Warum so zögerlich?

Die nächste Generation ist bereits auf der Straße. Die Mayas, Karims, die Paulas und Bens demonstrieren für einen Klimaschutz, der seinen Namen verdient. Wir erleben gerade, wie in der jungen Generation eine neue Bewegung entsteht. Die Schülerinnen und Schüler protestieren laut für konsequenten Klimaschutz. Die junge Schwedin Greta Thunberg gibt der Bewegung "Fridays for the Future" mit ihrer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erneut ein Gesicht. Doch es gibt eine weitere weltweite Bewegung, die weitgehend unbeachtet von der hiesigen Öffentlichkeit stattfindet und die sich mit den lauterwerdenden Rufen der jungen Generation zu einer systemverändernden Kraft verbinden kann.

Soziale und wirtschaftliche Zusatznutzen von erneuerbaren Energien

Um dem Klimawandel effektiv entgegentreten zu können, müssen sich auch Entwicklungs- und Schwellenländer rasch von ihren fossilen, treibhausgasintensiven Energieträgern verabschieden. Die positiven Zusatznutzen von Energiepolitiken mit Erneuerbaren können hierbei zum entscheidenden Argument für den Strukturwandel werden.

Konsens mit Verlierern

Besetzte Bahngleise, angekettete Demonstranten, kein Durchkommen für Züge mit ihrer problematischen Fracht, ein Großaufgebot der Polizei ist zur Stelle. Das kommt bekannt vor. Schauplatz ist diesmal die Lausitz – wie ehedem im Wendland mobilisiert sich eine breite zivilgesellschaftliche Bewegung für eine verantwortungsvolle Energiepolitik.

Vom gesellschaftlichen Nutzen Erneuerbarer Energien

Beeindruckende technologische Innovationen und Kostensenkungen in den vergangenen Jahren haben weltweit den Blick auf erneuerbare Energien grundsätzlich verändert: In immer mehr Ländern rücken erneuerbare Energien in erster Linie aufgrund ihrer sozialen und wirtschaftlichen Chancen in den Blickpunkt des Interesses.