MobilitätMehr Platz für Fahrräder auf der Zeppelinstraße: Stadt Potsdam und IASS starten Umfrage

In der stark befahrenen Zeppelinstraße testet die Stadt Potsdam ab Juli eine neue Aufteilung des Straßenraums. Was halten Anwohner und Pendler davon? Das erkunden IASS-Forscherinnen und -Forscher bis zum 30. Juni mit einer Online-Umfrage.

Während der Laufzeit  des Versuchs steht für Autos auf der Zeppelinstraße je eine durchgängige Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts sowie eine Abbiegespur zur Verfügung. Die dritte Fahrspur wird für Radfahrer und Busse freigegeben.

Die Landeshauptstadt Potsdam wird mit einem Informationsflyer zum Modellversuch in der Zeppelinstraße alle Haushalte in den betroffenen Stadtgebieten Potsdams sowie in den Nachbargemeinden informieren. (c) Landeshauptstadt Potsdam/Barbara PlateDie Landeshauptstadt Potsdam wird mit einem Informationsflyer zum Modellversuch in der Zeppelinstraße alle Haushalte in den betroffenen Stadtgebieten Potsdams sowie in den Nachbargemeinden informieren. (c) Landeshauptstadt Potsdam/Barbara Plate

Die Meinungen, Hinweise und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zum Modellversuch Zeppelinstraße sind für Potsdam von entscheidender Bedeutung. Um zu verstehen, wie Einwohnerinnen und Einwohner der Landeshauptstadt, aber auch Pendlerinnen und Pendler aus den Nachbargemeinden  die Veränderung der Verkehrsführung an der Zeppelinstraße wahrnehmen, führt das IASS eine anonyme Online-Umfrage durch. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler folgende Fragen untersuchen:

•    Wie beeinflussen die Eingriffe die Lebensqualität der Anwohner?
•    Wie nehmen Einwohner und Pendler die Veränderungen wahr?
•    Akzeptiert die Öffentlichkeit die Maßnahmen oder sieht sie diese eher kritisch?

Ziel der Umfrage ist es, die Akzeptanz und Wahrnehmung der Verkehrsmaßnahme einzuschätzen. Die Beantwortung der Fragen der Online-Umfrage unter www.climpol.iass-potsdam.de/umfrage dauert etwa 15 Minuten.

12.06.2017