Abschlussveranstaltung: Demoenergie – Die Transformation des Energiesystems

Date: 
Mo, 02/15/2016 bis Di, 02/16/2016

Das IASS und das Kulturwissenschaftliche Institut in Essen (KWI) erforschen im Rahmen ihres Verbundprojektes "Demoenergie – Die Transformation des Energiesystems als Treiber demokratischer Innovationen", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, wie Bürger an der Gestaltung der Energiewende beteiligt werden. Das Ziel der knapp dreijährigen Arbeit der Wissenschaftler war es, Erkenntnisse über Konflikte, Kontexte und Herausforderungen von dialogorientierter Bürgerbeteiligung zur Planung von Infrastruktur der Energiewende zu sammeln. Die zentralen Fragen waren: 1. Was können und müssen wir über die Konflikte lernen, die in der Energiewende auftreten? 2. Welche Kommunikations- und Beteiligungspraktiken etablieren sich gegenwärtig im Feld der Energiewende? 3. Lassen sich in Aktionsforschung Beteiligungsprozesse initiieren, die den Bürgern eine größere Rolle in der Planung von Infrastruktur einräumen?

Am 15. und 16. Februar findet die Abschlussveranstaltung des Verbundprojektes in den Räumen des IASS statt. Es werden Ergebnisse und Erkenntnisse vorgestellt und mit Praxispartnern und Akteuren aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vertieft.

Inhaltlich wird u.a. auf folgende übergreifende Kernaspekte eingegangen:

  • Merkmale der sich etablierenden Beteiligungspraxis in der Energiewende
  • Kritik am Umsetzungsparadigma im Netzausbau und sich etablierenden Beteiligungsmodellen
  • Die Notwendigkeit einer kontext- und prozessorientierten Perspektive auf Bürgerbeteiligung
  • Die Rolle eines an den Fall angepassten Beteiligungsdesigns für gelingende Beteiligungsprozesse
  • Ansätze für den Umgang mit der Fragilität von Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturplanung
  • Grenzen von Akzeptanzbegriffen und Akzeptanzstrategien

In Kürze wird eine Konferenzbroschüre erhältlich sein, die einen Überblick über das Projekt gibt und Erkenntnisse in Form von Thesen darlegt.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ina Richter: Ina.Richter@iass-potsdam.de