat erklärt, dass sie „mehr Fortschritt wagen“ will. Aber was bedeutet das für grüne Technologien in Deutschland? Kurz gesagt: Die Regierung will vor allem Klima- und Digitalinnovationen beschleunigen und Start-ups, die „Zukunftstechnologien“ anbieten, stärker fördern. Das schafft neue Perspektiven für die Green-Tech-Szene in Deutschland.

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