Ökosysteme des Arktischen Ozeans – Angewandte Technologien, biologische Interaktionen und Konsequenzen eines rapiden Klimawandels

Die Erderwärmung beeinflusst die Ökosysteme im Arktischen Ozean erheblich, allerdings sind die konkreten Folgen für die Region und darüber hinaus noch unerforscht. Wie wirkt sich beispielsweise das Abschmelzen der arktischen Eisdecke auf den Fischbestand aus? Und was folgt daraus für die Regulierung der Fischerei in der arktischen Region – wie kann eine nachhaltige Fischerei gewährleistet werden?

Welche Folgen haben Veränderungen der arktischen Eisdecke für Fischerei-Interessen?

Das IASS beteiligt sich am Modul „Geopolitik“ des vom norwegischen Wissenschaftsrat geförderten ArcticABC-Projektes und erforscht konkret arktische und internationale Interessen an möglichen erweiterten Fischereimöglichkeiten in der Arktis. Ziel ist es, mögliche Konflikte zwischen den verschiedenen Interessengruppen zu entdecken und geeignete Einhegungsmöglichkeiten vorzuschlagen. Darüber hinaus werden bestehende rechtliche Regulierungen zur arktischen Fischerei geprüft,  um Lücken aufzuspüren und zu bewerten, inwieweit die Governance-Regelungen geeignet sind, eine friedliche und nachhaltige Fischerei zu sichern. Das Projekt ist Teil des Arktis-Forschungsprojekts „Globaler Wandel und nachhaltige Transformation in der Arktis“.

Laufzeit:

07/2015 bis 06/2017

Projektpartner:

  • Universität Tromsø (PI)
  • University Centre in Svalbard (UNIS)
  • AKVAPLAN NIVA AS
  • Scottish Association of Marine Science (SAMS)
  • Arktisches und Antarktisches Forschungsinstitut, St. Petersburg
  • University of Delaware
  • Fridtjof Nansens Institutt, Oslo
  • University of Manitoba
  • SINTEF FISKERI OG HAVBRUK AS
  • HAVFORSKNINGSINSTITUTTET, Bergen
  • NTNU FAK FOR NATURVITENSKAP OG TEKNOLOGI, Trondheim

Themen:

Arktis, Klimawandel, Fischerei, Governance

Team:

Dr. Kathrin Stephen

Verantwortlicher Direktor: Prof. Mark Lawrance

 

Gefördert durch den Norwegian Research Council.