Methan-Lecks in der Gasindustrie: schlechte Nachrichten aus den USA

Eine kürzlich im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass bei der Gasförderung in den USA wesentlich größere Mengen des Treibhausgases Methan in die Atmosphäre gelangen, als die aktuellen Berechnungen vermuten lassen – unabhängig von der eingesetzten Technik. Eine korrekte Interpretation dieser Erkenntnisse legt nahe, dass dies wahrscheinlich auch auf die Erdgasproduktion im Rest der Welt zutrifft. Probleme wie veraltete Datenbanken und unzureichende Informationen über Überwachungs- und Meldesysteme weltweit müssen daher dringend in Angriff genommen werden.

Wie weit geht Deutschland beim Fracking? Was steht im Gesetzentwurf?

Die Debatte zu Schiefergas und Fracking polarisiert Europa, einige Länder stellen sich ganz klar gegen Fracking, andere erarbeiten Pläne zur Nutzung der Technik. In Deutschland ist die Zukunft von Schiefergas noch ungewiss, aber im Jahr 2015 könnte die Entscheidung fallen. Die deutschen Schiefergasreserven sind beträchtlich: Der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) zufolge lagern in Deutschland 1,3 tcm förderbares Schiefergas im Boden[1] (zum Vergleich, die Gesamtreserven an konventionellem Gas werden auf 0,15 tcm geschätzt).

Fugitive Emissions in Shale Gas Production Negate Climate Benefits

It is often claimed that a higher ratio of natural gas to coal in our energy mix can mitigate current carbon dioxide emissions and serve as a ‘bridge’ to future renewable-based scenarios. This is because the carbon footprint of energy produced through the combustion of methane is about half that of energy produced from coal.