Das Scheit und die Flamme: Was uns das Feuer über den Wandel zur Nachhaltigkeit lehrt

In regelmäßigen Abständen findet an verschiedenen Orten der Welt das „Green Me Global Festival for Sustainability“ statt. In den letzten Jahren inspirierte jeweils eines der Ele-mente Erde – Wasser – Luft das Motto, das die dort gezeigten Filme, Initiativen und Dis-kussionen verband. Auch das IASS war mit verschiedenen seiner Projekte beteiligt. Die 11. Ausgabe des Festivals wird im Oktober 2018 in Berlin stattfinden unter dem Titel „Action, Passion, Fire“. Das Element FEUER diente denn auch als Überschrift und Thema einer Dinner Speech, die ich am 3. Mai bei einer Veranstaltung für Sponsoren und Unterstützer des Festivals gehalten habe. Aus dieser Rede stammen die folgenden Gedanken zum Thema Feuer und Nachhaltigkeit.

Technik, Aura, Dialog: Die EnergieWendeKunst-Ausstellung

Im Untergeschoss, in einer Nische, die fast ein kleines Zimmer ist, steht ein kleiner Holzofen. Er wäre kaum einen Meter hoch, hätte man ihn nicht auf ein Podest gestellt; selbst so ist er klein, niedlich fast. Das Holz, aus dem er gefertigt ist, wirkt unbehandelt, sein Weiß ist rustikal, anheimelnd, unschuldig. Es dauert einen Moment bis man begriffen hat, was nicht stimmt. Ein „Holzofen“ sollte ein Ofen sein, in dem man Holz verbrennt – nicht einer, der aus brennbarem Holz gefertigt ist. Er soll das Verbrennen ermöglichen, nicht selber brennen.